H-Soz-Kult als Quelle der jüngsten Fachgeschichte. Die Potentiale der digitalen Geschichtswissenschaft am Praxisbeispiel

Der Fachinformationsdienst H-Soz-Kult wurde 1996 als deutscher Ableger der amerikanischen Mailingliste H-Net gegründet und hat sich mit der Zeit als zentrale Kommunikationsplattform der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft etabliert[1]. Hier finden sich Informationen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen (vom Call for Papers über Konferenzankündigungen bis hin zu den Tagungsberichten), Ankündigungen von Zeitschriftenbänden, Projektbesprechungen, Stellenanzeigen und unzählige Buchrezensionen. Es gibt kein anderes Medium im Fach, dass H-Soz-Kult in Informationsdichte und Reichweite nur irgendwie nahe kommt und es gibt wohl auch keinen Kollegen, der nicht in irgendeiner Art und Weise bereits zu den Veröffentlichungen auf dem Portal beitragen hat, hier erwähnt wurde oder zumindest den Newsletter bezieht.

Fragestellung

Dass H-Soz-Kult heute das zentrales Kommunikationsmittel der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft ist, steht außer Frage. Aber, und darum soll es in diesem Beitrag gehen, dieser Umstand macht H-Soz-Kult zugleich zu mehr. Durch seine zentrale Stellung und seine breite inhaltliche Abdeckung ist das Portal zugleich die zentrale Quelle für alle Fragen rund um die Entwicklung der Geschichtswissenschaften in den letzten 20 Jahren. H-Soz-Kult ist damit Informationsdienst und herausragende Quelle der Fachgeschichte zugleich.  

Fragen nach der Digitalisierung des Faches lassen sich hier ebenso stellen wie nach dessen inhaltlicher Entwicklung und seiner Tagungs- und Publikationskultur.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2999

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Forschungsdaten in der (digitalen) Geschichtswissenschaft. Warum sie wichtig sind und wir gemeinsame Standards brauchen

Vermessung der Höhe eines Gebäudes, aus: Walther Hermann Ryff, Der furnembsten, notwendigsten, der gantzen Architectur angehoerigen Mathematischen und Mechanischen kuenst eygentlicher bericht …, Nürnberg 1547 (via Wikimedia)

Wie in vielen anderen Wissenschaftsbereichen werden auch in der Geschichtswissenschaft die Forschungsdaten eine immer größere Rolle spielen. Sie sind Folge der Digitalisierung und zugleich deren Voraussetzung. Doch was genau sind geschichtswissenschaftliche Forschungsdaten, weshalb braucht man sie und wie soll man mit ihnen umgehen? Zahlreiche Fragen sind noch offen und bedürfen einer gemeinsamen Diskussion, für die unsere im Juni in Paderborn veranstaltete Tagung “Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft” nur ein erster Auftakt sein konnte. Dabei ging es nicht darum, bereits Antworten auf die vielen offenen Fragen zu finden. Ziel der Tagung war es vielmehr, eine erste Bestandsaufnahme zu leisten, um am Ende zumindest die zu stellenden Fragen klarer fassen zu können.

Da keine Tagungsakten vorgesehen und auch meine hier eingestellten Folien nur bedingt aussagekräftig sind, möchte ich meine um ein paar Beobachtungen ergänzte Einleitung zur Tagung auf diesem Wege veröffentlichen und zur Diskussion stellen.

20 Jahre Digitalisierung – das Ende eines Topos

Eine Tagung zum Thema „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“ wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2622

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W2-Professur „Digital History“ (HU Berlin – befristet für 5 Jahre, mit Tenure Track nach W3)

An der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften, ist eine

W2-Professur für „Digital History“

zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 5 Jahre zu besetzen.  Diese W2-Stelle ist mit einem Tenure Track nach W3 versehen. Spätestens nach 4 Dienstjahren wird ein Evaluationsverfahren mit dem Ziel eröffnet, festzustellen, ob die persönlichen Leistungen für eine Berufung auf Lebenszeit erfüllt sind. Die Professur wird aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert.[weiterlesen]

Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2555

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European Month of Photography Berlin

European Month of Photography Berlin

Seit 2004 stellt Deutschlands größtes Fotofestival alle zwei Jahre die ganze Bandbreite historischer und zeitgenössischer Fotografie in Berlin vor. Museen, Kulturinstitutionen, Galerien, Projekträume, Botschaften und Fotoschulen in Berlin und Potsdam präsentieren zahlreiche Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen, ausgewählt von einer Fachjury. Die Formate reichen von Ausstellungen im Außenraum und großen Museumspräsentationen, über Einzel- und Gruppenpräsentationen in Galerien und Projekträumen bis zu beeindruckenden Beiträgen vieler ausländischer Kulturinstitute und Botschaften sowie der städtischen Kunst- und Kulturämter.

