„Uns fehlt ein Bild!“

„Uns fehlt ein Bild!“

75 Jahre Befreiung bedeuten auch 75 Jahre Ende der Deportationen: Im März 1945 fuhr der letzte Deportationszug aus Berlin ab; der letzte Zug von über 180. Über 50.000 jüdische Berlinerinnen und Berliner wurden mit diesen Zügen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet.

In vielen anderen Städten gibt es Fotos, ja sogar Fotoalben und FiIme von den Deportationen. Was es aus Amsterdam, Brandenburg, Marseille, Warschau und Würzburg gibt, gibt es aus Berlin nicht. So ist es schwierig, sich ein Bild zu machen. Wie sah es aus, als die Jüdinnen und Juden vor den Augen ihrer Nachbarn von Polizisten abgeholt und dann von den Sammellagern in der Levetzowstraße oder der Großen Hamburger Straße zu den Bahnhöfen Anhalter Bahnhof, Grunewald oder Putlitzstraße gebracht wurden? Wir kennen nur Berichte, keine Bilder.



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Quelle: https://visual-history.de/2020/05/08/uns-fehlt-ein-bild/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=uns-fehlt-ein-bild

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CONT·ACT! Fotografie und Handlungsmacht | Photography and Agency

CONT·ACT! Fotografie und Handlungsmacht | Photography and Agency

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Das Symposium Cont·Act! wird im Rahmen des Stipendienprogramms „Museumskuratoren für Fotografie“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ausgerichtet. Es findet vom 16.-17. Oktober 2020 am Museum Folkwang in Essen statt und wird von Daria Bona, Sophie-Charlotte Opitz und Katharina Täschner, den drei Stipendiatinnen des aktuellen Turnus 2019-2021, organisiert und durchgeführt. Sollte die Entwicklung der Pandemie ein Treffen vor Ort nicht zulassen, wird ein Onlineformat angestrebt.

Fotografien resultieren aus Entscheidungen, sie sind durch Aktionen und Reaktionen bedingt und stellen dabei die Schnittstelle einer Vielzahl von Kontakten dar: Technisch prägen Momente des Kontakts die Produkte diverser analoger Verfahren, während der Kontakt als Topos lange Zeit bemüht wurde, um das vermeintliche Authentizitätsversprechen der Fotografie theoretisch zu fassen.



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Quelle: https://visual-history.de/2020/04/28/cont%C2%B7act-fotografie-und-handlungsmacht-photography-and-agency/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cont%25c2%25b7act-fotografie-und-handlungsmacht-photography-and-agency

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« Justizmorde » von 1917 und ihre Folgen. 100 Jahre danach.

 «  Justizmorde » von 1917 und ihre Folgen. 100 Jahre danach.

Vor 100 Jahren, am frühen Morgen des 5. September 1917, wurden die beiden deutschen Matrosen Albin Köbis und Max Reichpietsch in Köln-Wahn auf einem militärischen Übungsgelände wegen « Aufstandserregung » erschossen. Dieser 100. Jahrestag wurde allerdings nur von wenigen lokalen Initiativen in Berlin und Köln begangen. Die beiden Matrosen sind heute in Deutschland kaum noch bekannt.

Das war einmal ganz anders.

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Quelle: http://grandeguerre.hypotheses.org/2070

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1916 — 2016. Verdun und die Somme. Der centenaire der Materialschlacht

Vor einhundert Jahren tobten zwei der blutigsten Schlachten der Geschichte in Verdun und an der Somme. Die „Materialschlachten“ des Jahres 1916 stellten die logische Konsequenz der Erfahrungen der Jahre 1914 und 1915 dar — ihr Zäsurcharakter sollte daher nicht übertrieben werden. Dennoch kann kein Zweifel daran bestehen, dass sie in Intensität und Dauer neue Standards des Schreckens setzten und damit zu Recht zu zentralen Erinnerungsorten des Ersten Weltkriegs aufstiegen.

