Zur Zukunft des wissenschaftlichen Bloggens. Ein Ausblick, Abstract des Vortrags von Peter Haber
Zur Zukunft des wissenschaftlichen Bloggens. Ein Ausblick. Abstract des Vortrags von Peter Haber auf der Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur” am 9. März 2012 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München.
Abstract
Die wissenschaftliche Fachkommunikation hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Zu den traditionellen Medien des fachlichen Austausches wie Bücher und Fachzeitschriften sind neue Formen der Kommunikation wie Mail, Blogs, Twitter und Facebook gekommen. Lange Zeit war die Diskussion von der Frage geprägt, welche Kanäle sich durchsetzen und welche an den Rand gedrängt werden könnten: Verschwindet das Buch? Braucht es noch Fachzeitschriften? Soll man als Wissenschaftler bloggen oder nicht? Doch die Frage müsste vielmehr lauten: Welcher Kanal hat welche Vorzüge und wie lassen sich die verschiedenen Vorteile kombinieren? Dieser Beitrag zeigt, wie die Zukunft des wissenschaftlichen Bloggens unter diesem Aspekt ausschauen könnte.
Peter Haber
PD Dr. Peter Haber ist Privatdozent für Allgemeine Geschichte der Neuzeit am Historischen Seminar der Universität Basel und bloggt seit 2006 auf weblog.hist.net. Er ist außerdem Fachredaktor und Mitglied der Steuerungsgruppe von H-Soz-u-Kult und Co-Editor-in-Chief von Global Perspectives on Digital History. Im Netz ist er unter hist.net/peter-haber zu finden.
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Foto: Juri Weiss
Blogging the Holocaust, Abstract des Vortrags von Eva Pfanzelter
Blogging the Holocaust. Abstract des Vortrags von Eva Pfanzelter für die Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur” am 9. März 2012 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München.
Abstract
Das Internet ist auch in Bezug auf den Holocaust zu einem wirkungsmächtigen Medium für Informationen, Pädagogik und Aktionismus geworden. Alle einschlägigen Gedächtnisinstitutionen wie Archive, Museen und Gedenkstätten nutzen das Netz auf sehr hohem Niveau professionell als Präsentationsort zur Selbstdarstellung oder als Forum zur Diskussion für eine internationale, interdisziplinäre Zielgruppe. Für die nun heranwachsenden Generationen sind diese Orte im Netz meinungsbildend.
Das Internet spielt vor allem in den letzten zehn Jahren auch eine entscheidende Rolle in der Dynamik der Holocaust-Debatten. Die schnelle Verbreitung von Diskussionsthemen in Foren und Weblogs sowie ad hoc Rezensionen wissenschaftlicher Werke tragen wesentlich zur Beschleunigung der sich an immer neuen Facetten entzündenden Auseinandersetzungen bei. Gerade hier zeigt sich der Aktionsraum von Weblogs, die sich mit dem Holocaust befassen. Blogs bieten die Möglichkeit, die Debatten schnell wiederzugeben, Positionen aufzuzeigen, debattierte Schriften zu kommentieren und die eigene Meinung zu untermauern. Ein weiterer und vermutlich noch herausragender Grund für das Schreiben dieser Blogs, ist die einfache Möglichkeit, Holocaust-Revisionismus zu thematisieren und die von Holocaust-Leugnern gemachten Argumente zu widerlegen. Dieser letzte Punkt nimmt einen besonderen Stellenwert bei der Analyse von relevanten Holocaust-Blogs ein, da sich ein guter Teil der Postings damit beschäftigt. Doch sind solche Eindrücke dem Kontroversiellen des Themas zuzuschreiben oder findet sich genau dies in den Blogs wieder? In diesem Beitrag soll es daher um einen detaillierteren Blick auf einschlägige Blogs in Bezug auf Themen, Zielsetzung und AutorInnen gehen.
Eva Pfanzelter
Ass.Prof. Dr. Eva Pfanzelter ist Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck, Projektleiterin der peer-reviewten online-Zeitschrift http://historia.scribere.at/ und bloggt zu ihrem Forschungsprojekt „Holocaust-Websites zwischen Mediendiskurs, Geschichtspolitik und Aktionismus“ unter http://holocaustwebsites.blogspot.com
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Open Peer Review: eine Möglichkeit zur Qualitätssicherung bei Wissenschaftsblogs? Abstract des Vortrags von Hubertus Kohle
Open Peer Review: eine Möglichkeit zur Qualitätssicherung bei Wissenschaftsblogs? Abstract des Vortrags von Hubertus Kohle auf der Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur” am 9. März 2012 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München.
