Menschen Schreiben Geschichte
Menschen Schreiben Geschichte ist ein von der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien konzipiertes interaktives Erinnerungsalbum, das dazu aufruft, lebensgeschichtliche Aufzeichnungen zu veröffentlichen.
Going Bananas
Die NZZ über Going Bananas, eine Ausstellung in Pfäffikon, die sich mit der Banane in Kultur, Kult und Kunst beschäftigt.
Staubausstellung
Archivalia verweist auf die Staubausstellung, die seit einigen Jahren eine Deutschlandtournee macht und zur Zeit in Bremen angekommen ist, wo sie im dortigen Haus der Wissenschaft noch bis 15.5.2011 zu sehen ist.
Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen:
Soentgen, Jens/Völzke, Knut (Hg.): Staub - Spiegel der Umwelt. München: ökom verlag, 2006.
Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen:
Soentgen, Jens/Völzke, Knut (Hg.): Staub - Spiegel der Umwelt. München: ökom verlag, 2006.
Homo Portans – Zu einer Kulturgeschichte des Tragens
Nachdem es zu diesem Thema schon eine Sektion am Deutschen Historikertag gab (vgl.), veranstaltet das an der Universität Mannheim angesiedelte Projekt Homo Portans nun in Dresden eine Tagung, auf deren Programm H-SOZ-U-KULT hinweist.
3Sat zur Kulturgeschichte des Knödels
Eine kurze Dokumentation zum Knödel strahlt Mittwoch früh 3Sat (16.2.2011, 6:00-6:20) aus:
Rund ist der Genuss
Eine kleine Kulturgeschichte des Knödels
Film von Christian Schrenk
Knödel sind aus der oberösterreichischen Küche nicht wegzudenken. - Eine kleine Kulturgeschichte des Knödels und zugleich eine Hommage an die beinahe grenzenlose Vielfalt und Zeitlosigkeit dieser runden Köstlichkeit.
Rund ist der Genuss
Eine kleine Kulturgeschichte des Knödels
Film von Christian Schrenk
Knödel sind aus der oberösterreichischen Küche nicht wegzudenken. - Eine kleine Kulturgeschichte des Knödels und zugleich eine Hommage an die beinahe grenzenlose Vielfalt und Zeitlosigkeit dieser runden Köstlichkeit.
Dunkle Materie
Nach den Standardwerken von John Gregory Bourke und Dominique Laporte gibt es nun also auch eine Geschichte des Unrats deutscher Provenienz, über die gestern der Sumpf auf FM4 berichtete; die in der aktuellen Zeit erschienene Rezension ist (noch) nur Print verfügbar, dafür gibt es auf der Zeit-Homepage eine kurze Video-Lesung des Autors Florian Werner.
Werner, Florian: Dunkle Materie. Eine Geschichte der Scheiße. München: Nagel & Kimche, 2011. [Libreka, Verlags-Info]
Werner, Florian: Dunkle Materie. Eine Geschichte der Scheiße. München: Nagel & Kimche, 2011. [Libreka, Verlags-Info]
Ö1 zum öffentlichen Papierkorb
Heute Nachmittag auf Ö1: Eine Sendung zum Papierkorb.
"Abfallhai", "Elefantenfuß" und "Otto". Der öffentliche Papierkorb. Gestaltung: Barbara Zeithammer. Moderation und Redaktion: Bernhard Fellinger
Rand-Notizen (Bea Sommersguter)
Die zahlreichen Behälter für den kleinen Abfall zwischendurch tragen ungewöhnliche Namen und sollen zur Sauberkeit auf der Straße erziehen. Der öffentliche Papierkorb ist ein Stadtmöbel der besonderen Art, das Architekten, Designer und Ingenieure gleichermaßen fordert.
Der materiell gewordene Appell "Benütze mich" soll einerseits signalhaft sichtbar sein, anderseits im Stadtbild aber unauffällig bleiben. Er soll funktionell und ästhetisch sein - ein Spagat, der nicht immer gelingt.
Mitte der 1920er Jahre begann in Wien die so genannte "Colonialisierung" mit Colonia-Kübeln für die Innen- und Hinterhöfe und öffentlichen Papierkörben. Die heutige Modellvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Anforderungsprofile wider. Papier findet sich immer weniger darin.
Ein erzieherisches Stadtmöbel im Portrait.
"Abfallhai", "Elefantenfuß" und "Otto". Der öffentliche Papierkorb. Gestaltung: Barbara Zeithammer. Moderation und Redaktion: Bernhard Fellinger
Rand-Notizen (Bea Sommersguter)
Die zahlreichen Behälter für den kleinen Abfall zwischendurch tragen ungewöhnliche Namen und sollen zur Sauberkeit auf der Straße erziehen. Der öffentliche Papierkorb ist ein Stadtmöbel der besonderen Art, das Architekten, Designer und Ingenieure gleichermaßen fordert.
Der materiell gewordene Appell "Benütze mich" soll einerseits signalhaft sichtbar sein, anderseits im Stadtbild aber unauffällig bleiben. Er soll funktionell und ästhetisch sein - ein Spagat, der nicht immer gelingt.
