Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer und die SPD

Richtfest für die Mülheimer Brücke (vermutlich 1928), Quelle: konrad-Adenauer.de / Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Das Fundament für ein gutes Verhältnis zur Sozialdemokratie hatte der Oberbürgermeister in den ersten Jahren seiner Amtszeit gelegt. Nachdem die unmittelbaren Nachwehen von Krieg und Revolution überwunden waren, machte sich Konrad Adenauer daran, seinen stadtpolitischen Gestaltungsspielraum als Bürgermeister voll auszuschöpfen. Wie er dabei mit den Sozialdemokraten umging, steht im Mittelpunkt des zweiten Teils dieses Beitrags.Dabei soll im Besonderen dem Verhältnis Adenauers zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) an der Zusammenarbeit zu infrastrukturellen Großprojekten nachgegangen werden. Zu den großen Projekten Adenauers in dieser Zeit gibt es im Quellenband von Günther Schulz aufschlussreiche Dokumente.[1]

Oberbürgermeister Konrad Adenauer plant den Kölner Grüngürtel (1929), Quelle: konrad-adenauer.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/12/adenauer-spd-ii/

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Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer und die SPD

Oberbürgermeister Konrad Adenauer plant den Kölner Grüngürtel (1929). Quelle: konrad-adenauer.de/Stiftung Bundeskanzler Konrad Adenauer-Haus (StBKAH)

Konrad Adenauer und die SPD – die Auseinandersetzung des Kölner Christdemokraten mit den Sozialdemokraten begann nicht erst mit dessen Amt als Bundeskanzler. Schon in Adenauers Zeit als Kölner Oberbürgermeister agierte der Politiker mit, für und gegen die SPD. Wie sich das Verhältnis Adenauers zu den Kölner Sozialdemokraten gestaltete und entwickelte, beschreibt Torsten Gertkemper in einer dreiteiligen Artikel-Serie bei Histrhen. Hier Teil I:

„Unsre soziale Erkenntnis hat der Krieg erweitert und vertieft: der Hebung aller Klassen, die einer solchen bedürfen, muß unsre soziale Arbeit gelten und sie muß sich erstrecken auf alle Gebiete menschlichen Lebens.“[1] Das sagte Konrad Adenauer bei seiner Antrittsrede als Bürgermeister am 18.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/12/adenauer-spd-i/

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Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer und die SPD

Oberbürgermeister Konrad Adenauer plant den Kölner Grüngürtel (1929). Quelle: konrad-adenauer.de/Stiftung Bundeskanzler Konrad Adenauer-Haus (StBKAH)

Konrad Adenauer und die SPD – die Auseinandersetzung des Kölner Christdemokraten mit den Sozialdemokraten begann nicht erst mit dessen Amt als Bundeskanzler. Schon in Adenauers Zeit als Kölner Oberbürgermeister agierte der Politiker mit, für und gegen die SPD. Wie sich das Verhältnis Adenauers zu den Kölner Sozialdemokraten gestaltete und entwickelte, beschreibt Torsten Gertkemper in einer dreiteiligen Artikel-Serie bei Histrhen. Hier Teil I:

„Unsre soziale Erkenntnis hat der Krieg erweitert und vertieft: der Hebung aller Klassen, die einer solchen bedürfen, muß unsre soziale Arbeit gelten und sie muß sich erstrecken auf alle Gebiete menschlichen Lebens.“[1] Das sagte Konrad Adenauer bei seiner Antrittsrede als Bürgermeister am 18.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/12/adenauer-spd-i/

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Olivenöldiplomatie? Zur Moskaureise Konrads Adenauers 1955

Bundesarchiv, B 145 Bild-P000669 / CC-BY-SA 3.0

Konrad Adenauer – Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-P000669 / CC-BY-SA 3.0

Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion im September 1955 sowie die Freilassung von etwa 10.000 noch in sowjetischen Lagern inhaftierten deutschen Kriegsgefangenen soll nicht zuletzt das Verdienst von Olivenöl gewesen sein. Dieses auf den ersten Blick verblüffende Detail der bundesdeutschen Diplomatiegeschichte wird seit Jahren, seit es als Coup und geglückter Schachzug des “listigen” Staatssekretärs des Bundeskanzleramts Hans Globke publik wurde, immer wieder gerne erinnert – gerade auch in der medialen Berichterstattung zum 70. Jubiläum der Moskaureise und ihrer Folgeereignisse in diesem Jahr.

Der Hintergrund: Um den vermeintlich besonders trinkfesten – und diese Potenz gegenüber weinger robusten Gesprächspartnern angeblich diplomatisch auch ausnutzenden – Machthabern im Kreml halbwegs Paroli bieten beziehungsweise selbst Eindruck schinden zu können, verordnete Globke den Mitgliedern der bundesdeutschen Delegation in Moskau vor dem Konsum hochprozentiger Alkoholika bei anstehenden Empfängen und Dinners jeweils einen Löffel Olivenöl.



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Quelle: https://erinnerung.hypotheses.org/572

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