Ein wahres Sammlungs-Juwel der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts befindet sich im Museum der Fonda...
20. September 1620: Einmarsch in Böhmen
Der Feldzug des ligistischen Heeres nach Oberösterreich war ein voller Erfolg gewesen; bereits ...
Handarbeit im digitalen Zeitalter
In Zeiten, in denen man dreidimensionale Objekte in höchster Präzision am Computer ausdruc...
Quelle: https://wub.hypotheses.org/1213
Wissenschaftsbasierte Alptraumfabriken. (Fallstudie 39: Outlast)
von Arno Görgen Wehrlos, nur mit Stift und Kamera bewaffnet, dringt der Journalist Miles Ups...
Quelle: https://hgp.hypotheses.org/1106
Ästhetisierung
Auf dem C-Print „Maryann and Jack-Jack“ (2017) der französischen Fotografin Laura Henno (*1976) hält eine junge Frau einen Säugling vor ihrem schmalen Körper. Das Kind ist kräftig und scheint sich von der mädchenhaften Frau wegzudrehen. Sie jedoch hält es mit der rechten sehnigen Hand sicher umfasst. Ihr Gesicht ist der Abendsonne zugewandt, leicht kneift sie Augen und Mund zusammen und strahlt somit eine gedankenvolle Ruhe aus. Das zu große Männerhemd über einem Shirt und ihr ungewaschenes Haar zeugen von ärmlichen Verhältnissen. Auch der wüstenhafte Ort, an dem sich Mutter und Kind befinden, verheißt keine einfachen Lebensumstände. Im Hintergrund sieht man vereinzelt Gestrüpp und karge Bäume. Sie werfen lange bläuliche Schatten auf die sonnengetränkte sandige Erde. Unscharf erkennt man weiter hinten im gleißenden Licht ein Wohnmobil als einsame Behausung in der Wildnis.
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Der Kardinal lacht
von Katrin Keller Ernst Adalbert von Harrach (1598-1667), Kardinal-Erzbischof von Prag, war ein g...
Aufbruch und Wiederaufbau
Wie wurden unsere Städte, wie sie heute sind? Wie wurde in Kempen die schöne Altstadt erhalten? Wie ging man in Geldern mit den Kriegsschäden um? Warum ist die Bausubstanz in Nimwegen, der ältesten Stadt der Niederlande, so modern? Wo kann man in Venlo das Flair der Vorkriegsstadt entdecken? Diesen und anderen Fragen geht das neue Buch “Aufbruch und Wiederaufbau” nach. Zehn Städte im niederrheinländischen Grenzgebiet und ihre Entwicklung vom Ende des Zweiten Weltkrieg bis heute werden hier reich bebildert vorgestellt. Die in niederländischer und deutscher Sprache geschriebenen Texte wenden sich auch an Interessierte ohne Vorkenntnisse.
Ein Video stellt das Buch humorvoll und informativ vor der Kulisse der Stadt Geldern vor.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/09/aufbruch-und-wiederaufbau/
Rezension zu „Die Corona-Gesellschaft. Analysen zur Lage und Perspektiven für die Zukunft“, herausgegeben von Michael Volkmer und Karin Werner, verfasst von Andreas Schulz
von Die Redaktion · Ver&oum...
Klaffen die Vorstellungen von Wissenschaftlern und Bibliothekaren über die Aufgabe der Bibliothek auseinander?
Die Bayerische Staatsbibliothek bietet zur Zeit den größten digitalen Datenbestand aller ...
Moria – Ein Fall von Notwehr
Je rechter die Parteien, denen die Politiker*innen angehören, die sich in den letzten Tagen zu Moria geäußert haben, desto größer die Neigung, die Flüchtlinge zu kriminalisieren. Die griechischen Behörden haben wenig unternommen, um die Verschlimmerung und Zuspitzung der Zustände im Lager Moria auf Lesbos zu verhindern oder wenigstens aufzuhalten. Die europäischen „Partner“-Länder haben wenig unternommen, um zur Entschärfung der Notlage der Flüchtlinge beizutragen. Zeit hätten sie gehabt, nicht nur Monate, sondern Jahre. In erster Linie, in zweiter Linie, in dritter Linie geht es um Menschlichkeit, und erst dann um anderes. Flüchtlinge sind Menschen wie du und ich, sie haben Rechte, sie haben Anspruch auf Respekt vor der Menschenwürde, sie müssen hoffen dürfen, dass ihre Flucht verstanden wird. Sie wurden von Hilfsorganisationen gehört, aber denen wurde das Helfen schwer gemacht. Dass das Lager niedergebrannt wurde, ist als verzweifelter Aufschrei zu verstehen. Sind die Regierungen der europäischen Länder so abgestumpft, dass sie diesen Verzweiflungsschrei nicht hören, nicht verstehen wollen? Das Feuer war eine Art Notwehrakt, oder ein Verzweiflungsakt, wem der Notwehrbegriff hier nicht behagt.
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