Angesichts der großen Bedeutung des Ersten Weltkriegs im französischen und britischen Symbolhaushalt überrascht es nicht, dass das Gedenken an die beiden Großschlachten des Jahres 1916 mit großem Aufwand betrieben wurde. Um die in diesem Kontext feststellbaren Akzentsetzungen soll es hier gehen. Die jüngsten Höhepunkte des offiziellen Gedenkens – die deutsch-französische Gedenkfeier vom 29. Mai in Verdun und die franko-britische Gedenkzeremonie vom 1. Juli in Thiepval – sind dabei ideale Ausgangspunkte für die Frage nach Konvergenzen und Asymmetrien des Erste-Weltkriegs-Gedenkens im europäischen Kontext.



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Quelle: http://grandeguerre.hypotheses.org/1986

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An ‘Open Access in action’ experience

This year’s International Open Access Week theme was “Open in Action”. The week (October 24 – 30, 2016) held a plethora of events, talks and other initiatives that presented, discussed and challenged various aspects from Open Access (OA) in academic publishing and scholarly communication, ranging from current trends, best practices and future prospects.

openScience

figure 1. Open Science matrix (courtesy LIBER)

In fact, Open Access is just one of the many interrelated instances of Open Science or of Knowledge Commons that form a dense web of concepts, tools and practices (figure 1). It may be helpful, I would suggest,  to consider Open Access, as another example of a “boundary object” in digital scholarship. A boundary object can be explained as an object or notion “both plastic enough to adapt to local needs and constraints of the several parties employing them, yet robust enough to maintain a common identity across sites”.[1] Another example of a boundary object is ‘research infrastructure’[2] (although OA is also an infrastructure-related concept). It follows that Open Access can mean many different things for various social groups, from universities, governments, research funders, research libraries to researchers; it is naively realistic in its very rationale and at the same time extremely complex in its implementation.

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Quelle: https://dixit.hypotheses.org/1164

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Die revidierte Lutherbibel 2017 – eine verpasste Chance?

Am vergangenen Sonntag wurde die revidierte Lutherübersetzung in einem Festgottesdienst in Eisenach vom EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm symbolisch an die Gemeinden übergeben. Damit endet ein langer und aufwändiger Revisionsprozess, an dessen Ende laut Internetseite der Deutschen Bibelgesellschaft Änderungen an insgesamt 56% … Weiterlesen →

Quelle: http://enipolatio.hypotheses.org/634

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Drei Fragen an Jörg Leonhard, Autor von „Die Büchse der Pandora“ (2014) von Stefan Schubert

Mit unserem Projekt „Die Höhe 108 bei Berry-au-Bac: Kriegs- und Heimatfront zwischen Nationalgeschichte und europäischer Erinnerung“ sind wir nicht nur daran interessiert, den Ersten Weltkrieg aus einer vergleichenden, grenzübergreifenden Perspektive auf lokaler Ebene zu erforschen. Wir möchten diesen interessierten Leserinnen und Lesern auch auf andere Arten näherbringen – wie beispielsweise indem Einblicke in die aktuelle Forschungslandschaft beider Länder gegeben werden. Dazu wurden Bruno Cabanes[i] (Ohio State University) und Jörn Leonhard[ii] (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.) interviewt, die beide erfolgreiche Bücher über den Ersten Weltkrieg verfasst haben.

J. Leonhard

Jörn Leonhard ist seit 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte des Romanischen Westeuropa der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Nach seiner Promotion 1998 war er in verschiedenen Positionen an der University of Oxford tätig, bis er, nach einem kurzen Aufenthalt an der Universität Jena, im Jahr 2006 den Ruf der Universität Freiburg annahm.

