Stellenausschreibung: Stud. Hilfskraft (m/w/d): Datenanalyse zum Diskurs über die Regulierung von digitaler Öffentlichkeit (Standort Leipzig), Bewerbungsfrist: 22.8.2021
Für ein Kooperationsprojekt der Universität Bremen und der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) zum Diskurs über die Regulierung von digitaler Öffentlichkeit auf deutschen IT-Blogs und in den Printmedien suchen wir am Standort in Leipzig eine
studentische Hilfskraft.
Kernaufgabe ist die Unterstützung bei unserer Analyse unterschiedlicher digitaler Textkorpora. Hierfür sind Kenntnisse im Bereich natural language processing (NLP) und Erfahrungen im Umgang mit Python wichtige Voraussetzungen.
Aufgabenbeschreibung:
• Unterstützung bei der Analyse digitaler Textkorpora am Standort in Leipzig
• Aufbereitung der Daten für die Untersuchung mit verschiedenen Analysemethoden: Machine Learning Modelle, Topic Modelling, Netzwerkanalyse, Statistische Auswertung, Data Visualization.
• Inhaltliche Recherchen zu netzpolitischen Fragen
Wir bieten Ihnen:
• ein anregendes und inspirierendes Arbeitsumfeld
• die Gelegenheit an einer aktuellen und gesellschaftlich sehr relevanten Forschungsfrage mitzuarbeiten
• die Möglichkeit wissenschaftliche Fähigkeiten und Kompetenzen anzuwenden und zu vertiefen
Einstellungsvoraussetzungen:
• Möglichkeit 1x pro Woche an der DNB in Leipzig zu arbeiten.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16355
Der Markt als „Moralzehrer“ (2): Regulierung als Moral-Ersatz
Am Ende des ersten Teils dieses Beitrags stand die Frage: Wie soll der Staat der ihm gestellten Aufgabe gerecht werden, für „sittliche Reserven“ des Wirtschaftens zu sorgen? Er kann regulieren, die Funktionalität des Marktes sichern und die Folgen von Ungleichgewichten, möglicherweise auch die Ungleichheit selbst abfedern. Aber Regulierung ist noch keine Moral. Und was ist „Moral“ in diesem Zusammenhang eigentlich: eine kollektive Werteordnung oder nicht doch eher (und dazu neige ich im Moment) ein Anspruch, eine Erwartung an das Individuum, die sich situativ und … Der Markt als „Moralzehrer“ (2): Regulierung als Moral-Ersatz weiterlesen →
Der Markt als „Moralzehrer“ (1): Moral als politisches Dilemma
In einem Aufsatz aus dem vorigen Jahr diskutiert Andreas Wirsching das „historische Dilemma des Liberalismus“: das schwierige Verhältnis von Freiheit und Moral sowie, in engerem Sinn, die Frage nach der Moralisierung der Märkte. Diese Debatte, die auf die Frühzeiten des Liberalismus zurückgeht, müsse historisiert werden, ebenso wie das den Positionen zugrundeliegende Menschenbild, das zwischen den Polen homo oeconomicus/zoon politikon oszilliert.1 „Am Ende hat der Liberale nur die Wahl zwischen zwei Alternativen: Entweder er verteidigt die Freiheit bedingungslos gegen die Kritiker ihrer Zügellosigkeit; oder er … Der Markt als „Moralzehrer“ (1): Moral als politisches Dilemma weiterlesen →