Geschichte der Blogs der Geschichte
Die Rezensionen der Berner Zeitschrift für Geschichte jetzt auch auf www. infoclio.ch
Ab sofort sind auch die in der Berner Zeitschrift für Geschichte enthaltenen Rezensionen ab dem Jahr 2000 in der infoclio.ch Rezensions-Datenbank enthalten.
Die von infoclio.ch angebotene Rubrik Rezensionen bezieht ihre Inhalte aus verschiedenen Quellen:
Brünner Straße
Archiv: Revolution im Stadtbezirk
Siegfried Zoels über die Basisdemokratie 1989/90 im Berliner Prenzlauer Berg
Die Revolutionen von 1989 geschahen von unten. Auf der lokalen Ebene fanden ebenso Revolutionen statt. Auch hier rangen Oppositionelle, Bürgerrechtler und alle, die sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen wollten, mit den Machtstrukturen. Siegfried Zoels war einer der Lokalrevolutionäre.
Siegfried Zoels ist Vorstandsvorsitzender der Robert-Havemann-Gesellschaft und des Vereins “Fördern durch Spielmittel – Spielzeug für behinderte Kinder e.V.”
Das Gespräch führten Jochen Thermann und Kaja Wesner.
Quelle: http://www.montagsradio.de/2010/02/09/montagsradio-ausgabe-33-revolution-im-stadtbezirk/
Die Grenzen der Reflexion beim Schreiben von Blog-Posts über Tagungen
Weblog des AK Policey
[via Archivalia]
Über alpinen Größenwahn und einen Schneeverweser
Ö1-Diagonal 13.3.2010: Listen – alles hat eine Reihenfolge
Umberto Eco vermutet in seinem neuesten Buch "Die unendliche Liste", dass Listen "typisch für primitive Kulturen wären, die eine noch ungenaue Vorstellung vom Universum haben".
Doch bis heute ordnet der Mensch, wo er nur kann: Von den Zehn Geboten über das Köchelverzeichnis bis zum genetischen Code. Die Wirtschaft kennt Stücklisten, Personallisten, Preislisten und die To-Do-List. In der Wissenschaft wollen die Institutionen auf die vorderen Plätze der Universitäts-Ranking-Listen. Kulturjournalisten erstellen Listen der 100 besten Bücher oder Filme, Musikjournalisten veröffentlichen Hitparaden, Gesellschaftsjournalisten listen die zehn schlechtest gekleideten Damen und Herren der Welt auf. Eine Wiener Stadtzeitung veröffentlicht am Jahresende die Liste der hundert Besten des Bösen.
Schotts "Sammelsurium" und Ankowitschs "Konversationslexikon", Mitbringbüchlein neben den Buchhandelskassen, bestehen ausschließlich aus absurden Listen wie "Merkwürdige Tode einiger burmesischer Könige", Thomas Manns Kinder, Elizabeth Taylors Ehemänner, die den Kaviar liefernden Störarten und "einige der zahlreichen Komponisten, die in ihrem Leben insgesamt neun Symphonien geschaffen haben". Beide Bücher fanden Plätze auf den Bestsellerlisten.
Unbekannte Hausfrauen schreiben täglich Einkaufslisten, bekannte Autoren bauen Listen in ihre Bücher ein, wie die berühmte Liste der Tiere, die laut Jorge Luis Borges in einer alten chinesischen Enzyklopädie eingeteilt werden in, unter anderem, dem Kaiser gehörende Milchschweine, Sirenen, streunende Hunde, mit feinstem Kamelhaarpinsel gezeichnete und solche, die von weitem wie Fliegen aussehen. Und was, bitte, war eigentlich in den Listen des Odysseus verzeichnet? Listen to this program!
Keynote von Prof. Noiriel ist online
Der von Prof. Gérard Noiriel an den zweiten Schweizerischen Geschichtstagen gehaltene Vortrag ist jetzt online.