Tagung: Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften

Das Münchner Zentrum für Digitale Geisteswissenschaften veranstaltet vom 27. bis 28. April in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften eine Tagung mit dem Schwerpunkt Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften.

Open Access setzt sich in der Wissenschaft langsam aber stetig durch. Die Vielfalt unterschiedlicher Lizenzmodelle stellt Wissenschaftler und Bildungsinstitutionen dabei vor Herausforderungen: Welche Lizenz sollte gewählt werden? Wie kann Material, das von Dritten beigesteuert wird, in die Open Access Policy einbezogen werden? Welche Kompromisse sind dabei vertretbar? Welche Finanzierungsmodelle sind für Open Access denkbar.

Auf der Tagung „Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften“ kommen Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen verschiedener Institutionen zusammen, um das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren.

Programm

Montag, 27. April 2015
14:00 – 14:15 Begrüßung
14:15 – 15:00 Georg Hohmann (Deutsches Museum): Rechtemanagement und Open Access am Museum
15:00 – 15:45 Harald Klinke (Kunstgeschichte, Ludwigs-Maximilians-Universität München): Open Access Business Modell. Brötchen, Internet Economy und die Zukunft des Copyright
16:30 – 17:15 Susanne Dobratz (Berlin, e-publishing & digital media Consulting) Open Access für Monographien
17:15 – 18:00 Eric Steinhauer (Humboldt Uni Berlin): Creative Commons und Rhetorik

Dienstag, 28. April 2015:
09:00 – 09:45 Dennis Jansen (Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software): Können Contributor License Agreements auch für Open Content eingesetzt werden?
09:45 – 10:30 Thomas Hartmann (Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb): Offene Lizenzen – ein Werkstattbericht zu den rechtlichen Herausforderungen im Jahr 2015
11:00 – 11:45 Helene Hahn (Open Knowledge Foundation): Die Vorteile der Nutzung von Open Access Daten. Erfahrungen mit Coding DaVinci.
11:45 – 12:15 Schlussdiskussion

Veranstaltungsort
Math-Nat-Saal in der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften Alfons-Goppel-Str. 11
80539 München

Im Anschluss an die Veranstaltung findet von 14:00 – 16:00 in Raum 06 ein Workshop für Techniker zur Einbettung und Kenntlichmachung von Lizenzinformationen bei elektronischen Dokumenten statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an der Tagung teilzunehmen. Um vorherige Anmeldung per E-Mail wird gebeten: digitalisierung@badw.de

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4861

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DH Summit 2015: Tagung über zukünftige Entwicklung von digitalen Forschungsinfrastrukturen

Pressemitteilung der Georg August Universität Göttingen (Nr. 53/2015 – 05.03.2015)

Digitale Geisteswissenschaften oder auch „Digital Humanities“ (DH) – dieser Begriff umfasst den systematischen Ausbau digitaler Sammlungen und Objekte sowie die Entwicklung computergestützter Auswertungs- und Nutzungsverfahren für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung und Lehre. Zentrales Thema des DH Summit 2015 am 3. und 4. März 2015 in Berlin war die zukünftige Entwicklung von digitalen Forschungsinfrastrukturen für die Geistes- und Kulturwissenschaften. Rund 300 Experten aus Wissenschaft und Politik waren der Einladung der beiden Forschungsinfrastrukturprojekte „Digital Research Infrastructures for the Arts and Humanities“ (DARIAH-DE) und „TextGrid – Virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften“ gefolgt. Die von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) koordinierten Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt rund 20 Millionen Euro gefördert.

