Plagiatsverdacht bei C.H. Beck
Nun scheint C.H. Beck ein anders gelagertes Problem zu haben: Laut einem Facebook-Beitrag von Arne Janning - https://www.facebook.com/arne.janning/posts/464584697020127 - (Hinweis via FB-Kommentar von Kathrin Passig) verlegte Beck letztes Jahr ein Buch - Arne Karsten/Olaf B. Rader: Große Seeschlachten: Wendepunkte der Weltgeschichte von Salamis bis Skagerrak -, das "aus Wikipedia-Einträgen zusammenkopiert" sein soll. Die vielgerühmte qualitätssichernde Funktion, die Verlage im Gegensatz z. B. zu Weblogs und ähnlichen Onlinemedien für sich in Anspruch nehmen, scheint also gelinde gesagt nur zweifelhaft zu funktionieren, und Ähnliches gilt auch für das feuilletonistische Rezensionswesen, bezeichnete ein FAZ-Rezensent das Buch doch als "[b]esonders erfreulich" und "in famoser Weise gelungen" (8.1.2014, S. 26). Spannend auch, dass für die Forschungsreisen der Autoren DFG-Gelder flossen [Edit 26.4.2014: dies soll gemäß einer Richtigstellung Jannings nun doch nicht der Fall gewesen sein]; laut Kommentar von Kathrin Passig sind noch in einem weiteren Buch eines der Autoren Plagiate zu finden.