GG3D19 Workshop zu Graphendatenbanken, GIS und 3D-Modellen in der Bauforschung des Mittelalters

zu den Themen:

  • Interdisziplinäre Verbindung von Mediävistik und Informatik
  • Computergestützte Analyse von Burgen, Urkunden und Landkarten
  • Dokumentation basierend auf 3D-Modellen, QGIS und Neo4j
  • Neue Methoden für die digitale Bauforschung
  • Informationsgewinnung mit Personennetzwerken

Vorläufige Vortragende, Einreichung von Posterbeiträgen und Anmeldung bis zum 5. November 2019:

https://uni-heidelberg.de/GG3D19

Die Konferenzsprache ist hauptsächlich Deutsch, einzelne Vorträge oder Poster können auch in Englisch präsentiert werden.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12292

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Georeferenzierte Darstellung von Adressinformationen aus dem 19. Jahrhundert mit „Google My Maps“ #dhmasterclass

Zeichnen – Suchen – Importieren – Personalisieren.1

Die Möglichkeiten, mit „Google My Maps“ Karten zu erstellen, klingen so simpel wie genial.

Karte „Deutsche Einwanderer in Paris 1854“

Einleitung

Viele Lösungen zur Erstellung von Karten und Georeferenzierung geisteswissenschaftlicher Inhalte sind für den Einsteiger entweder zu teuer oder in der Anwendung zu kompliziert. Hier soll kurz anhand eines Beispiels ein Einblick in das kostenfreie Programm „My Maps“ von Google gegeben werden und die Frage beantwortet werden, inwiefern so ein stark anwenderorientiertes Programm zur Kartenerstellung eine Alternative für gängige und zum Teil sehr komplexe Geografische Informationssysteme wie QGIS darstellen kann, insbesondere im Hinblick auf Projekte, deren Datenmengen weit über solche des privaten Gebrauchs hinausgehen.



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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2984

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Georeferenzierte Darstellung von Adressinformationen aus dem 19. Jahrhundert mit „Google My Maps“ #dhmasterclass

Zeichnen – Suchen – Importieren – Personalisieren.1

Die Möglichkeiten, mit „Google My Maps“ Karten zu erstellen, klingen so simpel wie genial.

Karte „Deutsche Einwanderer in Paris 1854“

Einleitung

Viele Lösungen zur Erstellung von Karten und Georeferenzierung geisteswissenschaftlicher Inhalte sind für den Einsteiger entweder zu teuer oder in der Anwendung zu kompliziert. Hier soll kurz anhand eines Beispiels ein Einblick in das kostenfreie Programm „My Maps“ von Google gegeben werden und die Frage beantwortet werden, inwiefern so ein stark anwenderorientiertes Programm zur Kartenerstellung eine Alternative für gängige und zum Teil sehr komplexe Geografische Informationssysteme wie QGIS darstellen kann, insbesondere im Hinblick auf Projekte, deren Datenmengen weit über solche des privaten Gebrauchs hinausgehen.

Google selbst führt unter der Überschrift „Top Maps“ eine Reihe erfolgreicher Best Practice-Beispiele an, die vermuten lassen, dass die Möglichkeiten in der Erstellung von Karten mit diesem Programm unbegrenzt sind: von der „California Fire Map“ bis hin zu „Pokémon Go Singapore : By PokédexSG“ werden die unterschiedlichsten Anwendungsfälle vorgestellt.

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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2984

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Digitale Fertigkeiten als U-Bahn-Linien. Vernetzte Technologien in vernetzter Darstellung

Eine gute Idee zur Visualisierung derjenigen digitalen Kompetenzen, die heute erwartet werden. Quelle: http://allaboardhe.org/digital-skills-framework; via http://wp.me/p9ZNn-5z0 (Basedow1764)

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2016/04/6446/

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Hilfmittel der Festungsforschung – Geodaten

Feldbefestigungen. Ein ewiges Problem: Man hat einen Plan mit einer Schanze oder Feldbefestigung und sucht diese nun per Luftbild, etwa durch Google Earth. Aber darüber wächst ein dichter Wald oder andere Strukturen überdecken das Gelände. Es gibt mittlerweile ein recht … Weiterlesen

Quelle: http://fortifica.hypotheses.org/352

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aventinus varia Nr. 44 [28.03.2014]: Altwegeforschung. Forschungsstand und Methoden einer interdisziplinären Herangehensweise

Wegenetze sind die Grundlage jeglicher Kommunikation historischer Zeiten. Wege sind das Medium, über das Austausch stattfindet. Nicht nur Austausch von Waren und Personen, sondern auch von Informationen und Ideen. Bis in das digitale Zeitalter hinein. http://bit.ly/P0rUec

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2014/03/5006/

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Über die Kartierbarkeit der Geschichte: Anne Kelly Knowles und Historical GIS.

