Ein Beitrag von Nena Sidiropoulou Aufgrund der wirtschaftlichen Krise der 1950er und 1960er Jahre wa...
Neu erschienen: Erwin Riess – Herr Groll und die Wölfe von Salzburg
Riess, Erwin: Herr Groll und die Wölfe von Salzburg. Salzburg: Otto Müller Verlag, 2021, Verlagsinfo: https://www.omvs.at/buch/herr-groll-und-die-woelfe-von-salzburg/
Kurzbeschreibung:
Dringende Ermittlungen führen Groll und seinen Gefährten, den Dozenten, nach Salzburg. Die Mutter des Dozenten, Fabrikantin und Festspielliebhaberin, vermisst ihren langjährigen Freund, einen Engländer, der im Vorstand eines weltumspannenden Rohstoffkonzerns sitzt. Sie befürchtet eine Entführung. In der Woche vor Beginn der Festspiele ereignen sich seltsame Dinge: Sowohl im Innergebirg, in Werfen und Golling, als auch in der Stadt Salzburg tauchen am Domplatz, am Schloss Leopoldskron und an anderen touristischen Hotspots lebensgroße Puppen auf. Sie tragen englische Sakkos, manche sind ohne Kopf, aber alle haben ein „Salzburg Manifesto“ bei sich. Eine radikal-ökologische amerikanische Gruppe namens „Deep Green Revolution“ erklärt der umweltvernichtenden Großindustrie und dem Luxuskonsum den Krieg.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022686372/
Über das Verhältnis von emanzipatorischen Werten und politischem Protest
von Die Redaktion · ...
Über die Privatisierung der Post: Bürgerpost oder Profitpost? | #Deutungskämpfe
Die Privatisierung der Post war heftig umkämpft, ob sie letztlich zu einer Bürgerpost oder einer Pro...
Quelle: https://amuc.hypotheses.org/7986
Über die Berechenbarkeit und das Erheben von Daten
Nicht alle Daten, die wir sammeln, sind gleichwertig. Daten unterscheiden sich in ihrer Aussagekraf...
Quelle: https://wub.hypotheses.org/1356
Kleinbilddias: Die Kunst des Philipp Goldbach
Teil 1/2: Die Kunst des Philipp Goldbach Wer kennt das nicht? Unsere digitalen Erinnerungen verm...
Kleinbilddias: Die Kunst des Philipp Goldbach
Teil 1/2: Die Kunst des Philipp Goldbach Wer kennt das nicht? Unsere digitalen Erinnerungen verm...
Rekonstruktion von KZ-Häftlingstransporten mit Hilfe der Memorial Archives Gefangenennummern-Systematik
Maximilian Kalus (Memorial Archives)
Montag, 4. Oktober 2021, 10:30-11:00 Uhr
„Memorial Archives“ ist eine internationale Forschungsplattform zu NS-Opfern. Die Datenbank erlaubt es, Cluster von Daten und Dokumenten, z.B. zu einem KZ-Häftling, zu erstellen oder Transporte zwischen Konzentrationslagern digital zu rekonstruieren. In den letzten zwölf Monaten wurden über 1 Million Seiten aufgerufen – von Nutzern und von Redakteuren, die auch selbst Daten editieren können. Die Kommunikation der Redakteure, z.B. zu einzelnen Transporten, erfolgt in der Webanwendung GitLab, die diverse Management- und Tracking-Funktionen bietet.
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Viabundus.eu: Map of premodern European transport and mobility
Maria C. Dengg (Universität Magdeburg) und Niels Petersen (Universität Göttingen)
Montag, 4. Oktober 2021, 15:00-15:30 Uhr
Präsentiert wird eine digitale Plattform zur Rekonstruktion vormoderner Fernhandelsverbindungen im Hanseraum (1350-1650) (www.viabundus.eu), die fortlaufend von einem internationalen Team bearbeitet wird. Vorbild ist das ORBIS-Geospatial Network Model of the Roman World. Ausgangspunkt des Projekts ist der Atlas „Die Hansischen Handelsstraßen“ von 1962-1968, der im Sinne einer digitalen Analyse aktualisiert, präzisiert und deutlich erweitert wird. Produkt ist eine online präsentierte digitale Karte sowie eine damit verbundene SQL-basierte Datenbank über mehr als 9000 Orte und deutlich mehr Wegsegmenten (mit Attributen wie Zollstelle, Stapelplatz, Jahrmarkt, temporalen Informationen sowie Metadaten aus Gazetteers etc.).
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Semi-Automatische Rekonstruktion von Netzwerken gelehrter Eliten im spätmittelalterlichen Deutschland anhand des Repertorium Germanicum
Clemens Beck (Universität Jena)
Montag, 4. Oktober 2021, 9:30-10:00 Uhr
Der Vortrag behandelt die Untersuchung der Strukturen und Protagonisten der spätmittelalterlichen deutschen Kirche mit Hilfe semi-automatischer Informationsextraktion und Historischer Netzwerkanalyse im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts an der Universität Jena („Core-H: Collaborative Open Research Environment for the Humanities“). Grundlage der Untersuchung ist das Repertorium Germanicum (kurz: RG), eine für den Bereich der Mediävistik vielleicht einzigartig umfassende serielle Quelle zur Geschichte der spätmittelalterlichen deutschen Kirche und Gesellschaft. Bisher verhinderte der sehr große Umfang des hier publizierten Materials dessen umfassende quantitative Analyse.
Inzwischen eröffnen Data-Extraction-Techniken einen wesentlich effizienteren Weg zur Modellierung und Analyse großer Netzwerke von Hunderten von klerikalen Akteuren des 15. Jahrhunderts auf der Grundlage des RG. Im Rahmen des Spotlights wird der Workflow der Auswertung des RG, die Probleme bei der semi-automatischen Identifikation und Normierung von mittelalterlichen Personen und Orten sowie eine exemplarische Übersicht der Ergebnisse vorgestellt.
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