Wie Frauen in der Literatur immer noch abgewertet und vergessen werden. „Den Begriff ‚Frauenliteratu...
Quelle: https://kaseba.hypotheses.org/66
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
Wie Frauen in der Literatur immer noch abgewertet und vergessen werden. „Den Begriff ‚Frauenliteratu...
Quelle: https://kaseba.hypotheses.org/66
Matthew Gabrielle/David M. Perry - The Bright Ages: A New History of Medieval Europe (Hörbuch)
Im Jahr 476 fiel das Römische Reich. Germanische Stämme plünderten die "Ewige Stadt", der letzte Kaiser wurde abgesetzt und das Reich zerfiel. Mit ihm ging das Licht zivilisatorischen Fortschritts aus der Welt und machte den "Dunklen Zeiten" Platz, einer Ära der Gewalt und der Unwissenheit, in der religiöser Aberglauben die Philosophie, kleine Feudalherren die römische Bürokratie und das Faustrecht den Pax Romana ersetzten. Aus diesem Morast entwickelten sich harte Krieger, die Ritter, und die Beginne der europäischen Nationen, die sich dann in der Neuzeit
formieren würden. Sein Ende fand dieses dunkle Mittelalter mit der Renaissance ab dem 15. Jahrhundert, in dem die antiken Wissensbestände wiederentdeckt und der Buchdruck erfunden wurden und die Wissenschaft den Aberglauben zurückzudrängen begann, während die europäischen Nationalstaaten die Welt unterwarfen und schließlich mit der Industriellen Revolution ins Zeitalter der Moderne eintrafen. So zumindest lautet eine grob zusammengefasste Vulgärversion dessen, was viele über das Mittelalter zu wissen glauben. Das Gerede von den "Dunklen Zeiten", den "dark ages", wird von der Wissenschaft seit mittlerweile einem Jahrhundert in Zweifel gestellt, hält sich aber hartnäckig. Matthew Gabrielle und David M. Perry unternehmen in dem vorliegenden Band einen neuen Versuch: sie postulieren, es seien stattdessen "Helle Zeiten", "bright ages", gewesen. Ich kann an revisionistischer Geschichtsschreibung nie einfach nur vorbeigehen, und das Klischee des düsteren Mittelalters stört mich schon lange. Also habe ich mir das Buch zu Gemüte geführt.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2022/08/rezension-matthew-gabrielledavid-m.html
Für seine digitale Edition sucht das DFG-geförderte Vorhaben Mapping Medieval Vienna. The Social Topography of Vienna in the 15th Century am Friedrich-Meineke-Institut der Freien Universität Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftl. Mitarbeiter*in (E13 TV-L, 100%, 24 Monate). Das Editionsvorhaben präsentiert Grundbücher aus dem Wien des 15. Jahrhunderts in einer synoptischen Ansicht. Den Nutzenden sollen vielfältige Zugänge zu den Quellen ermöglicht werden, z. B. über Register und Suche, über die genannten Liegenschaften und die Abfrage von Nachbarschaftsrelationen. Diese Daten bilden die Grundlage für Untersuchungen zur Sozialtopographie des mittelalterlichen Wien und werden zusätzlich für eine GIS-Anwendung des Wien Museums aufbereitet. Die technische Realisierung erfolgt in Kooperation mit dem Center für Digitale Systeme (CeDiS) an der Universitätsbibliothek, wo die Stelle angesiedelt ist.
[...]
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18254
An der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts – Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek sind ab dem 01.09.2022 zwei Stellen als
Koordinator*in Editorik (strukturbildende Aspekte) (w/m/d)
– Entgeltgruppe 13 TV-L –
Koordinator*in Editorik (editionswissenschaftlich-methodologische Aspekte) (w/m/d)
– Entgeltgruppe 13 TV-L –
in Vollzeit (teilzeitgeeignet) zu besetzen. Die Stellen sind befristet bis 31.08.2024.
Gemeinsam mit Vertreter*innen des Göttingen Campus entwickeln Sie unter Einbeziehung von lokalen, nationalen und internationalen Stakeholdern ein Standortkonzept „Editorik“.
[...]
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18252
von Franz Adlgasser „Hab‘n Sie einen Onkel in Amerika“ ließ Rudolf Ehrich in einem Wiener Kabar...
Ein sicherer Arbeitsplatz, gute Besoldung, Aufstiegschancen – diese attraktiven Aussichten verbindet...
DARIAH, the Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities, is a European research infrastructure, which aims to enhance and support digitally-enabled research and teaching across the arts and humanities. DARIAH’s mission is to empower research communities with digital methods to create, connect and share knowledge about culture and society. We maintain an infrastructure that supports researchers working in the diverse community of practice known as the arts and humanities to build, analyse and interpret digital or hybrid resources. DARIAH was established as a European Research Infrastructure Consortium (ERIC) in August 2014 and is one of the Landmarks on the Roadmap of the European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI). In 2021, the consortium is composed of 20 member countries and 1 observer, as well as many cooperating partners across 9 non-member countries.
The Board of Directors is the executive body of the DARIAH ERIC and its legal representative. It is composed of 3 members, each working on a part-time basis (0,5 FTE). We are looking to appoint a new member of the Board of Directors from 1 January 2023, who will work closely with the two other existing members.
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18249
Hering / Hansen (Hgg.): Die Folgen der Teilung Schleswigs – 1920 / Følgerne af Slesvigs deling – 1920 (Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein 122)
Wir sprechen in dieser Folge über die Geschichte des Schachspiels. Woher kam es, warum wurde gerade dieses Spiel so erfolgreich und was hat es mit der Feudalgesellschaft des Mittelalters zu tun?
Die erwähnte Folge von Jeanne Drach zu georgischen Schachspielerinnen gibt's hier: https://jeannedrach.podigee.io/46-schach
David Shenk. 2007. The Immortal Game: A History of Chess. Knopf Doubleday Publishing Group.
[...]
von Susanne Knuth und Torsten Knuth Abb. 1Rudolf Bartels (1872–1943)Laternenkinder II, 1912Öl auf L...