Tony Horwitz: Looking at the Battle of Gettysburg Through Robert E. Lee’s Eyes. In: Smithsonian magazine. Dec. 2012. URL: http://www.smithsonianmag.com/history-archaeology/Looking-at-the-Battle-of-Gettysburg-Through-Robert-E-Lees-Eyes-180014191.html?c=y&story=fullstory

Kernfrage: Welche Rolle können GIS (=Geographic Information Systems)-Verfahren für die Analyse historischer Fragestellungen spielen?

In der Dezember-Ausgabe des Smithsonian Magazine berichtet Tony Horwitz über die Arbeit von Anne Kelly Knowles. Die Geographin erhielt dieses Jahr den Smithsonian Ingenuity Award im Bereich Historical Scholarship und zwar offensichtlich vor allem deshalb, weil sie eine Vorreiterfunktion im Bereich des Einsatzes Historical Geographic Information Systems (HGIS) übernahm. Dabei benutzt man für die Kartographie entwickelte Technologien buchstäblich zum Mapping historischer Ereignisse bzw. Strukturen. Bekannte Beispielanwendungen finde sich im Great Britain Historical Geographical Information System (GBHGIS) oder auch bei HGIS Germany.

Die Digitalisierung historischer Landkarten und das verortende Auftragen von Bezugspunkten (=georeferencing) ermöglicht es, bestimmte Sachverhalte in gewisser im Raum in ihrem Verlauf abzubilden. Die Abbildung der Entwicklung von Grenzverläufen ist da nur ein sehr nahe liegendes Beispiel. Spannend wird es, wenn diese spatiale Dimension mit möglichst konkreten historischen Fakten in Beziehung gesetzt wird. Und Anne Kelly Knowles wird konkret:

“In this instance, she wants to know what commanders could see of the battlefield on the second day at Gettysburg. A red dot denotes General Lee’s vantage point from the top of the Lutheran Seminary. His field of vision shows as clear ground, with blind spots shaded in deep indigo. Knowles has even factored in the extra inches of sightline afforded by Lee’s boots. “We can’t account for the haze and smoke of battle in GIS, though in theory you could with gaming software,” she says.” (Hervorhebung und Einbettung des Links: BK)

Welche Fragestellung man über die Kombination diverser Parameter tatsächlich sinnvoll bearbeitet, hängt selbstverständlich von dem jeweiligen Forschungsgegenstand und -ansatz ab. Deutlich wird jedoch das Potenzial beispielsweise für eine empirische Gegenprüfung überlieferter Quellen. Die Wissenschaftlerin spricht selbst von einer korrektiven Funktion des Mappings. So ermöglicht der Einsatz derartiger Technologien eine neue Perspektive auf bekannte Themen und in gleicher Weise das Aufwerfen von neuen Fragestellungen sowie, drittens, generell neue Möglichkeiten zur Formulierung von Forschungsfragen.

Das Verfahren selbst ist auch eine Art Kombination. Im Webkontext würde man vielleicht von Mash-Up sprechen. Tatsächlich waren Mapping-Anwendung wie das Crime Mapping des Los Angeles Police Departments bahnbrechend bei der Popularisierung derartiger Verknüpfungen. Dass sich die Kombination von (a) raumstrukturierender Visualisierung (Stadtpläne, Landkarten) mit (b) Ereignisdaten (hier: Straftaten) sowie zu mit diesen assoziierten qualitativen Ergänzungsdaten (hier: demographische Angaben) und schließlich (c) einer Zeitachse anbietet, um bestimmte Entwicklungen, Häufungen, Regularitäten und Anomalien zu visualisieren, dürfte spätestens seit Google Maps weithin anerkannt sein. Eine entsprechende Datenbasis vorausgesetzt, lässt sich eigentlich alles, was Geographie, Entwicklung in der Zeit und eine qualitative Konkretisierung verbindet, GIS-basiert abbilden – von der Wetterkarte und Vegetationszyklen bis hin zum Schlagloch.

GIS war vor allem aus der Regionalplanung und kommerziellen Kontexten bekannt. Anne Kelly Knowles realisierte relativ früh (die von ihr herausgegebene Sonderausgabe von Social Science History mit dem Thema Historical GIS: The Spatial Turn in Social Science History erschien im Jahr 2000), dass man diese Technologie ebenfalls sehr gut in geschichtswissenschaftlichen Zusammenhängen einsetzen kann:

“I knew there was a GIS method, used to site ski runs and real estate views, and wondered what would happen if I applied that to Gettysburg.”