Abstract
Qualitätssicherung im Internet sieht zwangsläufig anders aus als in den traditionellen Medien. In meinem kurzen Vortrag soll es vor allem um Möglichkeiten und Probleme der nachgelagerten Bewertung gehen, wie wir sie etwa in der Zeitschrift “Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal” praktizieren. Zu diskutieren wäre, ob so etwas auch für einen Blog in Frage käme.
Hubertus Kohle
Prof. Dr. Hubertus Kohle ist Professor für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und interessiert sich für alles, was mit den Perspektiven des Digitalen in seinem Fach zu tun hat. Er bloggt auf blog.arthistoricum.net.
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Was können und sollen wissenschaftliche Blogs leisten?
Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen (Natur-)Wissenschaftsblogs lernen kann, Abstract des Vortrags von Marc Scheloske
Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen (Natur-)Wissenschaftsblogs lernen kann. Abstract des Vortrags von Marc Scheloske auf der Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur” am 9. März 2012 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München.
Abstract
Jeder Blogger will gelesen werden. Das gilt für Wissenschaftsblogger genauso wie für alle anderen. Schließlich leben Blogs vom Dialog mit ihren Lesern. Doch wie erreicht man sein Publikum? Und wie sorgt man dafür, dass die Leser wiederkommen und vielleicht sogar kommentieren? Gibt es ein Geheimnis des wissenschaftlichen Bloggens? Unter den populärsten Wissenschaftsblogs sind derzeit kaum welche aus den Geisteswissenschaften zu finden. Aber das kann sich ja ändern. In meinem Vortrag skizziere ich kurz den aktuellen Status der deutschsprachigen Wissenschaftsblogosphäre. Danach werde ich über meine Erfahrungen als Redaktionsleiter der Blogplattform ScienceBlogs.de berichten und einige Grundregeln des wissenschaftlichen Bloggens erläutern. Es geht dabei um den Versuch einer Aufklärung darüber, was erfolgreiche Wissenschaftsblogs auszeichnet.
Marc Scheloske
Marc Scheloske betreibt ein Büro für digitale Wissenschaftskommunikation und erklärt in Workshops und Schulungen wie Social Media für die Wissenschaftskommunikation eingesetzt werden können. Der Sozialwissenschaftler hat in München studiert und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Studie zur Risikokommunikation beteiligt. Danach war er als freier Journalist tätig und startete 2007 seinen ersten Wissenschaftsblog. Kurz darauf gründete er das Wissenschafts-Café - ein Portal der wissenschaftlichen Blogosphäre. Von 2008 bis 2010 war er als leitender Redakteur für das wissenschaftliche Blognetzwerk ScienceBlogs.de verantwortlich. Zum Potential wissenschaftlicher Blogs hat Marc Scheloske in den letzten Jahren zahlreiche Vorträge gehalten und Fachartikel geschrieben. Regelmäßig schreibt er u.a. in seinem Blog ‘Wissenswerkstatt’ und twittert als @werkstatt.
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Was ist ein Wissenschaftsblog? Abstract des Vortrags von Cornelius Puschmann
Was ist ein Wissenschaftsblog? Form, Funktion und Ökonomie einer emergenten Kommunikationsform. Abstract des Vortrags von Cornelius Puschmann auf der Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur” am 9. März 2012 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München.
Abstract
Weblogs existieren seit den späten 1990er Jahren, wo sie zunächst als einfache Linklisten genutzt wurden, durch die ihre Eigentümer Hinweise auf interessante Seiten im noch überschaubaren World Wide Web miteinander austauschten. Inzwischen hat sich das einfach bedienbare Publikationswerkzeug von einem subkulturellen Phänomen zu einer alltäglichen Technologie gewandelt, die ihren subkulturellen Anstrich weitgehend verloren hat. Blogs werden von einer Vielzahl von Akteuren zu einer großen Bandbreite von Themen rezipiert und geschrieben, vom Politik- über das Restaurant- bis zum Modeblog. Institutionen und Unternehmen personalisieren durch Blogs ihre Kommunikation mit Partnern und Kunden, während Privatpersonen sie alternativ als persönliche Kommunikationsplattform, als Werkzeug des Wissensmanagements, oder als Raum für private Reflexionen interpretieren.
