DH Discovery – Humanists meet Computers. Ein erster Werkstattbericht

Der „Kollege Computer“ ist aus unserer täglichen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken – aber wie genau sieht diese Arbeitswelt in der Wissenschaft aus? Wie begegnet man dem Kollegen Computer, wenn sein Einsatzbereich in der gewohnten Arbeitswelt noch neu und ungewohnt ist? Wie verändert der neue Kollege die eigene Arbeit, welche (Anfangs-)Schwierigkeiten gibt es, wie entwickelt sich die Zusammenarbeit und welche Erfolge kann man gemeinsam erzielen? Um diese Fragen für den geisteswissenschaftlichen Forschungsprozess beantworten und die entsprechenden Rahmenbedingungen, Vorgänge und Entwicklungen möglichst genau beschreiben zu können, begeben sich Historiker_innen, Philolog_innen, Digitale Geisteswissenschaftler_innen und Wirtschafts- und Medieninformatiker_innen gemeinsam in ein Reallabor – lassen sich beobachten und beobachten und reflektieren gemeinsam die Ergebnisse. Für die Betroffenen ist das zunächst durchaus eine ungewohnte Situation, aber wie unsere Workshops zeigen: Supereffektiv, um zu erfahren, wie (wir und die) Geisteswissenschaftler_innen mit mehr oder weniger DH-Kenntnissen ticken!

In unserem BMBF-geförderten Projekt Humanist Computer Interaction auf dem Prüfstand untersuchen wir empirisch mit verschiedenen Methoden (dazu demnächst mehr) das innovative Potenzial, das sich durch den Einsatz digitaler Tools für die Forschungsarbeit von Geisteswissenschaftler_innen entfalten kann. Ein Team aus Mitarbeitenden verschiedener Disziplinen und von drei Standorten – der JGU Mainz, der Hochschule Mainz und der TU Darmstadt – sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz als assoziiertem Partner widmet sich der Analyse konkreter Nutzungsszenarien und Forschungspraktiken beim Einsatz digitaler Werkzeuge in geisteswissenschaftlichen Forschungsprozessen. In der BMBF-Fördermaßnahme Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+ sind wir mit dieser Ausrichtung auf geisteswissenschaftliche Innovations-Prozesse durchaus „exotisch“, so dass dem Projekt  eine Vorreiterrolle zukommt.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11277

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Call for Papers: Digital Hermeneutics – From Research to Dissemination

Digital Hermeneutics – From Research to Dissemination: 4th Annual GHI Conference on Digital Humanities and Digital History


October 10-12, 2019

International Conference and Workshop at the German Historical Institute, Washington DC (GHI)
Organized in collaboration with the Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH) and the Roy Rosenzweig Center for History and New Media (RRCHNM)

Conveners: Andreas Fickers (C²DH), Gerben Zaagsma (C²DH), Sean Takats (RRCHNM), Simone Lässig (GHI), Jens Pohlmann (GHI), Daniel Burckhardt (GHI)


 

The radical impact of the digital turn on the practice of all stages of historical research (archiving, research, analysis, interpretation and narrative) requires critical reflection on the methodological and epistemological consequences of digital technologies for historical scholarship. The Fourth Annual GHI Conference on Digital Humanities and Digital History will revolve around the concept of “digital hermeneutics,” defined as the critical and self-reflexive use of digital tools and technologies for the development of new research questions, the testing of analytical assumptions, and the production of sophisticated scholarly interpretations. At the same time, we wish to extend this concept to the realm of dissemination and storytelling. The conference thus aims to critically discuss tools and practices of digital historiography, on the one hand, and to focus on how the digital engenders new forms of public engagement and online dissemination of research results, on the other.

Digital History as first described by Edward L.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11267

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