„Glück auf“

Eingang des Instituts für Geschichtswissenschaft Bonn, Foto: J. Bechtold

Über dem Eingang des Anatomischen Instituts der Universität Bonn steht selbstverständlich „Anatomisches Institut“, über dem Geologischen Institut prangt „Geologisch-Palaeontologisches Institut“, doch die Tür zum Institut für Geschichtswissenschaft krönt ein stuckumranktes „Glück auf“. Ein Fehler? Ein akademischer Hoffnungsschimmer auf kommende Leistungen? Tatsächlich handelt es sich um eine gegenständliche Quelle für die alles andere als geradlinige Standort-Geschichte der Geschichtswissenschaft an der Universität Bonn.

Treppenhaus des Instituts für Geschichtswissenschaft Bonn, Foto: J. Bechtold

Die Spuren dieser Geschichte sind unübersehbar: Fordert schon der Schriftzug über dem Eingang des Institutsgebäudes Eintretende mit einem deplatzierten Türspruch heraus, so fällt im Innenraum der erste Blick auf das übergroße moderne Buntglasfenster eines Bergarbeiters mit Spitzhacke.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/11/glueck-auf/

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AGRIPPINA forscht

AGRIPPINA – Forum für kölnische Stadtgeschichtsforschung – so lautet der programmatische Titel unserer noch jungen Initiative. Wir, das sind aktuell Promovierende und Masterstudierende der Universität zu Köln, die sich mit den unterschiedlichsten Themen der kölnischen Stadtgeschichte beschäftigen. Bereits im Sommer 2018 gab die Auftaktveranstaltung zur Gründung der Forschungsstelle zur Geschichte Kölns den Impuls, sich auszutauschen und zu vernetzen. Damals konnten wir einige unserer Projekte vorstellen und mussten feststellen, dass sich eine ganz grundsätzliche Fragestellung wiederholte: Gibt es etwas besonders Kölnisches in unserer Forschung? Im Frühjahr 2019 entschlossen wir uns dazu, offiziell eine Gruppe zur Vernetzung zwischen Studierenden und Promovierenden zu gründen.

Die Namenswahl „Agrippina“ bot dabei bereits die erste Grundlage zu regen Diskussionen über die kölnische Stadtgeschichte[1]. Besonders wichtig war uns neben der thematischen Fokussierung vor allem der offene Austausch – so fiel die Wahl auf den Begriff „Forum“. Als ein solches bietet AGRIPPINA nicht nur die Möglichkeit, sich abseits der universitären oder eigenen Forschung mit Köln und der Stadtgeschichte im Allgemeinen zu beschäftigen, sondern auch über Herausforderungen der eigenen Projekte und der wissenschaftlichen Arbeit an sich ins Gespräch zu kommen. Es freut uns sehr, dass wir bereits einige neue Mitglieder gewinnen konnten, und wir sind stets daran interessiert, unsere Gruppe zu vergrößern.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/11/agrippina-forscht/

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Understanding and overcoming conflict

Unfortunately, we have to postpone next week’s conference “Understanding and overcoming conflict” . The situation regarding the spread of the coronavirus is too unforeseeable and we do not want to you to risk travel restrictions. This was not an easy decision but, in the end, we followed the principle “safety first”.

Mit großem Bedauern muss die Tagung “Understanding and overcoming conflict” in Bonn vorläufig abgesagt werden. Die Situation bezüglich der Verbreitung des Coronavirus ist zu unvorhersehbar und die Veranstalter wollen keine Reiserestriktionen für Teilnehmer*innen risikieren. Die Entscheidung ist allen Verantwortlichen schwer gefallen, doch geht die Sicherheit aller Teilnehmer*innen vor.

Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/03/peaceteachingbonn-cancelled/

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Understanding and overcoming conflict

Die dritte Sektion beschäftigt sich mit historischem Lernen und Erinnerung in Südost und Osteuropa.

The third section covers textbooks for historical learning and memories in Southeast and Eastern Europe.

Chair: Hans-Dieter Heumann

Snjezana Koren, 9.30 am – 10.15 am
Textbooks and interethnic conflict in Southeast Europe after the last Balkan war
[Abstract will follow]

 

Martin Aust, 10.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/03/peaceteachingbonn-section-three/

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Lebenwelten im frühmittelalterlichen Europa

Plakat zur Ausstellung „Europa in Bewegung. Lebenswelten im frühen Mittelalter“ im LVR-LandesMuseum Bonn, Foto: Ungarisches Nationalmuseum, Budapest.

Unter dem Titel „Europa in Bewegung. Lebenswelten im frühen Mittelalter“ lädt die nächste Sonderausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn ab dem 15.11.2018 ein, die europäischen Netzwerke des frühen Mittelalters zu entdecken. Die Ausstellung zeigt ein überraschend vielschichtiges und facettenreiches Bild der spätantiken und frühmittelalterlichen Regionen zwischen Irland und Spanien im Westen und Ägypten und Ungarn im Osten.



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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/11/lebenwelten-im-fruehmittelalterlichen-europa/

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Über die Nützlichkeit von Heiligen

Kölner Dom, Dreikönigenschrein (Stirnseite), Foto: Reinhard Matz & Axel Schenk, © Hohe Domkirche zu Köln, Dombauhütte.

Der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande lädt zum Adventsvortrag am Nikolaustag ein. Frau PD Dr. Alheydis Plassmann wird “Über die Nützlichkeit von Heiligen” referieren.

Am 23. Juli 1164 brachte Rainald von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln. Im Zusammenhang mit der Heiligsprechung Karls des Großen 1165 hat man dies immer als einen Versuch Friedrich I.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/11/nuetzlichkeit-von-heiligen/

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