GAG450: Tudor und der Eishandel

Eine Geschichte über gefrorenes Wasser aus Boston in der Karibik

Im März 1806 landete Frederic Tudor zum ersten Mal mit einem Schiff voller Eis in der Karibik, das er dort für 16 Cent pro Pfund verkaufte. Für seine Idee, gefrorenes Wasser aus Neuengland auf Kuba oder Martinique zu verkaufen, erntete er anfangs jede Menge Spott und Hohn. Zwei Jahrzehnte später belieferte er weltweit über 50 Häfen mit Natureis, das zum wichtigsten Handelsgut der Neuenglandstaaten wurde.

Wir sprechen in der Folge über Biergärten, den Handel mit Natureis und wie innerhalb kurzer Zeit die Erfindung der Kältemaschinen alles veränderte.

Literatur

  • Gavin Weightman: The Frozen Water Trade. How Ice From New England Lakes Kept The World Cool, 2012.

Erwähnte Folgen

GAG201: Eine kleine Geschichte des Speiseeises – https://gadg.

[...]

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag450/

Weiterlesen

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.05.2024: Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. Mai 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Konstanze Marx (Universität Greifswald)
über
Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

***

Als eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen rückt Instagram immer mehr in den Fokus von Sprachwissenschaftler:innen. Bislang gibt es jedoch noch keine Standards für Korpora, die multimodale und ephemere Daten enthalten, wie sie für Instagram typisch sind.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20952

Weiterlesen

CfP: Tausend Plattformen: Plattformforschung nach dem Digital Services Act. Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur

07.-08. November 2024 in Berlin

„Panopticon“, „Plateau“‚ „Plattform“… bedeutungsgeladene Begriffsfiguren sind in der kritischen Medienforschung so allgegenwärtig, wie die ständige Wiederkehr der immer gleichen Phänomene auf die sie bezogen werden. Das bloße Perpetuieren eben solcher Begriffsfiguren läuft jedoch nicht nur Gefahr Gemeinplätze zu produzieren, sondern verkennt auch die Dynamiken der zugrundeliegenden Phänomenbereiche. Dies zumindest dann, wenn diese nicht stetig angesichts ihrer sozialen und politischen Einbettungen samt entsprechender Transformationen neu befragt und mit empirischen Wissen überprüft werden.

So hat der metaphorische Begriff der Plattform, wie er von Tim O’Reilly zu Beginn der 2000er Jahre geprägt wurde, der Öffentlichkeitswirksamkeit von Social Media Unternehmen in die Hände gespielt. Dies nicht zuletzt deswegen, weil er suggeriert, es handele sich um neutrale, flache, an sich eigenschaftslose, egalitäre wie offene Kommunikationsumgebungen. Darüber hinaus kaschiert er ökonomisch oder politisch motivierte Einflussnahmen auf das Kommunikationsgeschehen.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20948

Weiterlesen