TextGrid – Die Virtuelle Forschungsumgebung der Digital Humanities

Nicht nur die Realisierung einer digitalen Edition, sondern schon das Versehen von Texten mit Annotationen und Metadaten erfordert meistens die Zusammenarbeit mehrerer Forscher. Um diese Kooperationen zu ermöglichen oder eigene Forschungsergebnisse und -Methoden anderen WissenschaftlerInnen zugänglich zu machen, eignen sich besonders virtuelle Forschungsumgebungen. DARIAH-DE bietet dir mit TextGrid eine virtuelle Forschungsumgebung für die Geistes- und Kulturwissenschaften, die Zusammenarbeit, etwa beim Datenaustausch oder bei der Entwicklung von Tools, möglich macht. Die zugrunde liegende Vision einer digitalen Umgebung basiert auf der Weiterentwicklung des Open-Source-Konzepts und soll einen freien Austausch und Anpassungen an die Bedürfnisse der Fachgemeinschaften ermöglichen.


Fig.1 TextGrid Willkommensbereich

Weil TextGrid sowohl ein gemeinsames und ortsunabhängiges Forschen als auch die digitale Aufbereitung des Ausgangsmaterials mit Werkzeugen ermöglicht, ist es für mindestens drei Gruppen interessant:

– FachwissenschaftlerInnen, die mit TextGrid Forschungsprojekte wie z.B. digitale Editionen erarbeiten;



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12576

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CRETA-Coaching

Das Creta-Coaching an der Universität Stuttgart

Im September 2019 hatte ich die Möglichkeit am erstmals ausgeschriebenen Coaching des „Centrum für reflektierte Textanalyse“ (CRETA) der Universität Stuttgart teilzunehmen. Das Coaching umfasste vier Einzeltermine mit jeweils zwei CRETA-Assoziierten aus jeweils unterschiedlichen Fachbereichen (Digital Humanities, Computerlinguistik, Literaturwissenschaften und Philosophie), die Teilnahme am Kurs „Reflected Text Analysis beyond Linguistics“ (Bestandteil der Fall School of Computational Linguistics) und einer Präsentation im Rahmen der CRETA-Werkstatt #8.

Durch den engen Austausch mit unterschiedlichen FachvertreterInnen, die allesamt interdisziplinäres Arbeiten gewohnt sind und so gute Tipps und Einschätzungen geben konnten, entstand eine äußerst produktive und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit der Forschungsfrage meiner Dissertation. Die Arbeit eines Promovenden – also die intensive Textarbeit, Ausarbeitung von Hypothesen und Instrumentarien – , die ja oft nur im stillen Kämmerlein stattfindet, wurde so einmal ganz offen gelegt und konstruktiv erörtert. Es entstand ein mehr als anregender Austausch, bei dem verschiedene Handlungsoptionen und Operationalisierungen durchgespielt wurden und am Ende eine Pipeline für konkrete nächste Schritte entstand. Dabei wurden die spezifischen Fragen der Literaturwissenschaft stets im Blick behalten und mit Methodiken der Computerlinguistik flankiert.

Der Veranstaltungsort des IMS Stuttgart verwandelte sich für eine Woche in einen inspirierenden Lern-Ort – geprägt durch eine wertschätzende Atmosphäre und sachliche und konstruktive Diskussionen über die jeweiligen Fachgrenzen hinaus. Der „Spirit“ interdisziplinären Lernens und Arbeitens war spürbar – und hat meinem Dissertationsprojekt einen ganz besonderen Auftrieb gegeben.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12551

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Literaturtipp für den Einstieg in die Digital Humanities: Das DH-Handbuch

Gute Literatur ist im Studium Gold wert – sei es für ein Referat, eine Haus- oder Seminararbeit oder um sich über Neues aus dem eigenen Studienfach zu informieren. Wenn Du als (angehende*r) Geisteswissenschaftler*in an den digitalen Geisteswissenschaften interessiert bist, lohnt sich ein Blick in das DH-Handbuch:

DARIAH-DE (Hrsg.): Handbuch Digital Humanities. Anwendungen, Forschungsdaten und Projekte. Göttingen 2015.
Online abrufbar über:
https://handbuch.tib.eu/w/DH-Handbuch

Cover des DH-Handbuchs

Hilfreiche Informationen aus unterschiedlichen Perspektiven

Die Autor*innen, die das (interaktive) DH-Handbuch an der Open Knowledge Foundation erarbeitet haben, führen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven in die Digital Humanities ein.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12524

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Der Rat für Informationsinfrastrukturen veröffentlicht Positionspapier zur Sicherung von Datenqualität

Pressemitteilung

18. November 2019

Herausforderung Datenqualität

Der Rat für Informationsinfrastrukturen veröffentlicht Positionspapier zur Sicherung von Datenqualität im Zuge des digitalen Wandels

Im Zuge des digitalen Wandels wächst die Vielfalt an Methoden und Verfahren zur Erzeugung, Verarbeitung und Verbreitung von Daten rasant. Je mehr Entscheidungen auf Grundlage von digitalen Daten getroffen werden, desto wichtiger werden Fragen nach deren Herkunft und Qualität.