Eine wichtige Nebenwirkung dieser Art von Empirisierung mittels expliziter Kartographierung könnte – nicht ganz unpassend zur Kartographie – das Erkennen von Grenzen sein. Nämlich von solchen der Erkenntnisreichweite scheinbar stabiler Einschätzungen sowie der Wege, auf denen diese entstehen:

“We can learn to become more modest about our judgments, about what we know or think we know and how we judge current circumstances.”

Als weiterer Effekt droht im Gegenzug die von Skeptikern häufig angemahnte Überbetonung der Muster gegenüber den Inhalten. Visualisierungen sind in der Regel visuell eindrucksvoll, bleiben bisweilen aber zur Frage, was man konkret aus ihnen ablesen kann, erstaunlich opak.

Anne Kelly Knowles ist mit diesem Problem offensichtlich gut vertraut, zumal sie derzeit das HGIS-Prinzip in einem Projekt zur Holocaust-Forschung („a profoundly geographical event” – A.K. Knowles) einsetzt. Sie weiß also um die Schwierigkeit, „of using quantitative techniques to study human suffering.” Entsprechend argumentiert sie mit der gebotenen Vorsicht:

Knowles is careful to avoid over-hyping GIS, which she regards as an exploratory methodology. She also recognizes the risk that it can produce “mere eye candy,” providing great visuals without deepening our understanding of the past.

Und sie erkennt noch eine weitere Herausforderung: Die der Übersetzung von Messungen und gemappten Strukturen in eine erklärende und verständliche sprachliche Abbildungsform:

Another problem is the difficulty of translating complex maps and tables into meaningful words and stories.

Informationsvisualisierung hat gegenüber der Beschreibung den klaren Vorteil einer Informationsverdichtung. Informationswissenschaftlich gilt der Grundsatz, dass ein Bild sehr viel Information (mehr jedenfalls als tausend Worte) jedoch eher wenig Wissen (nach einem informationswissenschaftlichen Wissensbegriff) speichern kann. Dieses Prinzip wird freilich bei der Hinzunahme einer zeitlichen Dimensionen relativiert. Dennoch bleibt es jedenfalls derzeit notwendig, parallel zur graphischen Abbildung im Mustern eine schlussfolgernde Ableitung des Dargestellten in Textform vorzunehmen. Die visualisierte Informationsmenge muss demzufolge auf Aussagen heruntergefiltert bzw. ausgedeutet werden.

Was man folglich aus dem Artikel und der dort wiedergegebenen Position Anne Kelly Knowles’ mitnehmen kann, ist, dass das Mapping historischer Entwicklungen und Ereignisse mittels GIS einerseits vor allem dafür geeignet ist, bekannte Fragestellungen neu zu betrachten und entsprechend möglicherweise empirisch zu validieren. Und andererseits, im exploratorischen Sinn, Zusammenhänge neu erkennbar zu machen. Für beide Anwendungsfälle gilt jedoch (wie eigentlich immer):

“The technology is just a tool, and what really matters is how you use it”

Wobei zur gelingenden Anwendung insbesondere die Befähigung zur historisch sensiblen und sinnvollen Schlussfolgerung und Interpretation zählen dürfte.

P.S. Eine Kurzbescheibung ihrer Arbeit gibt Anne Kelly Knowles in diesem kurzen Clip.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1165

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Das neue Stadtwandern: App auf iPhone für Gratis-Navigation begleitet von Geschichte und Kultur

Michael Sommerhalder hat ein Programm entwickelt, mit dem in kürzester Zeit apps für das iPhone produziert werden können. Diese apps ermöglichen - gratis! - die Navigation und geben dabei geschichtliche und kulturelle Informationen zu Sehenswürdigkeiten.

Die neueste app für die Römerstrasse Alb - Neckar - Aare:

http://www.hist.uzh.ch/lehre/altegeschichte/naef/forschungsprojekte/proj...

Quelle: http://www.infoclio.ch/de/node/23901

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Slidecast: Martin Rickenbacher – Der vermessene Raum in seiner zeitlichen Dynamik

Slidecast de la présentation de M. Martin Rickenbacher tenue dans le cadre du Panel "Visualisation du changement au moyen des nouvelles technologies et des méthodes cartographiques" organisé par l'association Histoire et Informatique dans le cadre des journées suisses d'histoire 2010.

M. Rickenbacher y retrace l'histoire de la cartographie en Suisse et détaille le contenu des archives de Swisstopo.

Quelle: http://www.infoclio.ch/de/node/13575

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