Abb.1: Schloss Johannisburg im Jahr 1989, © BSV, Foto: Lucinde Weiss, Nr. DE000358 Vor...
GAG549: Coca und Cola
Ab 1863 verkaufte der korsische Apotheker Angelo Mariani einen besonderen Wein, der recht bald in Europa und Nordamerika zu einem Modegetränk wurde und der sogar den Papst begeisterte. Der Grund für seine rasche Verbreitung war aber weniger der Wein, sondern eine weitere Zutat: Coca-Blätter.
Wir sprechen in der Folge darüber, wie Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr Coca-Produkte auf den Markt kamen – später verboten wurden – und wie ein von Mariani inspirierter Coca-Wein in den USA über Umwege zu einer der bekanntesten Marken der Welt wurde.
Podcaster (Reflektor) und Musiker (Tocotronic) Jan Müller ist zu Gast in dieser Folge und hat mit uns nicht nur über die Anfänge von Coca-Cola gesprochen, sondern auch heimliche Botschaften in Schallplattenrillen verraten.
Erwähnte Folgen
- GAG432: Ein bitteres Heilmittel – https://gadg.fm/432
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Nicht nur Text, nicht nur Daten…Sondern?
Dieser Blogbeitrag zur DHd2026 in Wien entstand im Rahmen des DHd Early Career Reisestipendiums, gefördert durch NFDI 4 Culture. Neben der statischen Fassung hier im Blog ist über den Button auch eine scrollbare Version über GitHub verfügbar.
Unter dem Motto „Nicht nur Text, nicht nur Daten“ präsentierte sich die DHd 2026 in Wien als Einladung, die Vielfalt in der DH sichtbar zu machen. Als Erstbesucher, gefördert durch ein Early Career Reisestipendium von NFDI 4 Culture, konnte auch ich davon einen kleinen Ausschnitt erleben. Auch aus diesem begrenzten Blick sind dabei doch ein paar Themen geblieben, die sich in den von mir besuchten Sessions immer wieder verdichteten. Ausgehend davon stellt sich mein Bericht daher die im Motto implizit angelegte Frage nochmal ganz ausdrücklich:
Nicht nur Text, nicht nur Daten…SONDERN?
KI
Das Thema KI darf natürlich an keiner guten Konferenz fehlen – besonders nicht in den Digital Humanities.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23538
RIDE 19: New reviews
We are pleased to announce two new reviews in RIDE issue 19, which focuses on „Tools and Environments“ and is being released as a „rolling release“:
- NEW: OpenRefine by Marthe Küster. https://doi.org/10.18716/ride.a.19.3.
- NEW: ChatGPT as an Assistant for Digital Scholarly Editing by Martina Scholger and Roman Bleier.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23583
Jetzt bewerben für den DHd-Publikationsfonds (Open Access, Deadline 1. Mai 2026)
Liebe DH-Community,
wir weisen Sie gerne darauf hin, dass der DHd-Verband einen Publikationsfonds eingerichtet hat, aus dem auf Antrag aus dem Kreis der Mitglieder des Verbands die Veröffentlichung fachwissenschaftlicher Publikationen finanziell unterstützt werden kann. Pro Antrag stehen maximal 1.000 EUR zur Verfügung.
Weitere wichtige Details zu den Kriterien, Antragsfristen und der Antragstellung entnehmen Sie bitte der Verbandswebseite: Open Access Publikationsfonds.
Rückfragen richten Sie bitte an: info@digitalhumanities.de
Wir freuen uns auf Ihre Anträge.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23575
29. März 1626: Optimismus beim Pfalzgrafen
Das sechste Jahr war nun der Pfalzgraf mit seiner Familie im Exil in Den Haag. Eine Konstante unter...
Bestandserweiterung beim Stadtarchiv Montabaur

Widmung Jakob Kneips an Landrat Heinrich Roth und seine Frau Gertrud Roth, geb. Ebert, auf einer Monographie; Foto: Hermann-Josef Roth
Belletristik, darunter verstand man bekanntlich die Lektüre und profunde Kenntnis der Literatur in gebildeten Kreisen der Gesellschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch auch über diese höheren Kreise hinaus erfreute sich die Lektüre von Gedichten, Theaterstücken, wie auch Sagen und Volksweisheiten, die im weitesten Sinne zur Belletristik zählen können, einst großer Beliebtheit. Nicht wenigen bereitet ebendiese Literatur auch heute noch glückliche Stunden, wie aus Vor- und Nachlässen an das Stadtarchiv Montabaur hervorgeht. Die zentralörtliche Rolle der Stadt spiegelt sich auch darin, dass bedeutende Persönlichkeiten wie Robert Pähler (1842-1925) oder Josef Kehrein (1817-1880) hier gewirkt haben.
Einzigartig ist der regionalhistorische Sammlungsbezug, denn es gibt nachweislich keine weitere geschlossene Sammlung privater Herkunft in dieser Breite mit Bezug zum Westerwald.
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Wie der sächsische Anstaltspsychiater Hermann Paul Nitsche zum Täter während der NS-„Euthanasie“ wurde
Von Judith Marie Nitschke Menschen- und Freiheitsrechte gelten als selbstverständlich – doch das sin...
Künstliche Intelligenz zwischen Traum und Albtraum
Künstliche Intelligenz entfacht die uralte menschliche Sehnsucht, die Grenzen des eigenen Daseins zu...
Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 6)
Adam Tooze - Wages of Destruction (Hörbuch) (Ökonomie der Zerstörung)
Kapitel 14, "The grand strategy of racial war", stellt die Frage, ob das Scheitern der Deutschen, die Sowjetunion 1941 zu besiegen, ein zwangsläufiges Ergebnis oder gewissermaßen ihre eigene „Schuld“ war, weil sie den Krieg nicht so führten, wie sie es hätten tun sollen. Tooze führt diese Frage ein, indem er John Kenneth Galbraith zitiert – den berühmten kanadisch-amerikanischen Ökonomen –, der 1945 behauptete, „die einfache Tatsache ist, dass Deutschland den Krieg niemals hätte verlieren dürfen“. Nach Galbraith scheiterte die Wehrmacht deshalb, weil die nationalsozialistische Führung es „versäumt hatte, die deutsche Wirtschaft ausreichend zu mobilisieren“, um sie zu stützen – ein Fehler, geboren aus einer „Mischung aus Selbstüberschätzung und Unfähigkeit, verschärft durch einen chronischen Mangel an politischem Willen“. Inzwischen dürfte man ahnen, dass Tooze dieser voluntaristischen Lesart widerspricht. Es war nicht ein „Mangel an politischem Willen“, der Deutschland den Krieg im Osten kostete, sondern vielmehr die militärisch-ökonomischen Realitäten und die Entscheidungen, die sich aus ihnen ergaben.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/03/rezension-adam-tooze-wages-of_0553843161.html