Wieder mal ein Anwärter für den Joachim Gauck-Freiheits-Preis für besonders krasse Beispiele der Anbiederung an die herrschende Klasse: Der Zeithistoriker Klaus Schroeder, der in der heutigen FAZ (Paywall) den deutschen Armuts- und Reichtumsbereicht in Frage stellt, weil er "politisch motiviert" sein soll.
Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften
Neu erschienen ist die erste Ausgabe der Open Access verfügbaren Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften, an der federführend Martin Schreiber von der Uni Saarbrücken beteiligt ist, der auch an unserem Vor Google-Band mitgeschrieben hat.
[via G+/KlausGraf]
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Tagung "geschichtswissenschaftliche Fachbibliographie der Zukunft", München…
Spannende Tagung, die H-SOZ-U-KULT da ausgeschickt hat:
Workshop
Die geschichtswissenschaftliche Fachbibliographie der Zukunft moderne Informationsdienstleistungen für Historiker
München, Historisches Kolleg
8. April 2013
13:00 Uhr Begrüßung
13:15 Uhr Claudia Zey (Zürich): Keynote - Was erwartet die Geschichtswissenschaft von der Fach-bibliographie der Zukunft?
14:00 Uhr Andreas Hartmann (Augsburg): Aktuelle Herausforderungen altertumswissenschaftlicher Fachinformationssysteme Perspektiven aus der Praxis
14:45 Uhr Jürgen Warmbrunn (Marburg): Perspektiven bibliographischer Arbeit zu Ostmitteleuropa am Herder-Institut Marburg
15:30 Uhr Pause
16:00 Uhr Ludger Syré (Karlsruhe): Die Landes- und Regionalbibliographie der Zukunft
16:45 Uhr Harald Lordick (Essen): Perspektiven einer fachspezifischen Regionalbibliografie im Lichte der fortschreitenden Digital Humanities? Die Online-Bibliografie Deutsch-Jüdische Geschichte Nordrhein-Westfalen
17:30 18:00 Uhr Anja Thalhofer (Stuttgart): Kommentar
9. April 2013
09:00 Uhr Bernhard Ebneth (München): Bio-bibliographische Fachinformation im Internet und ihre Vernetzung Praxis und Optionen
09:45 Uhr Daniel Burckhardt/Thomas Meyer (Berlin): Normdaten, Schnittstellen und RDF als Grundlage für die Vernetzung bibliographischer Fachinformationen mit den Angeboten von Clio-online Historisches Fachinformationssystem e.V.
10:30 Pause
11:00 Uhr Eva Kraus (München)/Matti Stöhr (Berlin): Stand und Perspektiven des Aufbaus einer "Deutschen Historischen Bibliographie" das DFG-Projekt "Kooperative Weiterentwicklung geschichtswissenschaftlicher Fachbibliographien"
11:45 Uhr Kooperative Erstellung und nutzerorientierte Vermittlung von Fachbibliographien:
1. Die kollaborativ erstellte Bibliographie der International Society for First World War Studies (Franziska Heimburger, Paris)
2. Fachbibliographie und Fachinformation Informationskompetenz und Teaching Library: Welche Bedürfnisse, Erwartungen und Kompetenzen haben Studierende der Geschichte? (Marcus Schröter, Freiburg)
Workshop
Die geschichtswissenschaftliche Fachbibliographie der Zukunft moderne Informationsdienstleistungen für Historiker
München, Historisches Kolleg
8. April 2013
13:00 Uhr Begrüßung
13:15 Uhr Claudia Zey (Zürich): Keynote - Was erwartet die Geschichtswissenschaft von der Fach-bibliographie der Zukunft?
