Das digitale Bild – Die soziale Dimension, politische Perspektiven und ökonomische Zwänge

Das digitale Bild – Die soziale Dimension, politische Perspektiven und ökonomische Zwänge

 

Das DFG-Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“ führt zwölf unterschiedliche Forschungsprojekte deutscher Universitäten zusammen und fokussiert sich dabei auf die zentrale Rolle, die dem Bild im Prozess der Digitalisierung von Wissen und Praxis zukommt. Unter der übergeordneten Thematik behandeln die Teilprojekte je eigene Fragestellungen – so bildet das Programm den Facettenreichtum und transdisziplinären Charakter des Forschungsfelds ab, während gleichzeitig enge Zusammenarbeit und produktiver Austausch der Forschenden angestrebt wird.

Das „digitale Bild“ ist nicht isoliert zu denken. Es ist grundsätzlich eingebunden im Umfeld aufwändiger technischer Infrastrukturen, erscheint kontinuierlich modifiziert und kontextualisiert, ist integriert in jene pauschal als „social media“ bezeichneten Kommunikationskanäle, deren „soziale“ Komponente inzwischen oft mit einem Fragezeichen versehen wird. Unübersehbar ist damit die soziale und politische Dimension, die in der für den 28. bis 30. April geplanten dritten Tagung des SPP „Das digitale Bild“ kritisch adressiert werden soll.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/04/06/tagung-das-digitale-bild-die-soziale-dimension/

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CfP: Photojournalism and the archive: from analogue to digital

CfP: Photojournalism and the archive: from analogue to digital

Special Issue: TMG – Journal for Media History
Photojournalism and the Archive: From Analogue to Digital

An analogue press photo: Dutch Foreign Minister Joseph Luns takes leave of The Hague to become Secretary General of NATO, 28 April 1971, Photo: Vincent Mentzel (NRC Handelsblad), Collection: Rijksmuseum Amsterdam

In recent years, millions of pictures taken by photojournalist for newspapers and magazines between the late nineteenth and early twenty-first century have been digitized. While commercial parties, such as Getty Images, seek to monetize their picture libraries by charging licensing fees, national archives and other heritage institutions have made millions of pictures freely available to researchers and the general public. For example, with over 15 million pictures, the Dutch National Archive maintains one of the largest digital collections of (mostly) freely available press photographs. Similarly, the National Library of Congress provides free access to famous collections, such as the 39,744 digitized glass negatives, taken between 1900-1920, of Bain, one of America’s earliest news picture agencies and 175,000 black-and-white negatives of the Farm Security Administration Office, taken between 1935-1944. In France, the digital portal Gallica offers access to 24,845 digitized photographs of the famous photographer Nadar and 119,443 pictures of the Monde & Camera picture agency.

The special issue hopes to shed light on what happens to pictures of the news and the way(s) that we (can) see them when they are moved from the analogue to the digital realm. In doing so, it aims to contribute to the development of new theoretical and methodological frameworks to study photojournalism and, more generally, historical images in digital collections.

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Quelle: https://visual-history.de/2020/10/14/cfp-photojournalism-and-the-archive-from-analogue-to-digital/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cfp-photojournalism-and-the-archive-from-analogue-to-digital

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Workshop: „Das digitale Bild – Methodik und Methodologie: fachspezifisch oder transdisziplinär?“

Workshop: „Das digitale Bild – Methodik und Methodologie: fachspezifisch oder transdisziplinär?“
Das DFG-Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“ mit den Sprechern Prof. Hubert Locher und Prof. Hubertus Kohle führt 12 unterschiedliche Forschungsprojekte deutscher Universitäten zusammen und fokussiert sich dabei auf die zentrale Rolle, die dem Bild im Prozess der Digitalisierung von Wissen und Praxis zukommt. Unter der übergeordneten Thematik behandeln die Teilprojekte je eigene Fragestellungen – so bildet das Programm den Facettenreichtum und transdisziplinären Charakter des Forschungsfeldes ab, während gleichzeitig enge Zusammenarbeit und produktiver Austausch der Forschenden angestrebt wird.
In regelmäßig stattfindenden Tagungen und Workshops wird dieser Dialog kultiviert und fortgeführt.  So stellen wir uns in dem Workshop vom 12.–13. November 2020 der Fragestellung: „Das digitale Bild – Methodik und Methodologie: fachspezifisch oder transdisziplinär?“
Welcher Begriff des „digitalen Bildes“ wird in den einzelnen Projekten verfolgt? Welche konkreten methodischen und methodologischen Herausforderungen ergeben sich hieraus?

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Quelle: https://visual-history.de/2020/10/12/workshop-das-digitale-bild-methodik-und-methodologie-fachspezifisch-oder-transdisziplinaer/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=workshop-das-digitale-bild-methodik-und-methodologie-fachspezifisch-oder-transdisziplinaer

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Zeigen / Nichtzeigen

Zeigen / Nichtzeigen

Screenshot der Website der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin: Ethnologie (Volks- und Völkerkunde) [15.09.2020]