c367ca1274ca61b9778ad43df13c1435Im Mittelpunkt der von der SUB Göttingen und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin organisierten Tagung stand die Frage, wie die digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften sich künftig ausrichten und wie digitale Forschungsinfrastrukturen sie dabei umfassend unterstützen können. „Digitale Forschungsinfrastrukturen tragen maßgeblich dazu bei, die Kooperation der Fachwissenschaftler über Länder- und Disziplingrenzen hinweg zu unterstützen“, betonte BMBF-Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen in ihrer Eröffnungsansprache. „So entstehen ganz neue Forschungsfragen, und die digitalen Geisteswissenschaften finden schnell Anschluss an die Entwicklungen der digitalen Transformation von Wissenschaft und Gesellschaft.“

Als groß angelegte Verbundprojekte zum Aufbau von digitalen geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen unterstützen DARIAH-DE und TextGrid Forscherinnen und Forscher mithilfe neuer IT-gestützter Methoden und Verfahren. Dazu zählt zum Beispiel die Entwicklung neuer, digitaler Werkzeuge für Kooperationen unterschiedlichster Art. „Dies erst ermöglicht den standortunabhängigen und disziplinübergreifenden Austausch sowie die gemeinsame Auswertung, Bearbeitung und Publikation von Erkenntnissen und Forschungsdaten und trägt zu einer lebendigen Diskurs-Kultur auch in den Geisteswissenschaften bei“, so Dr. Heike Neuroth, Leiterin der SUB-Abteilung Forschung und Entwicklung und Projektleiterin von DARIAH-DE und TextGrid.

Die Präsentationen der Tagung sind im Internet unter www.dhsummit2015.de zu finden, weitere Informationen zu DARIAH-DE und TextGrid unter de.dariah.eu und www.textgrid.de.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4781

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CfP: Göttingen Dialog in Digital Humanities

gemeldet von Gabriele Kraft, GCDH
The Göttingen Dialog in Digital Humanities (GDDH) has established a new forum for the discussion of digital methods applied to all areas of the Humanities, including Classics, Philosophy, History, Literature, Law, Languages, Social Science, Archaeology and more. The initiative is organized by the Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH).

The dialogs will take place every Tuesday at 5pm from late April until early July 2015 in the form of 90 minute seminars. Presentations will be 45 minutes long and delivered in English, followed by 45 minutes of discussion and student participation. Seminar content should be of interest to humanists, digital humanists, librarians and computer scientists.

We invite submissions of complete papers describing research which employs digital methods, resources or technologies in an innovative way in order to enable a better or new understanding of the Humanities, both in the past and present. Themes may include text mining, machine learning, network analysis, time series, sentiment analysis, agent-based modelling, or efficient visualization of big and humanities-relevant data. Papers should be written in English. Successful papers will be submitted for publication as a special issue of Digital Humanities Quarterly (DHQ). Furthermore, the author(s) of the best paper will receive a prize of €500, which will be awarded on the basis of both the quality and the delivery of the paper.

A small budget for travel cost reimbursements is available.

Full papers should be sent by March 20th to gkraft@gcdh.de in Word .docx format. There is no limitation in length but the suggested minimum is 5000 words. The full programme, including the venue of the dialogs, will be available by April 1st.

For any questions, do not hesitate to contact gkraft@gcdh.de
For further information and updates, visit http://www.gcdh.de/en/events/gottingen-dialog-digital-humanities/

GDDH Board (in alphabetical order):

 

  • Camilla Di Biase-Dyson (Georg August University Göttingen)
  • Marco Büchler (Göttingen Centre for Digital Humanities)
  • Jens Dierkes (Göttingen eResearch Alliance)
  • Emily Franzini (Göttingen Centre for Digital Humanities)
  • Greta Franzini (Göttingen Centre for Digital Humanities)
  • Angelo Mario Del Grosso (ILC-CNR, Pisa, Italy)
  • Berenike Herrmann (Georg August University Göttingen)
  • Péter Király (Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen)
  • Gabriele Kraft (Göttingen Centre for Digital Humanities)
  • Bärbel Kröger  (Göttingen Academy of Sciences and Humanities)
  • Maria Moritz (Göttingen Centre for Digital Humanities)
  • Sarah Bowen Savant (Aga Khan University, London, UK)
  • Oliver Schmitt (Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen)
  • Sree Ganesh Thotempudi (Göttingen Centre for Digital Humanities)
  • Jörg Wettlaufer (Göttingen Centre for Digital Humanities & Göttingen Academy of Sciences and Humanities)
  • Ulrike Wuttke (Göttingen Academy of Sciences and Humanities)

This event is financially supported by the German Ministry of Education and Research (No. 01UG1509).