Alle Ausstellungen, Orte und Künstler unter:
European Month of Photography Berlin 28 Sep—31 Oct 2018

 

 

Quelle: https://www.visual-history.de/2018/09/12/european-month-of-photography-berlin/

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Kommentar zur Tagung „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“

Ein Beitrag von:

Sven Siemon, Arbeitsbereich Zeitgeschichte Universität Paderborn, http://go.upb.de/ssiemon

Junge HistorikerInnen stehen zu Beginn eines neuen Forschungsprojekts vor zahlreichen Herausforderungen und Aufgaben. Neben der Entwicklung der Fragestellung, der Einbettung in den Forschungskontext und der Erschließung möglicher Quellenbestände kommt immer häufiger die Frage nach dem Umgang mit digitalen Forschungsdaten auf. Doch was sind eigentlich Forschungsdaten? Wie sind Forschungsdaten zu organisieren und zu speichern? An welchen Standards sollte sich orientiert werden? Die hier kommentierte Tagung „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“ lieferte zu all diesen Fragen Einblicke in den „status quo“ und bot zahlreiche Ausblicke in zukünftige Möglichkeiten und Herausforderungen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2391

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Präsentationen zur Tagung „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“

Die von der AG Digitale Geschichtswissenschaft gemeinsam mit mehreren Partnern im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn veranstaltete Tagung „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“ fand große Resonanz. Interessante Beiträge und spannende Diskussionsrunden boten den TagungsteilnehmerInnen eine breite Facette zum Thema Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft. Einem vielfach geäußerten Wunsch nachkommend stehen hier nun die Präsentationen der ReferentInnen zur Verfügung, um die darin enthaltenen Informationen sowie die Verweise auf die verschiedenen Links und Materialien nachlesen zu können.

Weitere Dokumentationen, Informationen und Diskussionen zur Tagung:

Der Tagungsbericht bei HSozKult: [Link folgt in Kürze]

Ein Kommentar von Sven Siemon: https://digigw.hypotheses.org/2391

Twitter-Hashtag: #FDIG2018



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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2265

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Das Photoszene-Festival in Köln

Das Photoszene-Festival in Köln

Eine ganz besondere Jubilarin feierte gestern Geburtstag – die Fotografie! Am 19. August 1839 stellte Louis Daguerre in Paris seine bahnbrechende Erfindung der Öffentlichkeit vor. 179 Jahre später rekurriert das Photoszene-Festival in Köln auf die Historizität des Mediums und lädt sechs internationale Künstlerinnen und Künstler ein, historische Fotobestände in Kölner Sammlungen zu ergründen und daraus neue Arbeiten zu entwickeln. Die Photoszene-Residency Artist meets Archive ist das zentrale Programm der kommenden Photoszene-Festivals 2018 und 2019, mit dem die bedeutende Vielfalt und Qualität Historischer Fotografie in Sammlungen und Archiven durch den Austausch mit internationalen Künstlern sichtbar gemacht und in die Gegenwart geführt wird.

 

 

Das Photoszene-Festival findet vom 21.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2018/08/20/das-photoszene-festival-in-koeln/

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Clio-Guide. Handbuch zu digitalen Ressourcen für die Geschichtswissenschaft in zweiter erweiterter und überarbeiteter Auflage erschienen

Zwei Jahre nach der Publikation der ersten Auflage ist eine erweiterte und aktualisierte Auflage des Clio-Guide. Handbuch zu digitalen Ressourcen für die Geschichtswissenschaft erschienen. Neben der Überarbeitung der Texte der ersten Auflage enthält das Handbuch sechs neue Guides:

Rüdiger Hohls hat einen Guide Digital Humanities und digitale Geschichtswissenschaften https://guides.clio-online.de/guides/arbeitsformen-und-techniken/digital-humanities/2018 verfasst, der grundlegend in ein Thema einführt, das zum Kontext aller Clio-Guides gehört.

– Mit dem Guide Zeitungen von Astrid Blome https://guides.clio-online.de/guides/sammlungen/zeitungen/2018 wird ein für Neuzeit- und Zeithistoriker zentraler Quellentypus behandelt.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2245

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Workshop: Was bleibt vom Massenphänomen Fotografie?

Nachlass von Hans Helfritz im Historischen Fotoarchiv des Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Köln

11.10.-12.10.2018, Köln

Der Umbruch von der analogen zur digitalen Fotografie hat nicht nur unsere Alltagspraktiken stark verändert. Er stellt auch Institutionen vor eine Reihe von Herausforderungen. So werden seit einiger Zeit umfassende analoge Bestände wie Pressearchive oder fotografische Nachlässe an die öffentlichen Sammlungen übergeben, da sie in der Bildwirtschaft ausgedient haben. Mehr denn je stellt sich die Frage, wie mit diesem massenhaften physischen Erbe des 19. und 20. Jahrhunderts umgegangen werden kann.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2018/07/30/workshop-was-bleibt-vom-massenphaenomen-fotografie/

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