In meinem Methodenseminar dieses Semester habe ich wieder gemerkt, wie unsicher Studierende sind, w...
Computational Literary Studies auf der DH-Konferenz 2026
Die Computational Literary Studies (CLS) haben sich in den letzten Jahren als wichtige Teildisziplin im Umfeld der Digital Humanities (DH) etabliert. Die Relevanz der CLS wird nicht zuletzt auf den DH-Konferenzen sichtbar, die von der Alliance of Digital Humanities Organizations (ADHO) ausgerichtet werden, alljährlich stattfinden und die DH-Community in ihrer ganzen Breite und Vielfalt zusammenbringen. Auch auf der DH-Konferenz 2026, die in Daejeon (Südkorea) unter dem Motto „Engagement“ vom 27. bis 31. Juli stattfand, waren die CLS präsent. Ziel dieses Blogposts ist, einen Überblick über CLS-Beiträge und -Trends auf der DH2026 zu geben (für einen ähnlichen Blogpost zu den DHd-Konferenzen siehe Guhr 2025). Ein Schwerpunkt meines Beitrags liegt auf einer besonders wichtigen DH- und CLS-Tendenz der letzten Jahre: der zunehmenden Auseinandersetzung mit Large Language Models (LLMs).
Quantitatives
Das Book of Abstracts zur DH2026 umfasst 513 Beiträge: Short und Long Paper, Poster, Workshops und Mini-Konferenzen (vgl. https://doi.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24049
Das unfertige Projekt „Mensch“: Was heißt es, Mensch zu sein?
„Kennst du den Faust?“ (V. 299), so führt Goethe die Figur Faust in seiner gleichnamigen Tr...
#1 | Die Ankunft einer Figur. ›Guest worker‹ und ›bracero‹ in den PCUN Records, 1981 bis 1997.
Auf dem Campus der UO in Eugene (cr) Seit dem 3. August bin ich für drei Wochen in Oregon, mit e...
Kaufen, tauschen, verkaufen
Die finanziell unabhängige Frau ist vielleicht eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts, die finanziell kompetente Frau ist es nicht. Einer verheirateten Frau im 18. Jahrhundert fiel es für gewöhnlich zu, die Ausgaben des eigenen Haushalts zu verwalten – vorausgesetzt natürlich, es gab überhaupt etwas zu verwalten. Bei Henriette von Thimus war das Geld zumindest vorhanden und das nicht zu knapp. Als Freiherrin in Aachen, die viele Jahre ihres Lebens zu Zeiten des Wirtschaftsbooms unter der französischen Besatzung verbrachte, konnte sie es sich leisten, mehrmals im Monat zu Maskenbällen und Teepartys zu gehen und sich Stoffe aus dem Ausland liefern zu lassen. Doch auch von Thimus wusste bereits, dass man nur das Geld ausgeben kann, das man auch besitzt und behielt daher ihre Ausgaben mit Argusaugen im Blick. In ihrem Buch findet daher das Schwarzbrot für 42 Aachener Mark genauso Erwähnung wie der Moulton à 3 Reichstaler und 24 Mark, den sie für eine Weste für ihren Ehemann Philipp benötigte, oder der Schmetterlingskasten für ihren Sohn Albert für 1 Reichstaler und 18 Mark. Dass sie nicht nur die eigenen Finanzen im Blick behielt, sondern auch die von Mann und Kind, war zu der Zeit nicht ungewöhnlich.
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Handschriftenerkennung mit KI? Ein erster Selbstversuch mit Transkribus
Historische Handschriften zu entziffern kann je nach Schriftart, Lesbarkeit und individuellen paläog...
Die nächsten Termine für das Lunch&Learn zur digitalen Kunstgeschichte 2026
Seit nun einem Jahr gibt es das Online-Format des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte: „Lunch&Learn zur digitalen Kunstgeschichte“ – eine monatliche digitale Mittagspause zu Fragen und Themen rund um die digitale Kunstgeschichte.
FORMAT: Einstieg (5 Min) – Impulsvortrag (10 Min) – Diskussion (15 Min) – Helpdesk & Tipps (15 Min)
In diesem Jahr haben wir nach der Sommerpause folgende interessante Termine für Euch geplant.
7. August 2026: Sommerpause
4. September 2026, 13:00 Uhr:
ProNto – Provenienzforschung-Navigator
Angela Berthold (Münzkabinett Berlin, NFDI4Objects), Gabriele Zöllner (Humboldt-Universität zu Berlin, SODa)
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24044
7. August 1626: Der Blutbann für Breitenegg?
Auch wenn Tilly im Niedersächsischen Reichskreis die Truppen der Liga kommandierte, kümmerte er sic...
Der « Fonds des Alliés » von Kuhlmann – Ein Quellenbestand zur Erforschung der deutschen Industrie in der Nachkriegszeit (Mittwochstipp 134)
Die Bibliothèque universitaire du campus Sciences et ingénierie in Rouen hat vor Kurzem einen großen...
GAG567: Die Fibonacci-Folge
Die Fibonacci-Folge zählt zu den bekanntesten mathematischen Zahlenreihen. Benannt ist sie nach dem italienischen Rechenmeister Leonardo da Pisa, der sie allerdings gar nicht erfunden hat. In seinem Lehrbuch ist sie auch eigentlich nur eine kleine Randnotiz. Dafür war er der erste, der den europäischen Kaufleuten die indisch-arabischen Ziffern näherbrachte.
Der erwähnte und von Richard erstellte Zeitstrahl mit Karte, ATLAS, ist zu finden unter: https://atlas.geschichte.fm/
Erwähnte Folgen
- GAG148: Das Ende der Welt – Friedenskaiser und falsche Friedriche – https://gadg.fm/148
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