Mitte der 1920er Jahre begann in Wien die so genannte "Colonialisierung" mit Colonia-Kübeln für die Innen- und Hinterhöfe und öffentlichen Papierkörben. Die heutige Modellvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Anforderungsprofile wider. Papier findet sich immer weniger darin.
Ein erzieherisches Stadtmöbel im Portrait.
Kulturgeschichte des Mülls
Deutschlandradio Kultur brachte gestern eine von Claudia Fried gestaltete Sendung zum Thema Vom Gestank der süßen Verschwendung. Eine kleine Kulturgeschichte des Mülls; wer will, kann diese hier nachhören. Die Kurzbeschreibung lautet wie folgt:
Der deutsche Durchschnittsbürger besitzt heute mehrere zehntausend Dinge in seinem Leben. Er definiert sich - ob bewusst oder unbewusst - über den Konsum, der sich in seiner Kleidung, seinen Nahrungsgewohnheiten und seinen Besitztümern offenbart. Die meisten Gegenstände jedoch landen früher oder später auf dem Müll.
An ihm lässt sich vieles ablesen: Reichtum oder Armut einer Gesellschaft, ihre Werthaltungen und nicht zuletzt sozialer Rang, Lebensstil und Einstellungen jedes einzelnen Mitglieds. Die Müllberge der Gegenwart offenbaren aber auch die geringe Wertschätzung von Dingen, deren Kurzlebigkeit dem Zwang des ökonomischen Wachstums folgt. Letztlich stellt sich die Frage, wie nachhaltiges Produzieren und Konsumieren der Kehrseite des Konsums zu Leibe rücken könnte.
[via Kulturwissenschaftliche Technikforschung]
Der deutsche Durchschnittsbürger besitzt heute mehrere zehntausend Dinge in seinem Leben. Er definiert sich - ob bewusst oder unbewusst - über den Konsum, der sich in seiner Kleidung, seinen Nahrungsgewohnheiten und seinen Besitztümern offenbart. Die meisten Gegenstände jedoch landen früher oder später auf dem Müll.
An ihm lässt sich vieles ablesen: Reichtum oder Armut einer Gesellschaft, ihre Werthaltungen und nicht zuletzt sozialer Rang, Lebensstil und Einstellungen jedes einzelnen Mitglieds. Die Müllberge der Gegenwart offenbaren aber auch die geringe Wertschätzung von Dingen, deren Kurzlebigkeit dem Zwang des ökonomischen Wachstums folgt. Letztlich stellt sich die Frage, wie nachhaltiges Produzieren und Konsumieren der Kehrseite des Konsums zu Leibe rücken könnte.
[via Kulturwissenschaftliche Technikforschung]
Rolltreppen in Moskauer Metro
Auf ORF Online: Eine Reportage über die Geschichte der Rolltreppen in Moskaus U-Bahn.
3 Sat: Roter Oktober – Moskaus Herz aus Schokolade
Vor ein paar Jahren bin ich im Kölner Schokoladenmuseum auf die zum 20jährigen Jubiläum der DDR in Moskau produzierte Schokolade Rot-Front gestoßen. Ähnlich revolutionär ist der Name einer weiteren in Moskau ansässigen Schokoladenfabrik, die heißt nämlich Roter Oktober; erfreulicher Weise sendet 3 Sat am Freitag (17.12.2010, 17:30-17:45) über ebendiese eine folgendermaßen angekündigte, von Roland Strumpf erstellte kurze Dokumentation:
"Aljonka" hieß die wohl bekannteste und auch begehrteste Schokolade der ehemaligen Sowjetunion. Das Erkennungsmerkmal auf der Packung ist ein pausbäckiges Mädchen mit Kopftuch. "Aljonka" gibt es auch im heutigen Russland noch, sie ist das Vorzeigeprodukt der Moskauer Schokoladenfabrik Roter Oktober. Doch nach über 100 Jahren ist die Fabrik in die Jahre gekommen und aus dem Stadtzentrum verbannt. "Aljonka" wird heute am Stadtrand in Tafeln gegossen. Das ehemalige Fabrikgebäude Roter Oktober, direkt gegenüber dem Kreml gelegen, wurde mittlerweile zur Nobelimmobilie, mit schicken Restaurants, Boutiquen und einer Fernsehstation.
Film über die Schokoladenfabrik Roter Oktober in Moskau.
"Aljonka" hieß die wohl bekannteste und auch begehrteste Schokolade der ehemaligen Sowjetunion. Das Erkennungsmerkmal auf der Packung ist ein pausbäckiges Mädchen mit Kopftuch. "Aljonka" gibt es auch im heutigen Russland noch, sie ist das Vorzeigeprodukt der Moskauer Schokoladenfabrik Roter Oktober. Doch nach über 100 Jahren ist die Fabrik in die Jahre gekommen und aus dem Stadtzentrum verbannt. "Aljonka" wird heute am Stadtrand in Tafeln gegossen. Das ehemalige Fabrikgebäude Roter Oktober, direkt gegenüber dem Kreml gelegen, wurde mittlerweile zur Nobelimmobilie, mit schicken Restaurants, Boutiquen und einer Fernsehstation.
Film über die Schokoladenfabrik Roter Oktober in Moskau.