 

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4774

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BMBF Bekanntmachung: HERA Joint Research Programme “Uses of the Past”

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, im Rahmen des HERA Joint Research Programme “Uses of the Past” Vorhaben zu fördern, die transnationale Forschungsansätze im Bereich “Vergangenheitsnutzung(en)” weiterentwickeln.

HERA steht für “Humanities in the European Research Area” und ist, unter Beteiligung des BMBF, ein europäisches Netzwerk von Forschungsförderern in den Geisteswissenschaften.

Im Rahmen der neuen HERA-Förderbekanntmachung “Uses of the Past” sind Geisteswissenschaftlerinnen/Geisteswissenschaftler aus 23 europäischen Ländern dazu eingeladen, internationale Projektvorschläge einzureichen, die sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen: “Welchen Einfluss hat unser Verständnis der Vergangenheit auf die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft?”, “Wie nutzen oder benutzen wir – als Individuen, Institutionen oder als Gesell-schaften – Vergangenheit(en)?”

“Uses of the Past” lädt Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler ein, sich mit der Nutzung von Vergangenheit(en) zu beschäftigen, und dabei ein Verständnis zu entwickeln, wie Erinnerung(en) konstruiert und zu welchem Nutzen sie eingesetzt werden. Dazu gehören Fragen mit unterschiedlichen Perspektiven auf Vergangenheit: Wie tragen Erinnerungen, Geschichte und Geschichten zur Herausbildung von Identität, Normen, Werten, Institutionen bei? Wie wird Vergangenheit in den Medien, in Objekten, im öffentlichen Raum aufgegriffen? Und wie bedienen sich welche Akteure der Vergangenheit?

Es können europäische wie auch nicht-europäische bzw. globale Nutzungsweisen im Fokus stehen, dabei ist jedoch stets ein direkter Bezug zu historischen oder gegenwärtigen Debatten innerhalb Europas herzustellen. Es ist gewünscht, dass sich die Fragestellungen auf größere Transformationskontexte beziehen, in denen gesellschaftliche Spannungen zu Konflikten oder neuen Entwicklungsprozessen und auch neuen Interpretationen von Vergangenheit führen. Ein besseres Begreifen der Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart soll zu einem besseren Verständnis der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Transformationen in Europa beitragen.

Die multi- und interdisziplinär ausgerichteten Projekte sollen ihren Schwerpunkt in den Geisteswissenschaften haben, innovative und exzellente Forschungsansätze einbringen sowie Strategien für den Wissenstransfer aufweisen.

Bis zum 9. April 2015 (19.00 MEZ) können Anträge zur ersten Auswahlstufe eingereicht werden. Voraussetzung ist ein Team aus mindestens vier “principal investigators” aus mindestens vier der beteiligten Länder. Neben Deutschland sind dies Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Die maximale Projektlaufzeit beträgt drei Jahre, das maximale Fördervolumen beträgt 1,2 Millionen Euro pro Projektverbund. Das Fördervolumen, das das BMBF gemeinsam mit Forschungsförderern aus den weiteren 22 europäischen Ländern sowie der Europäischen Kommission über HERA zur Verfügung stellt, liegt bei 21 Millionen Euro.

