Neue Publikation aus dem Projekt „Die Jagd in deutschsprachigen Texten des Mittelalters und der frühen Neuzeit“

Lukas Orfgen, Bindungsfehler statt Blattverlust. Die ältere deutsche Übersetzung von Petrus de Crescentiis’ Jagdbuch in der Handschrift Ms. El. q. 10/2 (ThULB Jena), in: Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte 4 (2021), S. 57–64, DOI: 10.26012/mittelalter-26551.

Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1437

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Ein jagdlicher ‚Allrounder‘ im Spätmittelalter?

Überlegungen zum Benutzungsprofil des Münchener Jagdbuchs (UB München, 8° Cod. ms. 354)

Simone Schultz-Balluff (Bonn)

Gerade mal die Größe eines Reclam-Heftchens hat eines der aussagekräftigsten Jagdbücher aus dem ausgehenden Mittelalter: Der in der Universitätsbibliothek München unter der Signatur 8° Cod. ms. 354 aufbewahrte Codex ist um 1450 entstanden, misst 15 x 10,5 cm, umfasst 85 Blätter und enthält deutschsprachige Fachtexte zur Jagd, von denen einige hier erstmalig überliefert sind.1 Das Buch beginnt mit der ‚Älteren deutschen Habichtslehre‘, Arzneien für Jagdvögel und einer einseitigen Anleitung zur Beizjagd mit dem Habicht. Es folgt die ‚Lehre von den Zeichen des Hirsches‘, der eine ganzseitige Federzeichnung vorangeht. Daran schließt sich die älteste Sammlung von deutschsprachigen Waidsprüchen zu Hirsch, Sau, Bär und Hase an, es folgen Texte zu Vogelfang, Hasensuche, Wolfs- und Fuchsfang. Diverse christliche Segen, Beschwörungsformeln, Schutzgebete und Anweisungen zum Umgang mit Pferden beschließen das Buch.



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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1397

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