Call for Papers: 1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War

1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War is an English-language online reference work on World War I dedicated to publishing high quality peer-reviewed content. Each article in the encyclopedia is a self-contained publication and its author receives full recognition. All articles receive a distinct URL address as well as a Digital Object Identifier (DOI) and are fully citable as scholarly publications. 1914-1918-online is an open access publication, which means that all articles are freely available online, ensuring maximum worldwide dissemination of content.

The editors invite academics to contribute articles on a select number of topics not yet covered by our invitation-only editorial process. The Call for Papers will be automatically updated. Authors who are interested in submitting a paper on any of the subjects listed should submit a short CV with a publication list, as well as an abstract (max. 250 words) or a full-length paper.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8372

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Quantitativ unterwegs. Ein paar Gedanken zur Geschichtsschreibung im digitalen Zeitalter

„Statistical research is for the historian a good servant but a bad master. It profits him nothing to make statistical generalizations, unless he can thereby detect the thought behind the facts about which he is generalizing.“

(Robert George Collingwood: The Idea of History, Oxford 1946)

Seit einigen Jahren ist ein kräftiges Comeback in der Anwendung quantitativer, computergestützter Ansätze in der historischen Recherche spürbar geworden. Comeback woher? Aus einer eher durch Misserfolg geprägten Tradition.1Nichtsdestotrotz ist Optimismus angesagt. Die begangenen Fehler können das heutige Comeback stärken. Aber nur vorausgesetzt, wir bemühen uns, über sie zu reflektieren und sie zu vermeiden.

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Quelle: https://tgtub.hypotheses.org/1078

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Programm der Master Class „Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften: Nutzung und Konzepte“

Ziel dieser ersten deutsch-französischen Master Class in Digital Humanities ist die Reflexion der Einbettung und Nutzung von Daten in der geisteswissenschaftlichen Forschung. Begleitend zur konkreten Arbeit an Forschungsdaten werden die verschiedenen institutionellen Strategien auf beiden Seiten des Rheins analysiert, um ein Nachdenken über mögliche Auswirkungen auf die deutsch-französische Forschung anzustoßen. Die Teilnehmenden werden über einen Call for Papers ausgewählt.

Das Programm

25. September 2017

Daten beschreiben
ExpertInnen : Emmanuelle Morlock (CNRS/HISOMA, Lyon), Nicolas Larrousse (CNRS Huma-Num, Paris)

26. September 2017

Daten präsentieren und repräsentieren
ExpertInnen : Emmanuelle Morlock, Lars Wieneke (C²DH, Luxembourg), Frank Fischer (Higher School of Economics, Moscou & DARIAH-EU)

27. septembre 2017

Daten analysieren
Experten: Frank Fischer, Lars Wieneke



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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/2782

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Neue Erkenntnisse durch digitalisierte Geschichtswissen­schaft(en)? Zur hermeneutischen Reichweite aktueller digitaler Methoden in informationszentrierten Fächern

In den Digital Humanities herrscht latent die Auffassung, dass über den Einsatz generischer Werkzeuge eine Brücke zwischen den einzelnen Fachwissenschaften und ihren aus­differen­zierten Forschungsmethoden geschlagen werden kann oder soll. Dabei werden zu leicht Unterschiede im Erkenntnisinteresse und in der Hermeneutik übersehen, die z.B. zwischen Literaturwissenschaft und Geschichtswissenschaft bestehen und die Verwendung von be­stimm­ten digitalen Werkzeugen […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/07/7191/

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Indian Summer School (ISS) 2017. LOD and Semantic Web: A New Frontier for DH, 10.-13.10.2017, Mainz

Deadline für die Bewerbung um die ca. 15 frei zur Verfügung stehenden Plätze ist der 31. Juli 2017. Eine tolle Initiative der ADW Mainz und mainzed! Mehr Infos auf der Webseite: https://iss.adwmainz.net/2017

Quelle: http://digihum.de/2017/06/indian-summer-school-iss-2017-lod-and-semantic-web-a-new-frontier-for-dh-10-13-10-2017-mainz/

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Edition der Medulla Gestorum Treverensium – Trier Center for Digital Humanities (TCDH) beginnt mit der digitalen Erforschung rheinischer Heiltumsdrucke

1512 war ein bedeutendes Jahr für die Stadt Trier. Am Vorabend der Reformation fand nicht nur die erste Wallfahrt zum Heiligen Rock in den Dom statt, sondern hier wurde auch einmalig in der Stadtgeschichte ein Reichstag abgehalten. Der Weihbischof und Rektor der Alten Universität Trier Johann Enen (ca. 1480–1519) nahm diese Großereignisse zum Anlass, um die Medulla Gestorum Treverensium zu verfassen, die nun am TCDH digital ediert und erschlossen wird.