“Uses of the Past” wird im Rahmen eines ERA-NET Cofund von der EU gefördert. Mit der Verwaltung des Förder-programms “Uses of the Past” sind die “Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek” (NWO) beauftragt, die auch die Themenschwerpunkte, die gültigen Richtlinien für Antragstellende, nationale Sonderbestimmungen, Bewertungskriterien etc. veröffentlicht sowie das “Irish Research Council” (IRC), das die Abwicklung der Projekt-förderung vornehmen wird. Die Bekanntmachung sowie alle Dokumente sind einzusehen unter: http://heranet.info/hera-jrp-documents-1.

Für die Förderung der antragstellenden Einrichtungen gelten zum einen die allgemeinen Regelungen der HERA-Bekanntmachung und zum anderen die jeweiligen Richtlinien der entsprechenden Partnerstaaten, für Deutschland also die Förderrichtlinien des BMBF.

Für deutsche Partner in “Uses of the Past”-Verbünden gelten die Richtlinien des HERA Joint Research Programme “Uses of the Past” und die BMBF-Standardrichtlinien für Zuwendungen auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis sowie die Verwaltungsvorschriften zu den §§ 23, 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO). Bei Abweichungen gelten die Regelungen, die im Netzwerk HERA für das Forschungsförderprogramm getroffen wurden. Die BMBF-Standardrichtlinien können im Formularschrank des BMBF abgerufen werden:

https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf&menue=block

Antragsberechtigt in Deutschland sind Universitäten und Fachhochschulen, Forschungsmuseen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Beteiligung von Forschenden aus kleinen Fächern wird begrüßt. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet auf Grund seines pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe sind Kurzanträge (Outline Proposals) in englischer Sprache auf elektronischem Weg über die oben genannte Website von HERA bis spätestens 9. April 2015, 19.00 Uhr MEZ (Ausschlussfrist) einzureichen.

Die eingegangenen Anträge werden von einem internationalen Gremium begutachtet. Auf Grundlage der Bewertung werden dann in der zweiten Verfahrensstufe die Interessentinnen/Interessenten der für eine Förderung geeigneten Vorhaben zur Vorlage eines Vollantrags (Full Proposal) aufgefordert. Die Eingangsfrist für die Vollanträge wird im Oktober 2015 liegen. Ein Beginn der Vorhaben wird für Juni 2016 erwartet.

Antragstellende aus Deutschland sind eingeladen, vor der Einreichung ihres Antrags bei HERA mit den nationalen Ansprechpartnern des HERA-Konsortiums in Kontakt zu treten, um die Förderfähigkeit ihres Antrags vorab zu klären. Mit dieser Aufgabe hat das BMBF den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. betraut:

Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
AE Geistes- und Sozialwissenschaften
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://pt-dlr-gsk.de und http://www.nks-swg.de

Ansprechpartner sind:

Christa Engel
Telefon: 02 28/38 21-16 95
Telefax: 02 28/38 21-13 31
E-Mail: hera-up@dlr.de

Dr. Christopher Wertz

Telefon: 02 28/38 21-15 77
Telefax: 02 28/38 21-15 00
E-Mail: hera-up@dlr.de

Zur offiziellen Bekanntmachung HERA Joint Research Programme “Uses of the Past”: http://heranet.info

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4762

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“Digital Classics Online”: Leipziger Historiker geben neue elektronische Zeitschrift heraus

 

Der Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig startet am 1. Mai 2015 mit dem Open-Access-Journal Digital Classics Online. In der Pressemitteilung der Universität Leipig heißt es:

“Es wird weltweit die erste Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren und auf Open-Access-Basis sein, die im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften den Fokus ganz auf die Alte Geschichte und angrenzende Gebiete der Altertumswissenschaften legt”, sagt Lehrstuhl-Inhaberin Prof. Dr. Charlotte Schubert. Sie erhielt kürzlich die Zusage der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das Projekt für zunächst drei Jahre zu fördern. Kooperationspartner sind die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und die Bayerische Staatsbibliothek München.

