DH-Tag 2026 der Universität Münster – Programm online!
Der diesjährige DH-Tag der Universität Münster steht vor der Tür. Am 10. Juli 2026 wartet ein abwechslungsreiches Format zum Thema „Digital Humanities: Human Autonomy?“ auf Sie – das offizielle Programm ist nun online.

Ganz besonders freuen wir uns, mit Prof. Dr. Tobias Hodel von der Universität Bern einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet KI-gestützter Arbeitsweisen als Keynote Speaker gewonnen zu haben. Sein Vortrag „Denken trotz Prompt?
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Betreuungskompetenz gezielt stärken: Chancen und Herausforderungen in den digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften
Diese dreiteilige HERMES-Veranstaltungsreihe richtet sich an Betreuende von Qualifikationsarbeiten (Bachelor, Master, Promotion) im Bereich der digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Reihe ist modular aufgebaut und jede Veranstaltung kann unabhängig besucht werden – ideal für eine gezielte, flexible und praxisnahe Weiterbildung im Alltag im Austausch mit Expert*innen.
Den Auftakt der Reihe bildet eine Veranstaltung zum Thema „Hochleistungsrechnen“, gefolgt von zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „GLAM“ und „Interdisziplinarität“. Hierbei kommen Vertreter*innen von Hochschulen und dem GLAM-Bereich (Galleries, Libraries, Archives, Museums) in unterschiedlicher Zusammensetzung miteinander ins Gespräch, diskutieren verschiedene Thesen und eröffnen Reflexionsräume. Die Teilnehmer*innen gewinnen durch den Besuch der Veranstaltungen neue Perspektiven zu aktuellen Themen, die sie in die Betreuung und Beratung ihrer Studierenden und Promovierenden einbringen können. Raum für Fragen und eine offene Diskussion wird bei allen Veranstaltungen gegeben.
Die Veranstaltungen finden online statt, eine Registrierung ist über die einzelnen Veranstaltungsseiten möglich.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23799
Neues Whitepaper zum Thema Fuzzyness & Wobbliness im NFDI4Objects Community Hub
Die NFDI4Objects TWG Community-Standards for modelling fuzziness & wobbliness in research data using Semantic Web technologies and formalisms (FuzzyWobblySW) hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, das die Begriffe Unsicherheit, Vagheit und „Fuzzyness & Wobbliness” aus Sicht der Arbeitsgruppe definiert.
Das Dokument vergleicht und fasst gemeinschaftlich entwickelte Arbeitsdefinitionen der TWG zusammen. Ziel ist ein gemeinsamer begrifflicher und modellierungstechnischer Rahmen. Durch Klärung der Konzepte und Darstellung von Modellierungsstrategien (z. B. probabilistische Ansätze, graduelle semantische Abbildungen, Wikibase-Implementierungen) trägt die Arbeit zu transparenteren, interoperableren und FAIR-konformen Lösungen für unsichere, unpräzise oder mehrdeutige Informationen in Kulturerbe-Wissensgraphen bei.
Das Whitepaper kann im Rahmen des NFDI4Objects-Commons-Prozess bis 28. Mai 2026 kommentiert werden!
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23761
Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten
Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal
Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.
Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23675
Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“
Im Sommersemester 2026 wird die Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ an der Universität Rostock fortgesetzt. Die Veranstaltung wird von der Juniorprofessur für Digital Humanities in Kooperation mit dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) organisiert.
Die Vorträge finden im hybriden Format statt. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.
Programm für das Sommersemester 2026:
13.04.2026
Julia Hintersteiner, Dr. Alan van Beek und Dr.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22643
Lost & Found auf der DHd 2026
Im Februar 2026 hatte ich die Gelegenheit, mithilfe des Early Career Reisestipendiums an der DHd 2026 teilzunehmen. Mein herzlicher Dank gilt CLARIAH-AT, ohne deren Unterstützung meine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Ebenso danke ich den Organisator*innen für diese beeindruckende Konferenz.
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Was passiert, wenn man als „Super Early Career Researcher“ mitten im Masterarbeitsstress zum ersten Mal eine mehrtägige wissenschaftliche Konferenz besucht? Man lernt eine Menge. Über das Fach, über die Community – und über sich selbst. Vor allem aber lernt man, dass man noch nicht so recht weiß, wie der Hase läuft. Oder wann er in welchem Raum sitzt.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23328
„Ceci n’est pas un texte.“* – Mein Rückblick auf die DHd 2026 in Wien
Fast 600 Menschen kamen zur DHd 2026 unter dem Motto „Not only text, not only data“ an einer der ältesten Universitäten des deutschsprachigen Raums zusammen – und damit zugleich in einer Stadt, in der Kaffeehäuser seit 2011 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählen. In fünf Tagen bot die Konferenz eine Mischung aus Workshops, Panels und Postern – einige davon sind mir besonders in Erinnerung geblieben und stehen in diesem Blog-Post noch einmal kurz im Mittelpunkt.
Workshops: Experimentieren, Annotieren, Automatisieren
Wie für die DHd üblich, fanden an den ersten beiden Tagen Workshops statt – insgesamt 18 an der Zahl. Am Montag entschied ich mich für den Workshop „Beyond the Cloud: Democratizing GPU Access for the Digital Humanities with DHInfra.at“, der von Forschenden der Universität Graz und der Universität für Weiterbildung Krems ausgerichtet wurde. Vorgestellt wurde mit DHInfra ein Forschungsinfrastrukturprojekt, das GPU-Ressourcen bereitstellt, um lokale Hardwaregrenzen und Abhängigkeiten von kommerziellen Cloudlösungen zu überbrücken.
Im Workshop erhielten die Teams Zugriff auf DHInfra und arbeiteten mithilfe von Jupyter Notebooks und Large Language Models an der Bereinigung eines historischen Datensatzes mit fehlerhafter OCR. Das Vorgehen war dreistufig angelegt: Zunächst ging es um reines Prompt Engineering, anschließend um das Feinjustieren der Modellparameter, und in einem dritten Schritt wurden synthetische Beispiele erzeugt, um die Genauigkeit weiter zu steigern.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23520
2 Stellen DH/RSE an der BBAW/TELOTA in Berlin
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sucht zwei wissenschaftliche Mitarbeiter:innen im Bereich Digital Humanities und Forschungssoftwareentwicklung für digitale Editionen (Standort Berlin).
- Vollzeit (teilbar), befristet auf 24 Monate
- Vergütung: E13 TV-L
- Bewerbungsfrist: 07.04.2026
Aufgaben & Profil:
Gesucht werden Bewerber:innen mit u.a. abgeschlossenem Hochschulstudium und Erfahrung in Digital Humanities, insbesondere in der Entwicklung von Forschungssoftware und APIs.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23512
Meine DHd2026-Erfahrungen
Diesen Beitrag schreibe ich nach meinem Besuch der DHd2026-Konferenz, die für mich eine wertvolle Quelle für Wissen, Inspiration und neue Perspektiven in meinem Fachgebiet war. Sie hat mir geholfen, besser zu verstehen, in welche Richtungen ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln kann. Diese Möglichkeit verdanke ich der Förderung durch NFDI4Culture, für die ich sehr dankbar bin.
Eine anklickbare Version der Präsentation über meine Teilnahme an der Konferenz finden Sie unter folgendem Link .
Alle Fotos in der Präsentation wurden von mir, der Autorin des Beitrags Anastasiia Shkliarenko, während meiner Teilnahme an der Konferenz in Wien aufgenommen.







Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23467
