Die Entorbanisierung Ungarns seit dem 12. April 2026

Am 12. April 2026 wurde die Regierung Orbán abgewählt, Fidesz verlor die Wahlen. Die Partei Tisza errang eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Péter Magyar, der erst 2024 Fidesz den Rücken gekehrt hatte, wurde am 9. Mai 2026 zum neuen Premierminister gewählt. Am 12. April hieß es in Ungarn und in der EU: „Ungarn hat Europa gewählt“. Magyar hatte einen klaren pro-EU Wahlkampf geführt. Dessen ungeachtet ist er ein konservativer Politiker, der sich mit der Agenda einer diskriminierungsfreien Gesellschaft, wie es Art. 2 des EU-Vertrags und dem darauf aufbauenden EU-Recht entsprechen würde, schwer tut.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/08/13/die-entorbanisierung-ungarns-seit-dem-12-april-2026/

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Ungarn hat Europa gewählt?

Ungarn hat Europa gewählt. Vielleicht. Jedenfals: Viktor Orbán und seine Partei Fidesz wurden am 12. April 2026 in die Opposition geschickt, Péter Magyar und seine Partei Tisza erreichten eine Zweidrittelmehrheit im Parlament – und damit die Verfassungsmehrheit.

Nachdem Orbán im Wahlkampf immer aggressiver gegen die EU auftrat und die Ukraine-Hilfen, insbesondere einen Kredit über 90 Milliarden Euro, blockierte, wurde in Brüssel und vielen Hauptstädten Europas aufgeatmet.

Magyar ist politisch und gesellschaftlich national und konservativ eingestellt, aber er hat im Wahlkampf immer wieder ein Bekenntnis zu Europa abgelegt. Dies hat die Mehrheit der Wähler*innen mehr überzeugt, als Orbáns Verschwörungstheorien und Aggressivität.



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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/04/14/ungarn-hat-europa-gewaehlt/

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