Wissenschaftliche Blogs sind ein vergleichsweise junges Phänomen, welches sich aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beschreiben lässt (siehe u.a. Bonetta, 2007; Kjellberg, 2010). Zum einen konkurrieren Blogs zumindest potenziell mit traditionellen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Sammelbänden und Monographien, in denen üblicherweise die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung vorgestellt werden. Zum anderen ergänzen sie aber auch eher informelle Kommunikationskanäle wie etwa E-Mail, Mailinglisten und soziale Netzwerke, die Wissenschaftler ebenfalls berufsbezogen nutzen, welche aber zumeist eher dem fachinternen Austausch und der Vernetzung dienen (vgl. Borgman, 2007, S.47). Neben unterschiedlichen Nutzungsansätzen unter Karrierewissenschaftlern spielen Blogs aber auch bei der zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Wissenschaft durch ein breites Spektrum weiterer Akteure eine Rolle, etwa für Journalisten, Studenten, interessierte Laien und Personen in wissenschaftsnahen Berufen, die ebenfalls zu wissenschaftlichen Themen und mit wissenschaftlichem Anspruch schreiben, kommentieren und diskutieren.
In meinem Vortrag werde ich eine grobe Typologie verschiedener Wissenschaftsblogs vorstellen und zugleich das Spannungsfeld zwischen institutionalisierter Wissenschaft und den in ihr akzeptierten Publikationsformen einerseits und dem partizipativen Anspruch von Blogs andererseits beschreiben.
Blood, R. (2000). Weblogs: A history and perspective. Rebecca’s Pocket. Abgerufen von http://www.rebeccablood.net/essays/weblog_history.html
Borgman, C. (2007). Scholarship in the digital age: Information, infrastructure, and the Internet. Cambridge, MA: MIT Press.
Bonetta, L. (2007). Scientists Enter the Blogosphere. Cell, 129(3), p. 443-445.
Kjellberg, S. (2010). I am a Blogging Researcher: Motivations for Blogging in a Scholarly Context. First Monday, 15(8). Abgerufen von http://firstmonday.org/htbin/cgiwrap/bin/ojs/index.php/fm/article/view/2962/2580
Cornelius Puschmann
Dr. Cornelius Puschmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin (IBI) und Projektmitarbeiter am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Er beschäftigt sich primär mit computervermittelter Kommunikation aus sprach- und informationswissenschaftlicher Sicht, und mit den Auswirkungen des Internets auf die wissenschaftliche Kommunikation. Sein Blog: http://blog.ynada.com, Twitter: @coffee001
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Planned Obsolescence: Kathleen Fitzpatrick über wissenschaftliches Bloggen
Ende 2011 ist Kathleen Fitzpatricks neues Buch über die Gegenwart und Zukunft des akademischen und insbesondere geisteswissenschaftlichen Publikationswesens im Zeitalter der digitalen Medien erschienen, mit dem Titel Planned Obsolescence: Publishing, Technology, and the Future of the Academy (NYU Press, 2011). Da die Autorin zu den aktivsten Vertretern von neuen, offenen, Publikationsformen in den Geisteswissenschaften gehört, und weil es in dem Buch unter anderem um die Rolle und Bedeutung des wissenschaftlichen Bloggens geht, möchte ich hier zunächst eine kleinen Überblick über das Buch geben und mich dann der Frage widmen, was Fitzpatrick über das wissenschaftliche Bloggen sagt.
Das Buch ist die überarbeitete, gedruckte Version eines Publikationsprojekts und Experiments mit offenem, kommunikativem wissenschaftlichen Schreiben, das Fitzpatrick auf der Plattform CommentPress des Institute for the Future of the Book in den vergangenen Jahren durchgeführt hat (Planned Obscolescence). Dort hat sie das in Arbeit befindliche Manuskripts kapitelweise veröffentlicht: Leser konnten Kommentare hinterlassen, die Autorin konnte darauf antworten und das Ergebnis dieser Diskussionen in eine neue Version des Kapitels einfließen lassen.