Das E-Journal wird Forschern verschiedener Altertumswissenschaften die Möglichkeit bieten, ihre Forschungsergebnisse im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities) erstmals als Open-Access-Publikation zu veröffentlichen, um sie so einer breiten Leserschaft kostenfrei zugänglich zu machen. Die Publikationssprachen werden Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch sein.

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Die gesamte Pressemitteilung gibt es unter: http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/nachrichten.html?ifab_modus=detail&ifab_uid=ae0909a32420150213135657&ifab_id=5911

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4742

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Drei Jahre DHd-Blog – Happy Birthday!

Der DHd-Blog wird drei Jahre alt, wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Über 90 AutorInnen aus rund 60 Institutionen und Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in den letzten drei Jahren mit 535 Beiträgen – das ist durchschnittlich fast alle zwei Tage ein neuer veröffentlichter Artikel – und zahlreichen Kommentaren dafür gesorgt, dass der Blog sich zu einem lebendigen Austauschforum rund um die Digital Humanities entwickelt hat.

Herzlichen Dank an alle unsere AutorInnen und LeserInnen.

Wir freuen uns auch 2015 wieder auf zahlreiche Beiträge und Diskussionen.

Das DHd-Blog-Team

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4565

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Zwei DH-Professuren (W2) in Köln ausgeschrieben

An der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln sind zum 1.10.2015 zwei Professuren (W2) für Digital Humanities (Angewandte Informatik in den Geisteswissenschaften) zu besetzen:

  1. Sprachliche Informationsverarbeitung (Computerlinguistik)
  2. Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung

Die beiden Professuren entwickeln kooperativ das Modell einer angewandten Informatik in den Geisteswissenschaften weiter. Dazu vertreten sie die interdisziplinäre Verbindung der Geisteswissenschaften mit den Methoden der Informatik und den daraus abgeleiteten Technologien sowohl in der methodischen Diskussion der Digital Humanities (DH) als auch in der Weiterentwicklung ihrer praktischen Anwendung. Eine der beiden Professuren findet ihren Schwerpunkt primär in den objekt- und textbezogenen Fächern (insbesondere Geschichte, Altertumskunde, Philosophie, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften), die andere in den Sprachwissenschaften (Literary Computing, Computational Linguistics). Sie setzen gemeinsam den Studiengang „Informationsverarbeitung“ und das Wahlpflichtfach „Medieninformatik“ um.

Die beiden Professuren arbeiten eng mit weiteren DH-orientierten Professuren an der Fakultät (u.a. in der Archäoinformatik) und mit den angewandten Informatiken an anderen Fakultäten der Universität zu Köln zusammen, für die eine gemeinsame Perspektive entwickelt wird. Sie sind in die Leitung des „Cologne Center for eHumanities“ und die Fachaufsicht des „Data Center for the Humanities“ eingebunden.

Die computerlinguistische Professur soll einen Schwerpunkt in der Korpuslinguistik haben. Erwartet wird eine enge Kooperation mit den anderen Sprachwissenschaften in der Forschung und Lehre im Rahmen des Cologne Center of Language Sciences sowie eine Beteiligung an den linguistischen BA- und MA-Studiengängen.

Für die Professur in der Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung sind Schwerpunkte in einem oder mehreren der folgenden Gebiete erwünscht: Digital Media/Culture/Society, Digital History/Art History, Cultural Heritage Informatics, Computerphilologie.

Internationale Erfahrungen und solche in der Leitung von Drittmittelprojekten sind entscheidende Kriterien, wie auch die Erfahrung mit der interdisziplinären Kooperation mit mehr als einer geisteswissenschaftlichen Disziplin.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.hki.uni-koeln.de/stellenangebote/ausschreibung-dh-professuren

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4567

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DH-Videoclip Adventskalender – Tür 24

Die Spannung hat endlich ein Ende: das 24. Türchen des DH-Videoclip Adventskalenders enthält den neuen Digital Humanities Film Digitale Wissensräume: Virtuelle Forschungslabore der Geisteswissenschaften!