Der Ausgangspunkt dieses Textes ist die Frage nach dem Zeigen oder Nichtzeigen von Bildern in Online-Ressourcen aus wissenschaftsethischer Sicht (der Ethnologien[1]). Wobei das konkret zu problematisierende Material vorwiegend aus Fotografien von Menschen aus ethnologischen Forschungskontexten bis mindestens zur Mitte des 20. Jahrhunderts besteht, jedoch auch auf weitere Bildkontexte im Zeitalter des Kolonialismus/Imperialismus übertragen werden kann. Gleichzeitig soll auch die Perspektive einer Infrastruktureinrichtung beleuchtet werden, die für die ethnologischen Fächer Literatur im Rahmen der sogenannten Massendigitalisierung frei zur Verfügung stellt. Dieses fotografische Material wirft Fragen allgemeiner ethischer Natur (Menschenwürde) sowie zum Opferschutz, zu Persönlichkeitsrechten, aber auch zu Rassismus, Selbstrepräsentation und den repräsentierten Machtverhältnissen auf, die in einem separaten Beitrag von uns detaillierter besprochen werden.[2]

Sollen Bilder aus solchen Kontexten, oftmals nach Jens Jäger der Reisefotografie oder dem anthropologischen und ethnografischen Stil der Wissenschaftsfotografie zuzuordnen,[3] frei zugänglich im Internet gezeigt oder sollte dies lieber unterlassen werden?

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Quelle: https://visual-history.de/2020/09/21/zeigen-nichtzeigen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=zeigen-nichtzeigen

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CfP: Politische Ikonologie. Geschichte und Zukunft der Bildkritik

CfP: Politische Ikonologie. Geschichte und Zukunft der Bildkritik

 

1970, vor 50 Jahren, löste die von Martin Warnke (gest. 2019) organisierte und geleitete Sektion „Das Kunstwerk zwischen Wissenschaft und Weltanschauung“ auf dem 12. Deutschen Kunsthistorikertag in Köln heftige Diskussionen über die Geschichte und die Zukunft der Kunstgeschichte aus. Die Sektion provozierte durch die wissenschaftsgeschichtliche Aufdeckung der Nähe deutscher Kunsthistoriker zum Nationalsozialismus.

Zudem versammelte Warnke Stimmen der soziologischen und ideologiekritischen Kunst- und Bildforschung, die sich bereits auf dem 11. Kunsthistorikertag 1968 zu Wort gemeldet hatten. Warnkes einschlägiges Referat über kunsthistorische Populärliteratur war sogar ursprünglich dem „fachfremden“ Soziologen und Vertreter der Frankfurter Schule Heinz Maus zugedacht.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2020/01/22/cfp-politische-ikonologie-geschichte-und-zukunft-der-bildkritik/

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Künstlerische Strategien bei der Aneignung von fotografischen Bildern im Kontext der Digitalisierung

Künstlerische Strategien bei der Aneignung von fotografischen Bildern im Kontext der Digitalisierung

„Die im Apparatprogramm enthaltenen Möglichkeiten sind praktisch unerschöpflich. Man kann nicht alles Fotografierbare tatsächlich fotografieren. Die Imagination des Apparates ist größer als die jedes einzelnen Fotografen und die aller Fotografen zusammen: Gerade darin liegt die Herausforderung an den Fotografen. […] Im Grunde will also jeder Fotograf noch nie vorher dagewesene Sachverhalte herstellen, und er sucht nach ihnen nicht dort draußen in der Welt, da ihm die Welt nur ein Vorwand für die herzustellenden Sachverhalte ist, er sucht nach ihnen unter den im Apparatprogramm enthaltenen Möglichkeiten. Insofern ist die traditionelle Unterscheidung zwischen Realismus und Idealismus mit der Fotografie überwunden: Nicht die Welt dort draußen ist wirklich und nicht der Begriff hier drinnen im Apparatprogramm, sondern wirklich ist erst die Fotografie.“ (Vilém Flusser)[1]

 

Es erscheint zunächst nur konsequent, wenn einige Künstler*innen sich heute entschließen, auf die Herstellung eigener Fotografien gänzlich zu verzichten, und sich gleich aus dem globalen Pool von Bildern bedienen, um diese dann zu verfremden, zu collagieren und neu zu kontextualisieren.[2] Sie überspringen den Schritt der Bilderstellung und gehen gleich zur Realisation (und Vermarktung) szenischer oder ornamentaler Ideen über.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/07/02/kuenstlerische-strategien-bei-der-aneignung-von-fotografischen-bildern-im-kontext-der-digitalisierung/

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A Million Pictures

A Million Pictures

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Utrecht (NL), Exeter (GB), Antwerpen (BE), Girona (ES) und Salamanca (ES) untersuchen seit dem 1. Juni 2015 Laterna magica-Projektionsbilder im Rahmen des EU-geförderten Projekts „A Million Pictures: Magic Lantern Slide Heritage as Artefacts in the Common European History of Learning“. Sie werden während des Projektzeitraums bis zum 31. Mai 2018 mit Museen und Archiven sowie Kunstschaffenden, Medienproduzierenden und natürlich Sammlerinnen und Sammlern zusammenarbeiten.

Header der Projektwebseite „A Million Pictures – Magic Lantern Slide Heritage as Artefacts in the Common European History of Learning“ © 2016 Sarah Dellmann

Ziele

1. Die Erforschung von Projektionsbildern und Bilderserien und deren Verwendung zur Wissensvermittlung in Europa
Das Projekt wird die Rolle von Laterna magica-Bildern als Lehrmittel in Schulen, Universitäten, der Erwachsenenbildung und anderen Kontexten in Europa im 17., 18.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2016/11/14/a-million-pictures/

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