Ö1 über LeGoff und die Annales

Kommende Woche sendet Ö1 (16.1.2012, 19:05-19:30) einen Beitrag zum Thema Le Goff und die Annales: Ein Leben für die Geschichte.

Gestaltung: Brigitte Voykowitsch

Wie schreibt man Geschichte? Sollten tatsächlich Herrscher, Dynastien, Reiche und Kriege im Mittelpunkt stehen? Die Ende der 1920er Jahre in Frankreich gegründete Historikerbewegung, die nach dem Namen ihrer Zeitschrift "Annales" häufig als "Annales-Schule" bezeichnet wird, stellte diesen Zugang radikal in Frage. Wirtschafts- und Sozial-, Kultur- und Mentalitätengeschichte sollten im Vordergrund stehen, da sie die Realität und den Geist einer Epoche viel besser erfassen könnten. Auch in der Methodik führten die Mitglieder der "Annales" neue Ansätze ein, etwa die "historische Anthropologie", der zufolge Historiker an vergangene Epochen so herangehen, wie westliche Anthropologen an außereuropäische Gesellschaften.

"Auch wenn die Europäer des 14. Jahrhunderts unsere Vorfahren waren, können wir uns überhaupt nicht mehr vorstellen, was es hieß, im 14. Jahrhundert zu leben. Diese Menschen waren also unsere Vorfahren und sind uns doch Fremde", nennt Jacques le Goff, Mitherausgeber der "Annales" und ehemaliger Leiter der renommierten Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) in Paris, ein Beispiel. Ein weiterer zentraler Begriff der Annales ist "die lange Dauer", also die Beständigkeit von Strukturen und Vorstellungen, die sich mit den großen Ereignissen nicht unbedingt ändern.

Die Annales-Historiker - von den Gründern Marc Bloch und Lucien Febvre über Fernand Braudel, Georges Duby und Jacques le Goff - haben auch viele neue Quellen untersucht, die von Historikern traditionell bei Seite gelassen wurden. Für die Zukunft sieht Jacques le Goff die Globalgeschichte als die größte Herausforderung.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/64027706/

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Stimmen der Kulturwissenschaften mit Eva Horn über die Zukunft als kommende Katastrophe

Die Gefahr lauert überall, denn: Jede menschliche Tätigkeit ist unfallbelastet – jedes Ding ist ein potentieller Gefahrenherd. Und so wird gerade in der Moderne die Zukunft häufig als kommende Katastrophe imaginiert: auf Kinoleinwänden, in der Literatur, aber ebenso in den Laboren der Szenariotechnik oder Statistikbüros von Versicherungen. Die Kulturwissenschaftlerin Eva Horn erklärt in dieser Folge, warum Untergangsszenarien einen besonderen Reiz auf uns ausüben und wie wir immer stärker versuchen, Zukunft abzusichern und zu prognostizieren.

SdK 23: Eva Horn über die Zukunft als kommende Katastrophe

Quelle: http://www.univie.ac.at/identifizierung/php/?p=3846

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Lecture – d’Almeida/Ressources

L’idée est intéressante : que font les gardien(nes) des camps de concentration et d’extermination dans leur loisir ? Et comment ces loisirs nous renseignent-t-ils sur la nature du national-socialisme et de l’histoire des camps au 20e siècle ? Fabrice d’Almeida s’intéresse ainsi aux livres commandés pour les bibliothèques, aux instruments utilisés par les gardes, aux chansons qu’ils chantaient le soir, à leur manière d’organiser des fêtes que ce soient le solstice d’hiver ou l’enterrement d’un SS… Thématiques que je trouve toutes passionnantes et sûrement révélatrices. Mais l’insatisfaction est réelle après la lecture des 250 pages et ceci à deux niveaux. Premièrement la plupart des sujets sont abordés d’une manière trop superficielle. Ceci me semble entre autres lié à une focalisation sur des archives certes encore inexploitées et donc intéressantes – listes, factures… de fournitures des camps – mais qui auraient nécessité un croisement avec d’autres sources – procès d’après-guerre, témoignages… – pour leur donner l’épaisseur nécessaire. Deuxièmement – et c’est un défaut majeur de la « shoalogie » terme consacré par Jacques Ehrenfreund, shoalogie que l’auteur juge d’une manière bienveillante – l’étude bascule en permanence entre singularité et universalité de son sujet. d’Almeida hésite ainsi en permanence entre deux positions contradictoires. Fil rouge involontaire, ce « non-choix » saute aux yeux dès l’introduction où l’auteur écrit d’une part qu’« [i]l faut définitivement rompre avec une vision où les camps sont conçus comme des organes isolés de la société » pour souligner quelques lignes plus tard que la gestion des camps « est pour les dirigeants nazis l’occasion de mettre en application leurs idées dans un périmètre bien délimité, où nul parasitage de leur pouvoir n’intervient. » (p. 14).