Die Medulla, deren erste Auflage 1514 veröffentlicht wurde, ist für die Geschichtswissenschaft in vielerlei Hinsicht interessant. Enen schrieb hierin die Gründungssage der Moselstadt sowie die Chronik des Erzbistums Trier nieder. Sein Hauptwerk zählt damit zu den ersten gedruckten Stadtgeschichten Triers und bildet eine herausragende Quelle für die historische Landes-, Bistums-, und Frömmigkeitsforschung. Vor allem aber listete der Weihbischof die wichtigsten Kirchen, Klöster und Reliquien in der Moselstadt auf, weshalb die Medulla den sogenannten Heiltumsdrucken zugeordnet wird. Diese Quellengattung, deren Hochzeit mit der spätmittelalterlichen sowie frühneuzeitlichen Reliquienverehrung und Wallfahrtskonjunktur zusammenfällt, wurde historisch und philologisch bislang nur unzureichend beleuchtet.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8039

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Vorstellung der PreisträgerInnen des DARIAH DH-Award 2017: Tim Schütz

Der DARIAH-DE DH-Award 2017 fördert NachwuchswissenschaftlerInnen, die in ihren Forschungsvorhaben innovative digitale Ansätze und Methoden einsetzen und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digital Humanities leisten. Im DHd-Blog stellen wir PreisträgerInnen und Projekte in den nächsten Wochen vor.

tim-schuetz Tim Schütz studierte Kommunikations-, Medien- und Kulturwissenschaften in Bremen und Istanbul. Seit seinem Bachelor-Abschluss arbeitet er als Junior Consultant im Institut für Informationsmanagement GmbH an der Universität Bremen. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten liegen in der Verbindungen zwischen digitaler Kultur und der interdisziplinären Wissenschafts- und Technikforschung (STS), mit besonderem Interesse an alternativen Medieninfrastrukturen, kritischer Migrationsforschung sowie Technologienutzung im hohen Alter.

Welche Ergebnisse erwarten Sie und für welche Forschungsthemen sind diese anschlussfähig?

Zu Beginn meiner Forschung waren Diskurse um Smartphones als unangemessenes Luxusgut für Geflüchtete oder auch auch eine Faszination für die Bedeutung digitaler Tools als Instrument der Flucht sehr präsent.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8009

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Übung: Spuren des Alexander von Humboldt

In diesem Semester biete ich neben meinem Dauerseminar Computerlinguistik und dem gemeinschaftlich ausgerichteten dhc-Kolloquium noch eine Übung zur Informationsextraktion (IE) an. IE ist ein Thema, das in mehreren von mir betreuten Projekten eine Rolle spielt, über die ich hier auch schon berichtet habe – dazu zählen das Projekt zu den Stellenanzeigen und die Informationserschließung in der Bilddatenbank Prometheus.

Beide Projekte würden sich auch als Themen für die Übung anbieten. Vor ein paar Wochen hat sich allerdings mein Kollege Alex Czmiel von der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) bei mir gemeldet und gefragt, ob wir vielleicht Lust hätten, auf chronologischen Daten zu Alexander von Humboldts Reisen zu arbeiten. Die BBAW könnte uns diese zur Verfügung stellen und im besten Fall könnten wir diese ein wenig aufbereiten, Personen/Orte annotieren und diese Informationen wiederum zugänglich machen. Eine kleine Beispieldatei überzeugte mich davon, dass dies tatsächlich ein erfolgversprechendes Vorhaben wäre, zumal die Daten in sauberem XML und sogar TEI-codiert vorliegen:

Ausschnitt aus den Daten der BBAW

Was mir an den Daten außerdem gut gefällt, ist, dass sie aus relativ kurzen Textschnipseln bestehen und datiert sind (hier: 1. Januar 1800). Das ließ mich natürlich sofort an die Möglichkeiten des Reentweetments denken.

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Quelle: http://texperimentales.hypotheses.org/2048

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Übung: Spuren des Alexander von Humboldt

In diesem Semester biete ich neben meinem Dauerseminar Computerlinguistik und dem gemeinschaftlich ausgerichteten dhc-Kolloquium noch eine Übung zur Informationsextraktion (IE) an. IE ist ein Thema, das in mehreren von mir betreuten Projekten eine Rolle spielt, über die ich hier auch schon berichtet habe – dazu zählen das Projekt zu den Stellenanzeigen und die Informationserschließung in der Bilddatenbank Prometheus.

Beide Projekte würden sich auch als Themen für die Übung anbieten. Vor ein paar Wochen hat sich allerdings mein Kollege Alex Czmiel von der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) bei mir gemeldet und gefragt, ob wir vielleicht Lust hätten, auf chronologischen Daten zu Alexander von Humboldts Reisen zu arbeiten. Die BBAW könnte uns diese zur Verfügung stellen und im besten Fall könnten wir diese ein wenig aufbereiten, Personen/Orte annotieren und diese Informationen wiederum zugänglich machen. Eine kleine Beispieldatei überzeugte mich davon, dass dies tatsächlich ein erfolgversprechendes Vorhaben wäre, zumal die Daten in sauberem XML und sogar TEI-codiert vorliegen:

Ausschnitt aus den Daten der BBAW

Was mir an den Daten außerdem gut gefällt, ist, dass sie aus relativ kurzen Textschnipseln bestehen und datiert sind (hier: 1. Januar 1800). Das ließ mich natürlich sofort an die Möglichkeiten des Reentweetments denken.

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Quelle: http://texperimentales.hypotheses.org/2048

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Open Access und Open Data in der Ur- und Frühgeschichte. Bestandsaufnahme und Ausblick

http://dx.doi.org/10.11588/ai.2015.1 Der Beitrag leitet die Publikation von Aufsätzen ein, die aus zwei Tagungen im Herbst 2014 herrühren, welche sich auf Initiative der Autoren mit den Themen Open Access und Open Data beschäftigten: eine Sektion bei der EAA im September 2014 in Istanbul und die DGUF-Jahrestagung am 6. Oktober 2014 in Berlin. Die übergreifende Zielsetzung wird […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/04/7062/

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