Aus dem Blickwinkel eines Master-Studenten im Fach Geschichte treibt mich seit geraumer Zeit die Fra...
[Praxislabor] Digitale Bibliographien und Recherchetools in den Fachinformationsdiensten
Wiebke Herr, Anna Lisa Schwartz, Philipp Weiß (Bayerische Staatsbibliothek), Andreas Hartmann (Universität Augsburg)
Digitale Bibliographien und Recherchetools in den Fachinformationsdiensten. Gnomon Bibliographische Datenbank, Deutsche Historische Bibliografie und historicumSEARCH
Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit längerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegenüber Printangeboten: Die Datenbestände sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabhängig vom lokalen Bestand möglich. Eine effiziente und umfassende Nutzung dieser Angebote setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im Zentrum stehen drei für Historiker*innen relevante Angebote, die im Rahmen der Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft und Altertumswissenschaften von der Bayerischen Staatsbibliothek und ihren Kooperationspartnern entwickelt werden: Gnomon Bibliographische Datenbank, Deutsche Historische Bibliografie und historicumSEARCH. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen aus erster Hand über den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbestände, die fachlich-systematische Erschließung sowie über Suchfunktionalitäten, Verfügbarkeitsanzeige und Exportmöglichkeiten für bibliographische Metadaten. Es besteht Gelegenheit, die theoretischen Kenntnisse praktisch zu vertiefen.
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„Wir ticken anders als die jungen Leute!“
Ein Beitrag über das Telefonieren mit der ältesten Zeitzeugengruppe Autorin: Maren ...
GAG289: Ein Kreuzzug, der einen ungeahnten Verlauf nahm
Wir beginnen diese Folge in Venedig. Dort machte sich im Jahr 1202 ein Heer von Kreuzfahrern auf den Weg, um Jerusalem von der Herrschaft Saladins und der Ayyubiden zu befreien. Dieser Vierte Kreuzzug nahm aber einen ganz anderen Verlauf als geplant. Denn die Kreuzritter kamen nicht einmal in die Nähe von Jerusalem. Stattdessen wurde es der erste Kreuzzug, bei dem die Kreuzfahrer ausschließlich gegen Christen kämpften.
Am Ende kam es zu einer der größten Plünderungen des Mittelalters: Konstantinopel, eine der reichsten christlichen Städte jener Zeit, wurde von den Kreuzfahrern zerlegt. Die wertvollsten Reliquien und Kunstgegenstände lassen sich noch heute in Venedig bewundern, wie etwa die Pferde von San Marco. Wir sprechen in der Folge darüber, was ein geblendeter Doge damit zu tun hat und warum damit der Anfang vom Ende des Byzantinischen Reichs eingeläutet wurde.
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Politische Einstellung und Internetnutzung in China
Der Beitrag von Yuqi Bai beschäftigt sich mit der politischen Einstellung der Internetbevölkerung Chinas und der Frage, ob das Internet als Medium der Demokratisierung funktioniert.
Der Beitrag Politische Einstellung und Internetnutzung in China erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.
Quelle: https://wolfgangschmale.eu/internetnutzung-in-china/
Grüße aus Europas Küchen. Speisefolgen, sächsische Menükarten und Potentiale offener Daten
Von Thomas Stern und Jens Bemme Dresden und Sachsen haben eine lange Tradition der Kochkunst und Ess...
Auf der Warteliste. Kontinuitäten in der (west-)deutschen Krippenbetreuung?
Autorin: Kathrin Kiefer, M.A. „Wir sind inzwischen in 16 Einrichtungen inklus...
Was sind Digital Humanities und was sind sie nicht? Ein Interview über Geisteswissenschaften im Fokus der Digitalisierung
Katja Alexandrakis und Dr. Daniel Walther vom FZI Forschungszentrum Informatik haben mit mir...
Was sind Digital Humanities und was sind sie nicht? Ein Interview über Geisteswissenschaften im Fokus der Digitalisierung

Katja Alexandrakis und Dr. Daniel Walther vom FZI Forschungszentrum Informatik haben mit mir ein schriftliches Interview geführt rund um die Digital Humanities. Was sie sind, was sie nicht sind, ob sie belächelt werden von den beiden Fachwelten, wie sie im Alltag funktionieren, was der Mehrwert für Laien und Konsument:innen ist oder wie Zukunftstechnologien wie KI die Geisteswissenschaften unterstützen können (Preview: ich glaube, umgekehrt wird ein Schuh daraus – die Geisteswissenschaften können den KI helfen ;-)). Hier zum Nachlesen der Anfang und das Ende des Interviews. Der vollständige Text ist hier zu finden: Gastbeitrag Digital Humanities, wbg.
Alexandrakis / Walther: Was verbirgt sich hinter dem Begriff Digital Humanities?
Mareike König: Gleich zu Beginn eine schwierige Frage! Eine eindeutige Definition der Digital Humanities gibt es tatsächlich gar nicht.
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Kleiner Abriß zum Beginn der Buchrestaurierung
Von all den später als Bücherjäger bezeichneten Abenteurern, die sich zu Beginn des 1...