Quelle: http://majerus.hypotheses.org/100

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Lexikon zur Computergeschichte: BASIC

Programmiersprache, welche bei alten Heimcomputern (C64, Amiga) mit dem Start ausgeführt wurde und als ‘Arbeitssprache’ diente. Überbleibsel dieser Funktion von BASIC war das noch lange Zeit in IBM-PCs implementierte ROM-BASIC. Unter MS-DOS war BASIC v.a. wegen seiner mitgelieferten Interpreter GWBASIC und QBASIC bekannt, spielte allerdings keine OS-immanente Rolle mehr. Als Visual Basic ist es auch [...]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2012/01/2298/

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mediaevum.net: Die Klerikerdatenbank der Germania Sacra

http://www.uni-goettingen.de/de/78229.html Die  Klerikerdatenbank dokumentiert die Angehörigen unterschiedlichster geistlicher Institutionen des Alten Reiches und reicht hierbei bis in das Frühmittelalter zurück. Geographisch konzentriert sich die Datenbank gegenwärtig auf die (Erz)diözesen Köln, Würzburg, Mainz und Trier. Erschlossen via GeschichtsLinx | Lexika | Prosopographische Nachschlagewerke | Mittelalterliche Geschichte / Kirchengeschichte (http://geschichtslinx.leilabargmann.de)

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2012/01/2294/

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Lexikon zur Computergeschichte: ANSI.SYS

Insbesondere unter MS-DOS geläufiger, aber auch noch in aktuellen Windows-Versionen eingesetzter Gerätetreiber zur Anpassung der COMMAND.COM. Benannt nach dem American National Standards Institute ermöglicht er die Veränderung von DOS-Terminals hinsichtlich Farbe und Text sowie die Vergabe von Shortcuts.

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2012/01/2287/

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FES: Jahrestage der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften

http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/jahrestage.htm Das Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt eine Übersicht historisch relevanter Jahrestage zur Verfügung, welche meist einen Bezug zur Sozial- oder Arbeitergeschichte haben. Für besondere Anlässe wird darüber hinaus ein “Historisches Stichwort” angeboten.

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2012/01/2285/

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Dateien sind ‘Manuskripte’!

Dateien, damit sind digital vorliegende Dokumente, Bilder, Audio- und Videoaufzeichnungen, etc. gemeint, sind als Manuskripte zu bezeichnen, solange sie frei verfügbar (speicherbar) sind und von keiner archivischen Institution in einer ‘gesicherten Endversion’ gespeichert sind. Manuskripte sind ursprünglich von Hand aufgezeichnete Schriften, die zum Druck vorgesehen waren. Mit der Einführung der Schreibmaschine wurden auch mechanisch angefertigte Manuskripte erstellt und mit der Einführung des Computers auch digitale Manuskripte. Es sind also Werke, die noch nicht gefestigt sind und noch abgeändert werden können. Da Dateien schnell und (fast) unbemerkt verändert werden können solange sie nicht von einer vertrauenswürdigen Institution ‘gesichert’ wurden, sind diese grundsätzlich als Manuskripte zu bezeichnen. Das stellt die damit arbeitenden Historiker vor das Problem, dass sie davon ausgehen müssen, dass die vorliegenden Informationen unter Umständen nicht nachvollziehbar und nicht authentisch sind.

Quelle: http://hsc.hypotheses.org/16

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