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Quelle: http://hoehe108.hypotheses.org/124

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Vom Kriegsaustritt zum Kriegseintritt

Drei Fragen an Bruno Cabanes über sein Werk

Août 14, La France entre en guerre,

Paris, Editions Gallimard, 2014

Die Verwirklichung des Projekts « Die Höhe 108 bei Berry-au-Bac » war für die französischen und deutschen Teilnehmer mit der Lektüre vielfältiger Werke verbunden, die uns erlaubten, die Debatten und die Fragen besser zu verstehen, die vor allem für das Verfassen einer histoire croisée der Höhe 108 während des Ersten Weltkriegs wichtig waren. Dabei haben vor allem die Erinnerungen durch das 100-jährige Jubiläum des Kriegsbeginns zur Publikation von zahlreichen neuen Beiträgen geführt. Einer dieser Beiträge erregte meine Aufmerksamkeit: Août 1914, La France entre en guerre von Bruno Cabanes, Professor für Geschichte an der Ohio State University.

August 1914

Das Werk besteht aus acht Kapiteln, die alle dem August 1914 gewidmet sind. Die ersten drei befassen sich mit der Kriegserklärung und mit den Wallungen in einem Frankreich, das noch von dem Attentat auf Jean Jaurès gezeichnet war.

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Quelle: http://hoehe108.hypotheses.org/114

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Weihnachten, die Popkultur und der Erste Weltkrieg

Christmas Truce - der Weihnachtsfrieden - ist in die Popkultur schon lange angekommen. Der Film "Merry Christmas" (Trailer) von 2005 machte diese Episode des Ersten Weltkriegs noch einmal einem breiten Publikum bekannt. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit: zu Weihnachten 1914 kam es an einigen Stellen der Westfront zu einer spontanen Waffenruhe. Aber auch über den Film hinaus ist der Weihnachtsfriede als Symbol von Menschlichkeit mitten im Krieg zu einem starken Narrativ geworden. Paul McCartney behandelte ihn in seinem Song "Pipes of Peace" und spielte auch im dazugehörigen Video auf ihn an.  McCartney selbst stellt in dem Musikvideo sowohl einen deutschen als auch einen englischen Soldaten dar, was wohl auch mit der Botschaft verbunden ist, dass auf beiden Seiten Männer kämpften, die sich gar nicht so stark von einander unterschieden. Dies macht auch der Songtext deutlich:

Help them to see (help them to see)
That the people here are like you and me, (you and me)
Let us show them how to play, (how to play)
The pipes of peace (pipes of peace)

Im 1990 von der Band The Farm veröffentlichten Song "All together now" dreht sich ebenfalls alles um den Weihnachtsfrieden. Anstatt eines Reenactments der Szenen wie in McCartneys Video setzt das Video zum Song darauf, dass neben dem Leadsänger auch alte Männer das Lied singen und somit den Anschein von Veteranen des Ersten Weltkriegs erwecken:

Remember boy that your forefathers died
Lost in millions for a country's pride
But they never mention the trenches of Belgium
When they stopped fighting and they were one

A spirit stronger than war was at work that night
December 1914 cold, clear and bright
Countries' borders were right out of sight
When they joined together and decided not to fight

Diese Zeichnung vom Weihnachtsfrieden erschien am 9. Januar 1915 in der Illustrated London News mit der Bildunterschrift: "Saxons and Anglo-Saxons fraternising on the field of battle at the season of peace and goodwill: Officers and men from the German and British trenches meet and greet one another—A German officer photographing a group of foes and friends."  Bild: public domain

Diese Zeichnung vom Weihnachtsfrieden erschien am 9. Januar 1915 in der Illustrated London News mit der Bildunterschrift: "Saxons and Anglo-Saxons fraternising on the field of battle at the season of peace and goodwill: Officers and men from the German and British trenches meet and greet one another—A German officer photographing a group of foes and friends."
Bild: public domain

Auch heute noch ist das Andenken an den Weihnachtsfrieden in der britischen Gedenkkultur stark verankert. Anfang des Jahres 2014 kritisierte der damalige britische Bildungsminister Michael Gove u.a. die Fernsehserie Blackadder dafür, dass sie und andere "left-wing academics" seien, die "all too happy to feed those myths by attacking Britain’s role in the conflict"1 wären. Er spielte damit auf die 4. Staffel von Blackadder an, die unter dem Titel "Blackadder Goes Forth" lief und die in der letzten Folge auf den Weihnachtsfrieden anspielt: Der Protagonist Captain Edmund Blackadder spricht davon an einem der Fußballspiele während des Weihnachtsfriedens teilgenommen und sogar ein Tor geschossen zu haben, das aber als Abseits gewertet worden sei.

Die Fußballspiele werden in der Gedenkkultur ebenfalls immer wieder referenziert. Am vergangenen Mittwoch fand deswegen in Erinnerung an diese im britischen Aldershot ein Fußballspiel zwischen dem British Army Representative Team und einer Auswahl von Bundeswehrsoldaten unter dem Titel 'Game of Truce' statt. Die Briten gewannen 1:0 gegen die deutsche Auswahl. Aber nicht nur im offiziellen Gedenken - das Fußballspiel wurde von der Royal British Legion veranstaltet - spielt der Weihnachtsfriede eine Rolle. Im Gedenkjahr 2014 hat der Erste Weltkrieg in Großbritannien von außen betrachtet eine viel gewichtigere Rolle eingenommen als in Deutschland, wo sich gelegentlich der Verdacht aufdrängt, dass sich die Debatte darüber in erster Linie im Feuilleton abspielt.

In Deutschland würde zumindest keine Supermarktkette darauf kommen, den Ersten Weltkrieg für ihre Weihnachtswerbung zu benutzen wie es die britische Kette Sainsbury's tat und damit eine Debatte darüber auslöste, ob man mit dem Ersten Weltkrieg werben dürfe. In der Weihnachtswerbung sieht man den britischen Soldaten Jim und den deutschen Soldaten Otto während des Weihnachtsfriedens. Es beginnt mit dem Singen von Silent Night bzw. Stille Nacht, worauf schließlich der britische Soldat Jim unbewaffnet ins Niemandsland läuft und der deutsche Soldat Otto dafür sorgt, dass nicht auf ihn geschossen wird. Schließlich trauen sich alle aus den Schützengräben. Deutsche Soldaten rasieren im Niemandsland einigen britischen Soldaten die Bärte und auch ein Fußballspiel findet statt. Nach Beendigung des Friedens sind beide in ihre Stellungen zurückgekehrt, wo der deutsche Soldat Otto in seiner Manteltasche die Weihnachtsschokolade des britischen Soldaten Jim findet. Beendet wird die Werbung mit dem Satz "Christmas is for Sharing". Die Schokolade, die in der Werbung gezeigt wird, verkauft Sainsbury's aktuell auch in seinen Läden. Die Einnahmen aus den Verkäufen kommen der Royal British Legion zu Gute.

Das Video wurde in Großbritannien stark rezipiert und auch kritisiert. Während die einen die Werbung positiv aufnahmen

A great depiction of the Christmas truce in 1914: Sainsbury's OFFICIAL Christmas 2014 Ad http://t.co/jvcLcnYHhs

— Marshall Neufeld (@MarshallNeufeld) November 25, 2014

sahen andere die Werbung mit kritischeren Augen. Ally Fogg, Autor bei The Guardian, fand, die Werbung würde den Ersten Weltkrieg und dessen hohe Opferzahlen schmälern. Und stellte zugleich die Frage:

"Would we welcome an advert next Christmas showing a touching little scene between a Jewish child and a disabled child in Auschwitz, swapping gifts for Christmas and Hanukah on their way to the gas chambers? I would hope not, yet I fail to see any great moral difference."2

Und auch sein Kollege Andrew Critchlow von The Telegraph sieht in der Werbung eine kommerzielle Ausschlachtung des Ersten Weltkriegs:

"True, the company’s latest festive commercial is a beautifully shot piece. It could almost be a Hollywood remake of the classic film “All quiet on the Western Front”, except that the important message of war being the most pointless waste of young life is entirely washed into the background of history by the ad’s real purpose, which is to make Sainsbury’s money."3

Die erste Parodie des Werbespots ist auch bereits online. Das Comedy-Trio "Hot Gulp" machte aus den Soldaten Mitarbeiter von Sainsbury's und dessen Mitbewerber Tesco. Das Fußballspiel findet auf dem Kundenparkplatz mit einem Wirsing als Fußball statt.

Ob es die Fußballspiele während des Weihnachtsfriedens wirklich gegeben hat, ist eine weitere Frage, weil es kaum zeitgenössische Aufzeichnungen über sie gibt und die Erinnerung an sie erst in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wieder aufkam. Sainsbury's hält auf seiner offiziellen Webseite dagegen:

“We’ve worked closely with the Imperial War Museum archives, with the [Royal British] Legion and with military historian Taff Gillingham throughout. Every aspect of the production, everything from the depth of the trenches to the insignia on the uniforms is historically accurate. Even the hard biscuit we see the British soldier eating was baked to the original recipe."4

Doch es gibt auch andere Kritikpunkte. Dr. Robert Foley, Deputy Dean of Academic Studies (Research) am King's College London, sieht in der Werbung einige Mythen, gleichzeitig bilde sie aber auch ab, dass man 1914 noch nicht davon ausging, dass der Krieg weitere vier Jahre dauern würde:

"While it may not be the most historically accurate account, the advertisement demonstrates that over Christmas 1914, there was still considerable hope amongst the belligerents."5

Die Mythen, die die Werbung transportiert, sind es auch, mit denen sich Emma McFarnon im Onlineauftritt des BBC Magazins History Extra beschäftigt. Die Werbung vermittele den Eindruck, die jungen Soldaten seien in den Krieg gezwungen worden. Sie mache außerdem in keiner Weise deutlich, weshalb der Krieg nach dem kurzen Waffenstillstand über Weihnachten weiterging. Darüber hinaus würde die Stellung des Weihnachtsfriedens überbewertet. Die Forschung sei sich heute einig, dass es nicht an der gesamten Westfront zu solchen Verbrüderungsszenen gekommen sei. Vielmehr seien sie vereinzelt und unabhängig voneinander aufgetreten.

"So the advert is accurate, but for very few soldiers. It is a snapshot presented as a panorama. In reality, the truce can be localised to just one or two battalions."6

Sagt Mark Connelly, Professor für Modern British Military History an der University of Kent in McFarnons Artikel.

Dr. Emma Hanna, Senior Lecturer in History an der University of Greenwich, sieht in einem Gastbeitrag für das Blog der University of Kent in Sainsbury's Werbung eine gute Möglichkeit, um Forschungserkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen:

"This shows that historians shouldn’t be afraid of the sometimes yawning gap between history and myth. Sometimes, bizarrely, the gap isn’t as wide as we might think, and as the Sainsbury’s advert is just short of 14 million views since it was launched 3 weeks ago, we as historians should engage with the conversation about what the history and memory of the truce means to us in the history of 1914-1918."7

Aber auch in Deutschland wird in diesem Jahr an den Weihnachtsfrieden erinnert. Während die großen Supermarktketten ihn in ihrer Werbung aussparen, hat er seinen Platz in Deutschland in den Medien und bietet damit zum Abschied vom Gedenkjahr 2014 ein versöhnliches Narrativ.

  1. http://www.telegraph.co.uk/news/10548303/Michael-Gove-criticises-Blackadder-myths-about-First-World-War.html
  2. http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/nov/13/sainsburys-christmas-ad-first-world-war
  3. http://www.telegraph.co.uk/comment/personal-view/11228839/Has-Sainsburys-1914-Christmas-truce-ad-exploited-memory-of-war.html
  4. http://inspiration.sainsburys-live-well-for-less.co.uk/about-our-christmas-tv-ad/
  5. http://defenceindepth.co/2014/12/17/the-significance-of-the-sainsburys-christmas-truce-advertisement/
  6. http://www.historyextra.com/news/first-world-war/sainsbury%E2%80%99s-christmas-truce-advert-%E2%80%98confuses-understanding%E2%80%99-first-world-war
  7. http://blogs.kent.ac.uk/gateways/tag/sainsburys-christmas-advert-2014/

Quelle: http://grandeguerre.hypotheses.org/1866

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