Eine Linier- und Rastrier-Anstalt, Wien 1826

Pezzl's Beschreibung von Wien zeigt 1826 folgendes faszinierendes Unternehmen an:

C.G. Jasper’s k.k. priv. Linir- und Rastrir-Anstalt.
Die Anstalt befindet sich auf der Wieden, Hauptstraße Nr.10, im ersten Stock vorne heraus, und besteht aus mehreren Maschinen für Handlungsbücher, Musiknoten und Schreibschulpapier. Das Liniament übertrifft an Präcision und Schönheit Alles, was bisher irgendwo, England und Frankreich kaum ausgenommen, der Art gefördert worden.
Bei den Handlungsbüchern sind die rothen Kopf- und die abwärts laufenden Linien ganz besonders schön, und die Querlinien können mit blauer, schwarzer oder allen beliebigen Farben und so zart gegeben werden, als es durch die bisher hierzu angewandten Bleifedern unmöglich war; sie vermeiden auch das Unangenehme, daß man sie während dem Schreiben mit dem Arme wegwischt. Das Liniament bei den Handlungsbüchern sowohl, wie bei dem Noten- und dem Schreibschulpapier, kann nach allen Eintheilungen gegeben werden, und ist in seinen Zwischenräumen so richtig und so rein gehalten, daß man durch ganze Rieße weder Fehler, noch Kleckse findet.
Das Papier braucht auch nicht, wie dieß beim Kupfer- und Steindruck nothwendig ist, genäßt zu werden, und kann sonach nichts von seinen Leimbestandtheilen und von seiner natürlichen Schönheit verlieren.
Die Buchhandlung ‚Mörschner und Jasper’ am Kohlmarkte Nr. 257, im gräfl. Clary’schen Hause, nimmt Bestellungen für diese Anstalt an.


Pezzl, Johann/Tschischka (Ziska), Franz: Johann Pezzl's Beschreibung von Wien. Siebente Ausgabe, verbessert und vermehrt von Franz Ziska. Wien: Armbruster, 7. Aufl., 1826, S. 266 f.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6147972/

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Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin

Die FR rezensiert ein postum erschienenes Werk über Walter Benjamin, das trotz seiner 1300 Seiten Fragment geblieben ist:

Palmier, Jean-Michel: Walter Benjamin. Lumpensammler, Engel und bucklicht Männlein. Ästhetik und Politik bei Walter Benjamin. Hg. von Florent Perrier. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2009.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6141015/

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Diplomarbeit zu Problemen bei der Personenrecherche

Abstract:
Diese Arbeit widmet sich dem Komplex der Personenrecherche in Bibliotheken und Informationseinrichtungen - unabhängig von ihrem Typus. Verschiedene Fragestellungen, die an die Auskunftsbibliothekarin herangetragen werden, werden dabei vorgestellt. Auf die Besonderheit der biographischen Informationen im gesellschaftlichen Kontext sowie auf die Bedeutung dieser Daten für den Benutzer wird eingegangen. Beispielhaft ausgesuchte Problemfälle verdeutlichen die Schwierigkeiten bei der Suche nach biographischen Informationen.

Stang, Daniela: Probleme bei der Personenrecherche als Herausforderung für den bibliothekarischen Auskunftsdienst. Stuttgart: Diplomarbeit am Studiengang Bibliotheks- und Medienmanagement, Fachrichtung Bibliotheks- und Informationseinrichtungen, Hochschule der Medien, 2003.
http://opus.bsz-bw.de/hdms/volltexte/2004/388/pdf/PersonenrechercheDiplomarbeit.pdf

[via Archivalia]

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6136738/

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Ein Teil der „Eidgenössischen Abschiede“ ist online

Seit ein paar Wochen ist ein Teil der "Eidgenössischen Abschiede" online zugänglich. Die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf hat die Dokumente für den Zeitraum von 1245 bis 1586 digitalisiert und online zugänglich gemacht.

Momentan laufen Gespräche, dass die restlichen Dokumente im Rahmen des e-lib-Projekts e-rara, das von der ETH Bibliothek geleitet wird, digitalisiert werden.

Quelle: http://www.infoclio.ch/de/node/13402

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