Digitales Arbeiten in den Geisteswissenschaften – das ist keine Vision mehr, sondern Realität. Die Digital Humanities haben ihren Platz in den Geisteswissenschaften gefunden und inspirieren zu neuen Fragestellungen, Herangehensweisen und Entdeckungen. Der Film stellt innovative Projekte aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen vor, zeigt welche Rolle Infrastruktureinrichtungen wie Bibliotheken dabei einnehmen und gibt Einblicke in die DH-Lehre und den lebendigen Austausch innerhalb der Community. (Quelle: YouTube http://youtu.be/tMBq7dlnuLg)

Fast ein Jahr lang haben wir, das TextGrid- und DARIAH-DE-Team an der SUB zusammen mit unserem Regiesseur Dirk Baxmann, Zielspur, der auch schon die Virtuellen Forschungswelten realisiert hat, daran gearbeitet. Nun sind wir sehr gespannt, was die DH-Community zur Umsetzung sagt. Ich würde mich über Kommentare hier im Blog sehr freuen!

Wer nochmal alle Videos des Adventskalenders sahen möchte, kann die Playlist Digital Humanities Videoclips auf dem DHd-Kanal auf YouTube abspielen. Ich werde versuchen, die Playlist kontinuierlich mit weiteren Clips zu erweitern. Tipps und Hinweise sind ausdrücklich willkommen.

Ich wünsche allen Blog-LeserInnen fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

English Version:

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4534

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DH-Videoclip Adventskalender – Tür 23

Aus einem ganz anderen Blickwinkel als gestern Viktor Mayer-Schönberger, beschreibt Julia Noordegraaf, Professorin für Kulturerbe und Digitale Kultur an der Universität Amsterdam, auf Einladung der niederländischen Nationalbibliothek Koninklijke Bibliotheek in Den Haag ihre Sicht auf Big Data – leider auf Niederländisch. Trotzdem kann man dem Video auch ohne Niederländisch-Kenntnisse ganz gut folgen und allein die Spezialeffekte sind es wert angesehen zu werden :-)

Kurze Zusammenfassung:

Professorin Julia Noordegraf beschreibt das Potential, das sie für die geisteswissenschaftliche Forschung bzw. Digital Humanities sieht, im Umgang mit den erstmals zur Verfügung stehenden großen und komplexen Mengen an digitalen Daten. Die niederländischen Nationalbibliothek hat in den letzten Jahren mehr als 30 Millionen Seiten von Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Manuskripte digitalisiert, die eine große Nachfrage erfahren. Ein komplexes, neues Forschungsgebiet der Geisteswissenschaften mit Text Mining und statistischen Methoden ist entstanden, dessen Möglichkeiten noch weitgehend unentdeckt sind, aber endlosen scheinen. (Quelle: YouTube http://youtu.be/iKaVuOO_kvo)

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4552

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DH-Videoclip Adventskalender – Tür 22

Eine etwas unheimliche Vision von Big Data entwickelt Viktor Mayer-Schönberger, Professor für Internet Governance and Regulation, Oxford University, in einem im November diesen Jahres veröffentlichten Videos des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Dämmert ein goldenes Zeitalter für die Wissenschaft herauf? “Wir werden länger leben. Es wird uns besser gehen. Aber es bedeutet auch, ein wenig an Freiheit zu verlieren”, sagt Viktor Mayer-Schönberger, Professor für Internet Governance and Regulation an der Oxford University, zu den Perspektiven von Big Data für die Gesellschaft und für die Wissenschaften.

Das Interview entstand am Rande des Villa-Hügel-Gesprächs des Stifterverbandes am 6. November 2014. Dort ging es um die Frage, wie die Digitalisierung die deutsche Hochschullandschaft verändert. Welche Rolle spielen Daten für die Veränderung der Wissensgenese? (Quelle: YouTube http://youtu.be/2GkH41ml1ug)

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4532

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