14:00 Uhr Andreas Hartmann (Augsburg): Aktuelle Herausforderungen altertumswissenschaftlicher Fachinformationssysteme Perspektiven aus der Praxis
14:45 Uhr Jürgen Warmbrunn (Marburg): Perspektiven bibliographischer Arbeit zu Ostmitteleuropa am Herder-Institut Marburg
15:30 Uhr Pause
16:00 Uhr Ludger Syré (Karlsruhe): Die Landes- und Regionalbibliographie der Zukunft
16:45 Uhr Harald Lordick (Essen): Perspektiven einer fachspezifischen Regionalbibliografie im Lichte der fortschreitenden Digital Humanities? Die Online-Bibliografie Deutsch-Jüdische Geschichte Nordrhein-Westfalen
17:30 18:00 Uhr Anja Thalhofer (Stuttgart): Kommentar
9. April 2013
09:00 Uhr Bernhard Ebneth (München): Bio-bibliographische Fachinformation im Internet und ihre Vernetzung Praxis und Optionen
09:45 Uhr Daniel Burckhardt/Thomas Meyer (Berlin): Normdaten, Schnittstellen und RDF als Grundlage für die Vernetzung bibliographischer Fachinformationen mit den Angeboten von Clio-online Historisches Fachinformationssystem e.V.
10:30 Pause
11:00 Uhr Eva Kraus (München)/Matti Stöhr (Berlin): Stand und Perspektiven des Aufbaus einer "Deutschen Historischen Bibliographie" das DFG-Projekt "Kooperative Weiterentwicklung geschichtswissenschaftlicher Fachbibliographien"
11:45 Uhr Kooperative Erstellung und nutzerorientierte Vermittlung von Fachbibliographien:
1. Die kollaborativ erstellte Bibliographie der International Society for First World War Studies (Franziska Heimburger, Paris)
2. Fachbibliographie und Fachinformation Informationskompetenz und Teaching Library: Welche Bedürfnisse, Erwartungen und Kompetenzen haben Studierende der Geschichte? (Marcus Schröter, Freiburg)
Science ORF zur Geschichte der Personenidentifizierung
Science ORF brachte gestern einen Beitrag vom ÖAW-Docteam zur Geschichte der Identifzierung.
Datenbank zu Kraftfahrzeugen in Österreich, 1930er/1940er Jahre
Am Technischen Museum Wien wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts (Projektleitung: Christian Klösch; MitarbeiterInnen: Verena Pawlowsky, Oliver Kühschelm, Rainer Hackauf) eine Datenbank erstellt, die Kraftfahrzeugverzeichnisse aus den 1930er und 1940er Jahren erschließt. Wer zum Beispiel nach einem Herrn Freud sucht, wird für 1937 einen PKW Steyr 50, Kennzeichen A3523 finden!
N. Joseph Woodland RIP
Vortrag Anton Tantner am IFK, 7.1.2013
Bald ist es soweit, ich werde im Rahmen meines Research Fellowships einen Vortrag am IFK halten:
Zeit: Montag, 7.1.2013, 18:00 Uhr c.t.
Ort: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien
Titel: Suchen und Finden im analogen Zeitalter. Adressbüros im Europa der Frühen Neuzeit
Immer verworrener, unübersichtlicher und chaotischer werden die Städte in der Frühen Neuzeit. Wie da eine Wohnung finden, Arbeit oder eine Verkaufsgelegenheit für das Familiensilber? Zum Glück gibt es Adressbüros, die dafür sorgen, dass alle an die richtige Adresse geraten. Sie dienen gleichzeitig der Immobilien- und Arbeitsvermittlung, dem Informationsaustausch und der Kreditvergabe, geben Anzeigenblätter heraus, veranstalten zuweilen öffentliche Vorträge und übernehmen Botendienste. Die erste dieser Einrichtungen, das 1630 vom Arzt Théophraste Renaudot in Paris gegründete "Bureau d'adresse", sollte zum Vorbild für eine Reihe ähnlicher Anstalten in London, Wien, Berlin und vielen anderen Städten werden. Mit ihrer registerbasierten Vermittlungstätigkeit können Adressbüros als Wegbereiter der Medialisierung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie als Agenten der Informatisierung betrachtet werden; sie ermöglichten es zumindest partiell, Informationen unabhängig von den konkreten Subjekten nutzen zu können. Weiters agierten sie - ähnlich wie heutige Internet-Suchmaschinen - in einem Spannungsfeld zwischen Geheimhaltung und der Übernahme obrigkeitlicher Kontrollaufgaben; die Frage des Datenschutzes wurde somit schon in der Vormoderne virulent.
-Dieser Vortrag liefert also eine Zusammenfassung meiner Habil, näheres dazu unter: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/104854424/
Eine kürzere Fassung des Vortrags wird in der Jännerausgabe der Zeitschift Merkur nachzulesen sein.