Das Ergebnis kann sich lesen lassen. Kathleen Fitzpatrick blickt in jedem der fünf Hauptkapitel des Buches auf einen anderen Aspekt ihres Themas und untersucht jeweils, welchen Veränderungen akademisches Schreiben in diesem Bereich unterworfen ist: sie beginnt mit einem Kapitel zum “peer review”, wo sie für ein Verfahren plädiert, das zugleich “post-publication” und wirklich “peer-to-peer” wäre, und die beiden Funktionen von wissenschaftlichem Schreiben, die Kommunikation und die Reputationsbildung, berücksichtigt. Sie geht dann weiter zu Problematiken rund um das Konzept der Autorschaft und diskutiert unter andere, inwiefern der proklamierte Tod des Autors in den Geisteswissenschaften Realität ist oder sein kann. Anschließend analysiert die Autorin, wie sich der Text selbst im digitalen Medium verändert und geht vor allem der Frage nach, welche Konsequenzen neue Textstrukturen und -repositorien auch für die Interaktionen zwischen Autoren und Lesern haben. Darauf folgt ein Kapitel über die Frage der Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen, das vor allem Standards und Metadaten behandelt. Fitzpatrick schließt mit einem Kapitel ab, das sich den Institutionen zuwendet, in denen die drei bis dahin beschriebenen Konzepte und Praktiken funktionieren, insbesondere also der Rolle von “university presses” und wissenschaftlichen Bibliotheken im Bereich der geisteswissenschaftlichen Forschungspublikation.
Es geht Fitzpatrick dabei weniger (oder zumindest nicht in erster Linie) darum, eine direkte Determination der Schreibpraxis und ihrer Bedingungen durch das Technische zu konstatieren. Vielmehr liegt dem Buch die Einsicht zugrunde, dass einige der etablierten, im Zeitalter des Buchdrucks entstandene Mechanismen nicht mehr zufriedenstellend funktionieren (man denke nur an das Zeitschriftenwesen) und dass digitale Publikationsformen einen möglichen Ausweg für drängende Probleme sein können, unter der Voraussetzung allerdings dass wir sie auch bewußt in sinnvoller und zielgerichteter Weise gestalten und dabei nicht außer Acht lassen, dass es zugleich gilt, unsere Einstellungen und Institutionen zu verändern.
Was hat Kathleen Fitzpatrick nun speziell zum wissenschaftlichen Bloggen zu sagen? Als drei Kernmerkmale von Blogs nennt Fitzpatrick, die für sie die erste und erfolgreichste neue Form wissenschaftlichen Publizierens sind, dass sie “commenting, linking, and versioning” (S. 67) ermöglichen, drei Merkmale die alle den eigentlich immer schon vorhandenen, interaktiven, netzwerkhaften und prozessualen Charakter wissenschaftlichen Schreibens zu realisieren erlauben, der Fitzpatrick besonders wichtig ist (wobei die Versionierung doch vor allem Wikis auszeichnet und nur selten, und recht primitiv, in Blogs realisiert ist). Konkrete Vorteile des Bloggens für Forscher sieht sie außerdem vor allem darin, dass das Bloggen gewissermaßen die Finger lockert für andere Schreibaktivitäten, dass man seine im Blog formulierten Ideen durch das Feedback tatsächlich weiter und tiefer verfolgen kann, und dass man schon während des Forschungsprozesses ein interessiertes Publikum erreicht oder für sich aufbauen kann.
Zentral und grundsätzlich scheint mir an Fitzpatrick Plaidoyer für das Bloggen zu sein, dass sie Wissenschaft als im Kern kommunikativ, interaktiv und prozesshaft definiert – es geht darum, dass Wissen, Ideen und Texte frei zirkulieren können, diskutiert werden können, dadurch weiterentwickelt werden und zugleich ihr Publikum erreichen (S. 100). In dieser Perspektive ist der Blog natürlich ein ideales Medium, in dem man schnell, unkompliziert, offen und interaktiv publizieren kann. Fitzpatrick gibt selbst gerne zu, dass all dies eher für Kurzformen gilt und dass für die wissenschaftlichen Langformen noch keine vergleichbar elegante digitale Form existiert (S. 109-110).
Und so ist es wohl zumindest aktuell noch nicht nur meinem eigenen Verhaftetbleiben in der Printkultur zuzuschreiben, dass ich Fitzpatricks Ideen nicht auf ihrem Blog, sondern in Buchform und in extenso gelesen habe, wobei es mir allerdings ständig in den Fingern kribbelte, um den vielen Verweisen auf Projekte und Referenzen online weiter nachzugehen. Und die Konversation rund um das Buch findet ja, auch hier zum Beispiel, selbstverständlich wieder im Netz statt, ganz im Sinne Fitzpatricks.
Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften” am 9.3.2012
Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur. Tagung des Deutschen Historischen Instituts Paris und des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Start des Blogportals de.hypotheses.org (Digital Humanities am DHIP #4) . Mit finanzieller Unterstützung von L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung und der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA).