Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022516175/
Gäbe es nicht ohnehin schon geschätzte 4.711 Gründe, konkret zu abonnieren, dieser eine Artikel in der aktuellen Ausgabe allein wäre hinreichend: Peter Krupkas josefologische Weihnachtsgeschichte nämlich, in der es nicht etwa um den gleichnamigen Rollstuhl von Erwin Riess' Herrn Groll, sondern um den Doch-nicht-Kindsvater aus dem Neuen Testament geht, der von seinen Autoren ja recht sang- und klanglos aus der Geschichte gekickt wurde und um dessen Vita sich eine ganze Forschungsrichtung katholischer und sonstiger Theologie rankt. Krupka zitiert für seine Untersuchung neben der Bibel die Überlieferung der Kopten, die Legenda aurea, die gesamte Kirchengeschichte sowie Kardinalssprüche herbei, ein lehrreiches und erbauliches Lesevergnügen, dem hoffentlich noch weitere Abhandlungen dieser Art folgen werden!
Ö1-Diagonal über Mike Davis
Sehr schön, da ist ja richtiggehend Jubel angebracht: Ö1-Diagonal widmet Samstag in einer Woche (12.12.2015, 17:05) eine ganze Sendung Mike Davis, dessen Bücher nun wirklich jedEr ans Herz und ins Hirn gelegt werden können!
Diagonal zur Person: Mike Davis - Der Chronist des Notstands. Präsentation: Peter Waldenberger
Der US-amerikanische Bestseller-Autor Mike Davis ist ein Liebling der Medien. Manche nannten ihn den "Walter Benjamin des 21. Jahrhunderts". Von manchen wurde der heute 68-Jährige auch als ein "die Stadt hassender Sozialist" beschimpft. Seit er 1990 das in viele Sprachen übersetzte "City of Quartz - Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles" schrieb, eine Sozialgeschichte der Westcoast-Metropole, ging es bei Davis steil bergauf. Er zeichnete darin eine kulturhistorische Route durch L.
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Diagonal zur Person: Mike Davis - Der Chronist des Notstands. Präsentation: Peter Waldenberger
Der US-amerikanische Bestseller-Autor Mike Davis ist ein Liebling der Medien. Manche nannten ihn den "Walter Benjamin des 21. Jahrhunderts". Von manchen wurde der heute 68-Jährige auch als ein "die Stadt hassender Sozialist" beschimpft. Seit er 1990 das in viele Sprachen übersetzte "City of Quartz - Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles" schrieb, eine Sozialgeschichte der Westcoast-Metropole, ging es bei Davis steil bergauf. Er zeichnete darin eine kulturhistorische Route durch L.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022515643/
Arlette Farge im Interview über Michel Foucault
Literary Hub bringt Ausschnitte aus einem ursprünglich für die Arte-Dokumentation Foucault gegen Foucault erstellten Interview mit Arlette Farge, in dem sie u. a. über ihre Zusammenarbeit mit Foucault spricht.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022514902/
Adressbüros im Zeitsprung-Podcast
Seit zwei Monaten betreibt Daniel Meßner gemeinsam mit Richard Hemmer einen neuen Podcast: Zeitsprung bringt Geschichten aus der Geschichte, und in der aktuellen Ausgabe - betitelt Craigslist in der Frühen Neuzeit - kommen die Adressbüros dran.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022514416/
Radio Orange-Interview mit Anne Roth
Wurde letzte Woche von Radio Dispositiv auf Radio Orange ausgestrahlt und kann downgeloadet werden: Ein Interview mit Anne Roth zum Thema Vom Versuch kontrollierter Kontrolle Anne Roth zum NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages:
Anne Roth ist als Referentin im laufenden NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages tätig, seit dieser Frühjahr 2014 seine Arbeit aufgenommen hat. Ausmaß und Hintergründe der Ausspähungen durch ausländische Geheimdienste in Deutschland aufzuklären lautet der offizielle Auftrag. Im Interview schildert sie, wie sich die Arbeit des Ausschusses gestaltet, was bereits herausgefunden wurde, was sich möglicherweise noch herausfinden lassen könnte, wo die Grenzen liegen und welche Perspektiven sich daraus ergeben.
Anne Roth ist als Referentin im laufenden NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages tätig, seit dieser Frühjahr 2014 seine Arbeit aufgenommen hat. Ausmaß und Hintergründe der Ausspähungen durch ausländische Geheimdienste in Deutschland aufzuklären lautet der offizielle Auftrag. Im Interview schildert sie, wie sich die Arbeit des Ausschusses gestaltet, was bereits herausgefunden wurde, was sich möglicherweise noch herausfinden lassen könnte, wo die Grenzen liegen und welche Perspektiven sich daraus ergeben.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022513636/
Neue Beiträge im Nummerierungs-Weblog
Ab dieser Woche legt das Nummerierungs-Weblog eine Pause ein, in der Zwischenzeit heißt es weiter, an der Teilnahme in der Drittmittellotterie zu arbeiten, denn: Mein erstmals eingereichter Projektantrag zum Thema wurde mal vorläufig abgelehnt, die Gutachten sind aber durchaus hoffnungsverheißend, das heißt, ich kann den Antrag überarbeiten und nochmals einreichen!
Zuletzt erschienen im Nummerierungsblog folgende Beiträge:
Nummern für die Chiffoniers, Paris 1828
http://nummer.hypotheses.org/162
Die Methoden der Hausnummerierung
http://nummer.hypotheses.org/169
Von der Krux der Zählappelle: Montenegrinische Widerborstigkeiten gegen die kardinale Zahlenzuweisung
http://nummer.hypotheses.org/164
Orientierung ohne Hausnummern: Aus den Memoiren eines Hofnarren
http://nummer.hypotheses.org/174
Vom Zufall in der Disziplinaranstalt
http://nummer.
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Zuletzt erschienen im Nummerierungsblog folgende Beiträge:
Nummern für die Chiffoniers, Paris 1828
http://nummer.hypotheses.org/162
Die Methoden der Hausnummerierung
http://nummer.hypotheses.org/169
Von der Krux der Zählappelle: Montenegrinische Widerborstigkeiten gegen die kardinale Zahlenzuweisung
http://nummer.hypotheses.org/164
Orientierung ohne Hausnummern: Aus den Memoiren eines Hofnarren
http://nummer.hypotheses.org/174
Vom Zufall in der Disziplinaranstalt
http://nummer.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022511074/
Haushandbuch erschienen
Mittlerweile liegt es mir auch auf Papier vor, das Handbuch zum Thema Haus:
Eibach, Joachim/Schmidt-Voges, Inken (Hg.): Das Haus in der Geschichte Europas. Ein Handbuch. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2015.
Verlags-Info/Zugriff auf PDF: http://www.degruyter.com/view/product/246939
Ich habe dafür den Beitrag Vom Hausnamen zur Hausnummer: Die Adressierung des Hauses verfasst, wer will, kann ihn von mir als PDF zugeschickt bekommen.
Eibach, Joachim/Schmidt-Voges, Inken (Hg.): Das Haus in der Geschichte Europas. Ein Handbuch. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2015.
Verlags-Info/Zugriff auf PDF: http://www.degruyter.com/view/product/246939
Ich habe dafür den Beitrag Vom Hausnamen zur Hausnummer: Die Adressierung des Hauses verfasst, wer will, kann ihn von mir als PDF zugeschickt bekommen.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022510466/
Kurto Wendt über den Schienenersatzverkehr
Aufschlussreicher Text von Kurto Wendt in Bildpunkt über die unter der Bezeichnung Schienenersatzverkehr Anfang September geleistete Fluchthilfe für die in Ungarn gestrandeten Refugees.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022509111/
Ö1-Dimensionen über Prekarität an Österreichs Unis, 26.11.2015
Donnerstag, 26.11.2015, 19:05 in den Ö1-Dimensionen: Eine Sendung von Tanja Malle zum Thema "Prekäre Profession. Arbeitsbedingungen an den österreichischen Hochschulen."
Die Universität Wien feiert heuer ihr 650-jähriges Jubiläum. Die universitas magistrorum et scholarium, die Gemeinschaft der Lehrer und Schüler genoss zur Gründungszeit zahlreiche Privilegien. Heute scheint sich das Blatt gewendet zu haben - existentielle Unsicherheit prägt vor allem den akademischen Alltag des wissenschaftlichen Nachwuchses. Denn dieser muss sich von Kettenvertrag zu Kettenvertrag über Wasser halten oder die Zeit zwischen befristeten Dienstverträgen mithilfe des AMS überbrücken - eine Folge der Novellierung des Universitätsgesetzes von 2002. Denn seit damals steht das wissenschaftliche Personal in einem privatwirtschaftlichen Dienstverhältnis, die jeweilige Universität entscheidet selbstständig über Personalentscheidungen. Gleichzeitig sind die Universitäten auch Entstehungsort und Motor emanzipatorischer Bewegungen - auch, was den Kampf um faire Arbeitsverhältnisse und die Forschung darüber betrifft.
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Die Universität Wien feiert heuer ihr 650-jähriges Jubiläum. Die universitas magistrorum et scholarium, die Gemeinschaft der Lehrer und Schüler genoss zur Gründungszeit zahlreiche Privilegien. Heute scheint sich das Blatt gewendet zu haben - existentielle Unsicherheit prägt vor allem den akademischen Alltag des wissenschaftlichen Nachwuchses. Denn dieser muss sich von Kettenvertrag zu Kettenvertrag über Wasser halten oder die Zeit zwischen befristeten Dienstverträgen mithilfe des AMS überbrücken - eine Folge der Novellierung des Universitätsgesetzes von 2002. Denn seit damals steht das wissenschaftliche Personal in einem privatwirtschaftlichen Dienstverhältnis, die jeweilige Universität entscheidet selbstständig über Personalentscheidungen. Gleichzeitig sind die Universitäten auch Entstehungsort und Motor emanzipatorischer Bewegungen - auch, was den Kampf um faire Arbeitsverhältnisse und die Forschung darüber betrifft.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022506802/
Augsburger Hausnummern
Die Augsburger Allgemeine veröffentlicht wieder einen Artikel zur Geschichte der Hausnummerierung in Augsburg, der leider nicht unbedingt neue Erkenntnisse zur wahrscheinlich schon seit dem 16. Jahrhundert bestehenden Nummerierung der Häuser der Fuggerei zu vermelden weiß; hier wäre wirklich noch einiges an Recherche von Nöten, wohl auch im Archiv der Fugger.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022506571/