Verschollener Teil einer „Detmar“-Chronik in Armenien wiederentdeckt
In einem beim Handschriftencensus eingegangenen Kommentar zur sogenannten Ratshandschrift der Lübecker Detmar-Chronik heißt es:
„Nach einer aktuell Mailmitteilung von Valentin L. Portnykh (Mail vom 9. September 2022) wurde der bis dato verschollen geglaubte erste Teil in Armenien wiederentdeckt. Zur verwickelten Besitzgeschichte ist ein Fundbericht von Valentin L. Portnykh in Maniculae und ein größerer Aufsatz in der ZfdA in Vorbereitung.“
(via Archivalia)
„Prosopographische Studien“ der Germania Sacra zum Lübecker Domkapitel
Unter dem Titel „Prosopographische Studien“ startete mit drei Bänden im vergangenen Jahr eine neue Veröffentlichungsreihe des bekannten Forschungsprojekts „Germania Sacra. Die Kirche des Alten Reiches und ihre Institutionen“. Prosopographisch betrachtet werden soll hier „das geistliche Personal der Diözesen und Domstifte“. Die Selbstbeschreibung fährt fort: „Neben grundlegenden biographischen Informationen werden vor allem die Ämterkarrieren der Kleriker möglichst vollständig erfasst. Die Datengrundlage ist in den Online-Datensammlungen „Domherren des Alten Reiches“ und „Bischöfe des Alten Reiches“ abrufbar, hier sind auch interaktive Recherchen möglich. Alle Daten sind mit Normdaten und weiterführenden Links angereichert.“ – In diesem Sinne liefern die besagten drei Bände Daten für das jeweilige „geistliche Personal“ der Domstifte Hildesheim, Schwerin (bis 1400) und Lübeck.
Ein erster Blick in den Lübecker Band hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Zur Basis des Verzeichnisses heißt es in der Einleitung:
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Mittelalterliche Handschriften des Lübschen Rechts
Archivalia meldete, dass der vor einiger Zeit im russischen Jurjewetz wiederentdeckte „Bardewiksche Codex“ des Lübischen Rechts online verfügbar ist:
https://archivalia.hypotheses.org/146601
Mehr Information – auch andere Handschriftendigitalisate und Kartenmaterial – gibt es auf der zugeordneten Themenseite „Lübsches Recht Digital“:
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/lrd
Hier ergänzt sei noch ein Hinweis auf die Handschrift „Thott 1003 kvart“ KB Kopenhagen, die auf das 14.
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