Einen weiteren Vortrag, diesmal über Adressbüros in Wien um 1800 und speziell über das von Jakob Bianchi gegründete Comptoir der Commerzien, Künste und Wissenschaften werde ich am 30.1.2013 halten, die entsprechende Ankündigung folgt noch.
Zeit: Montag, 7.1.2013, 18:00 Uhr c.t.
Ort: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien
Titel: Suchen und Finden im analogen Zeitalter. Adressbüros im Europa der Frühen Neuzeit
Immer verworrener, unübersichtlicher und chaotischer werden die Städte in der Frühen Neuzeit. Wie da eine Wohnung finden, Arbeit oder eine Verkaufsgelegenheit für das Familiensilber? Zum Glück gibt es Adressbüros, die dafür sorgen, dass alle an die richtige Adresse geraten. Sie dienen gleichzeitig der Immobilien- und Arbeitsvermittlung, dem Informationsaustausch und der Kreditvergabe, geben Anzeigenblätter heraus, veranstalten zuweilen öffentliche Vorträge und übernehmen Botendienste. Die erste dieser Einrichtungen, das 1630 vom Arzt Théophraste Renaudot in Paris gegründete "Bureau d'adresse", sollte zum Vorbild für eine Reihe ähnlicher Anstalten in London, Wien, Berlin und vielen anderen Städten werden. Mit ihrer registerbasierten Vermittlungstätigkeit können Adressbüros als Wegbereiter der Medialisierung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie als Agenten der Informatisierung betrachtet werden; sie ermöglichten es zumindest partiell, Informationen unabhängig von den konkreten Subjekten nutzen zu können. Weiters agierten sie - ähnlich wie heutige Internet-Suchmaschinen - in einem Spannungsfeld zwischen Geheimhaltung und der Übernahme obrigkeitlicher Kontrollaufgaben; die Frage des Datenschutzes wurde somit schon in der Vormoderne virulent.
-Dieser Vortrag liefert also eine Zusammenfassung meiner Habil, näheres dazu unter: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/104854424/
Eine kürzere Fassung des Vortrags wird in der Jännerausgabe der Zeitschift Merkur nachzulesen sein.
Einen weiteren Vortrag, diesmal über Adressbüros in Wien um 1800 und speziell über das von Jakob Bianchi gegründete Comptoir der Commerzien, Künste und Wissenschaften werde ich am 30.1.2013 halten, die entsprechende Ankündigung folgt noch.
Roboter-Ausstellung im Technischen Museum Wien
Ab übermorgen bis zum 14.7.2013 zeigt das Technische Museum Wien die Ausstellung Roboter. Maschine und Mensch?, die auch einen historischen Teil beinhaltet: Die Wegbereiter der Roboter sind vielfältig und reichen teils bis in die Antike zurück. Mechanische Experimente im 16. Jahrhundert, wundersame Automaten wie die allesschreibende Wundermaschine von Friedrich Knaus, aber auch Dampfmaschinen und Fernsprechanlagen ebneten den Weg für neue Entwicklungen.
Untere Augartenstraße 1-3 – Ernst Jandls Wohnungsleiden

1020 Wien, Untere Augartenstraße 1-3: Hier wohnte Ernst Jandl in der ersten Hälfte der 1970er Jahre, und es war von hier aus, dass er in einem Inserat in der Presse (23./24.8.1975) "wegen akuten Raummangels und U-Bahn-Baulärms dringend [eine] ruhige private Zweitwohnung" suchte.
Gleich in der Nähe übrigens: Die franz hochedlinger-gasse.
Fetz, Bernhard/Schweiger, Hannes (Hg.): Die Ernst Jandl Show. (366. Sonderausstellung des Wien Museums). St. Pölten: Residenzverlag, 2010, S. 18.
Erster Wiener Protestwanderweg für Smartphones
Martin Auer hat für das Zentrum Polis/Politik Lernen in der Schule einen Ersten Wiener Protestwanderweg zusammengestellt, der an mehreren Stationen in Wien per mobile Tag Informationen für Smartphones zur Verfügung stellt, u.a. zur Geschichte der Gewerkschaften, dem Ersten Wiener Mädchengymnasium, der Arena-Besetzung, dem WUK und der Rosa Lila Villa. Weitere Stationen sind in Planung.