CfI: Die (hyper-)diplomatische Transkription und ihre Erkenntnispotentiale


Call for Interest

Der material turn hat den editionswissenschaftlichen Diskurs in den Philologien und den umliegenden Fächern tief durchdrungen, was nicht zuletzt vom digital turn der letzten Jahrzehnte zusätzlich befeuert wurde. Die informationstechnologisch paradigmatische Trennung von Daten und Präsentation, und die scheinbar vollständige Entkörperlichung des Textes in einer Codierung, die zugleich der exzessiven Befundverzeichnung scheinbar keine Grenzen mehr setzt, lenkt den Blick zurück auf die Körperlichkeit des Textes und seine mediale Ausformung. 

Heute zeigt sich in vielen Editionsprojekten die Tendenz, immer überlieferungsnähere Transkriptionen zu erstellen. Derlei diplomatische oder gar hyperdiplomatische Repräsentationsformen können beispielsweise paläografisch, linguistisch oder literaturwissenschaftlich motiviert sein sowie in Intensität und Fokus auf makro- oder mikroskripturale Phänomene (Layout vs. Schriftgestaltung, u.ä.) variieren.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12369

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DH-Kolloquium an der BBAW, 11.10.2019, Noah Bubenhofer: Word Embeddings – Diskurslinguistische Perspektiven auf distributionelle Semantik

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, dem 11. Oktober 2019, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr (Konferenzraum 1), einladen:


Prof. Dr. Noah Bubenhofer (Deutsches Seminar der Universität Zürich, Deutsche Sprachwissenschaft):
„Word Embeddings Diskurslinguistische Perspektiven auf distributionelle Semantik“

Mit Word-Embedding-Modellen, die dem Paradigma distributioneller Semantik folgen, stehen seit einiger Zeit Methoden zur Verfügung, um semantische Räume zu modellieren. Die Methoden fußen auf bereits in den 50er-Jahren eingeführten gebrauchssemantischen Theorien, die sich aber erst in jüngster Zeit entfalten können, da ausreichend große Textmengen und die nötige Rechenkraft für neuronales maschinelles Lernen zur Verfügung stehen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12247

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Neue DHd-AG OCR gegründet

Wir freuen uns sehr, die Gründung einer neuen DHd-AG namens „OCR“ bekannt geben zu dürfen.

Die neue DHd-AG OCR verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele:

  • Vernetzung von Nutzer*innen, Vermittler*innen, Entwickler*innen und Forscher*innen durch mindestens jährliche Treffen sowie Workshops und gemeinsame Projekte mit dem Fokus auf freier und quelloffener Software bzw. Publikationen zum Thema.
  • Erarbeitung, Sicherung und Verbreitung von Best Practices zu praktischen Anwendungsfragen der OCR, z. B. Workflow, Formate, Parameter.


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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12242

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RIDE-Preis für die beste Rezension in Band 10

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) freut sich, die Gewinnerin des vierten RIDE-Preises für die beste Rezension in „RIDE 9 – Digital Scholarly Editions of Correspondence“ bekannt zu geben (http://ride.i-d-e.de/issue-10/). Der Preis in Höhe von 250 Euro wird mit großzügiger Unterstützung der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz vergeben (mehr Informationen: http://ride.i-d-e.de/reviewers/ride-award-for-best-review/).

Die Jury der Preisvergabe, bestehend aus Thomas Stäcker (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt), Roman Bleier (Universität Graz), Frederike Neuber und Markus Schnöpf (beide Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) – verleiht den Preis diesmal an
Dominik Kasper (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) für sein Review der „Alfred Escher-Briefedition“ (https://ride.i-d-e.de/issues/issue-10/alfred-escher-briefedition/).

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12210

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DH-Kolloquium an der BBAW, 13.9.2019: Martin Grötschel: Digital Humanities – aus der Sicht von Mathematik und Informatik

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, 13. September 2019, 17 Uhr s.t. im Einstein-Saal der BBAW einladen:

Prof. Dr. Dr. h. c. mult.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12132

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DARIAH-DE: Veranstaltungen 2019

DARIAH-DE unterstützt die digital Forschenden und Lehrenden Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen auf vielfältige Weise. Zu diesem Zweck richten die einzelnen Partner in DARIAH-DE unter anderem Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des digitalen Forschens und Lehrens aus:

Im Jahr 2019 bieten die Partner aus DARIAH-DE folgende Veranstaltungen an:

  • Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (Marburg): Forschungsdatenmanagement praktikabel gestalten, 20.-21.08.2019, Marburg
  • Leibniz Institut für Europäische Geschichte: ToolBox 4 Digital Literacy. Analysing and visualising historical data, 25.09.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12108

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RIDE 10 veröffentlicht – Rezensionen digitaler Briefeditionen

Wir freuen uns, die zehnte Ausgabe des Rezensionsjournal RIDE, das seit 2014 vom Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) herausgegeben wird, ankündigen zu können. Die aktuelle Ausgabe widmet sich einem Editionstyp, der sich in den letzten beiden Jahrzehntenstetig wachsender Beliebtheit erfreut: der digitalen Briefedition.

Band 10 enthält folgende fünf Rezensionen (zwei auf Englisch, drei auf Deutsch):

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11843

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Tagungsbericht „Annotationen in Edition und Forschung. Funktionsbestimmung, Differenzierung und Systematisierung“ (von Lisa Eggert, Maximilian Lippert, Fabian Etling)

Der Terminus „Annotation“ gewinnt mit der fortschreitenden Verankerung der Digital Humanities innerhalb der akademischen Landschaft immer stärker an Bedeutung. Gleichzeitig steht er in den Geistes- und Informationswissenschaften für jeweils unterschiedliche Konzepte, welche zwar in Umfang, Einsatz und Zielausrichtung variieren, aber auch konzeptuelle Parallelen aufweisen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11750

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