An Daten aus der wissenschaftlichen Forschung werden dabei aus gutem Grund besonders hohe Maßstäbe angelegt. Wissenschaftlichkeit steht für Qualität – und Qualität über den gesamten Datenlebenszyklus hinweg sichert Wissenschaftlichkeit. Mit seinem Positionspapier „Herausforderung Datenqualität – Empfehlungen zur Zukunftsfähigkeit von Forschung im digitalen Wandel“ fordert der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) daher, der Aufgabe einer wissenschaftlichen Qualitätssicherung von Daten mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12520

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Stellenausschreibung Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (13 TV-L, 100%), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Am Interdisziplinären Zentrum für Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften ist zur Unterstützung der Lehre und Forschung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (13 TV-L, 100%)

zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 30. September 2021 befristet.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle in der Eingruppierung TV-L 13. Teilzeit ist nach Absprache möglich.

Wir suchen eine neue Mitarbeiterin bzw.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12518

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Jetzt bewerben: Master Class Digital Humanities »Lexikalische Daten, Digitale Editionen und Normdaten« #DHMC2020

Datum: 19.-25. April 2020
Ort: Moulin d’Andé, Normandie (Frankreich)
Bewerbungsschluss: 2.12.2019
Benachrichtigung über die Annahme: 15. Januar 2020
Konferenz-Website für Einreichungen und Anmeldung: https://dhmc2020.sciencesconf.org/

DARIAH-EU, Inria, das Deutsche Historische Institut Paris und Le Mans Université organisieren mit Unterstützung des französischen Ministeriums für Hochschulbildung, Forschung und Innovation gemeinsam eine Master Class Digital Humanities.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12509

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Das Cosmotool – Ein DH-Einstiegswerkzeug zum Entdecken und Visualisieren biographischer Momente

Geburt, Lehre, Reise, Heirat, Wirkungsstätte, Tod: Diese Lebensstationen klingen doch nach einem typischen Vortragsabschnitt über eine historische Person, richtig? Falls dir in nächster Zeit ein solcher Vortrag bevorsteht und du deiner „klassischen“, geisteswissenschaftlichen Präsentation ein bisschen DH-Glanz verleihen möchtest, dann probiere doch das DARIAH-DE Cosmotool einmal aus! Für deinen Einstieg in die Digital Humanities ist dieses Tool genau das richtige, da erste Erfolge nicht lange auf sich warten lassen. 

Das Cosmotool ist ein digitales Werkzeug, das biographische Angaben zu einzelnen Personen aus öffentlich zugänglichen Quellen erschließt, zusammenfasst und visualisiert. Damit ist es ein innovatives Werkzeug, das Natural Language Processing einsetzt. Als Quellen nutzt es insbesondere Wikidata und Wikipedia. Die Nutzung dieser Quellen siehst du kritisch im wissenschaftlichen Kontext? Das ist auch richtig. In der wissenschaftlichen Praxis musst du deine Quellen immer kritisch prüfen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12498

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DH-Kolloquium @BBAW, 6.12.2019: Peer Trilcke, Anna Busch, Mark-Jan Bludau: Kleine Diagrammatik des Theodor-Fontane-Archivs

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, den 6. Dezember 2019, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr, einladen. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum 1 (1. Stock) der BBAW, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung per E-Mail an: DH-Kolloquium@bbaw.de.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12487

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Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin / Mitarbeiter (Entgeltgruppe E 13 TV-L) Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Die Herzog August Bibliothek ist eine international orientierte Forschungs- und Studienstätte für europäische Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Im Rahmen des Projekts „Automatische Bilderkennung frühneuzeitlicher Porträtgrafik als App“ (PortApp) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf 3 Jahre befristete Stelle für eine / einen

Wissenschaftliche/n Mitarbeiterin / Mitarbeiter
(Entgeltgruppe E 13 TV-L)

zu besetzen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Universität Hildesheim, Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie (IWIST) (Prof. Dr. Thomas Mandl) durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung einer automatischen Bilderkennung für frühneuzeitliche Porträtgrafik ausgehend von der digitalisierten Porträtsammlung der HAB (portraits.hab.de), die im Rahmen des Projekts erweitert werden soll.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12473

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Writing in Oxford

So, I am here.

At one of the centres for knowledge, surrounded by amazing opportunities for research, for connecting with other academics, for reading academic stuff, but also literature (in Oxford, you really can’t miss that Philip Pullman wrote another book from the world of His Dark Materials) and for engaging with knowledge in the broadest sense. I have to admit, I am a bit overwhelmed.


I managed to have a few enjoyable discussions with other academics, engaging with their work and thinking about different stuff, just not as much as I would like, and not as intense as I usually experience it during conference season.
I managed to read a bit, but nothing from beginning to end, so more of a browsing through. I bought books – ok, I already bought a lot of books and now my tiny book shelf here in my Oxford flat is already full, and I need to think about what to do about it. I mean, I could read some of these books, and then just send them home to Germany where I have larger bookshelves (though, also quite full – if anyone knows how to implement the TARDIS/Mary Poppins’ bag/Hermione’s bag technology or magic into bookshelves, please let me know!)
And I even managed to do some research in a few of my projects, joined a writing partnership (shout out to Stephen, sitting beside me and working on an important chapter) which definitely helps to keep on track with Deposing Monarchs, and I am now preparing my first funding application for an event I am hoping to host here in Oxford.

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Quelle: http://csarti.net/2019/11/writing-in-oxford/

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