Dieser Text ist ein Beitrag zum Sammelband „Geisteswissenschaften und Digitale Spiele: Debatten, Da...
GAG547: Orffyreus und das Perpetuum Mobile
1717 kommt es auf Schloss Weißenstein unter dem Landgraf von Hessen-Kassel zu einem besonderen Experiment: Johann Bessler, der als Orffyreus in Erscheinung trat, präsentiert eine ewig laufende Maschine, die in der Lage sein sollte, Mühlen in Gang zu halten, Bergwerke auszupumpen, Förderkörbe zu heben, Sümpfe auszutrocknen und natürlich sollte sie auch die Wasserspiele in den Lustgärten betreiben – ohne weitere Energiezufuhr.
Wir sprechen in der Folge über das Leben von Johann Bessler und warum das Perpetuum Mobile gerade am Vorabend des Dampf-Maschinenzeitalters einen Höhepunkt erreichte.
Vielen Dank an Jan Cronauer (https://www.instagram.com/jancronauer/)) für den Hinweis!
Erwähnte Episoden
- GAG251: Der Schachtürke – https://gadg.fm/251
[...]
Destructive Leadership. Wenn traumatisierte Führungskräfte entscheiden
Führungskräfte nehmen in Organisationen eine zentrale Rolle ein. Sie gestalten nicht nur Strukturen ...
Die Philosophie von Maß und Morphem – Fantastische Daten und wo sie zu finden sind
Ein Reisebericht der DHd 2026
Mit dem Bachelorzeugnis in der einen und der Zulassung zum Digital Humanities-Studium in der anderen Hand fühlte ich mich zu Beginn der DHd doch ein wenig wie Jacob Kowalski, als er das erste Mal mit der Welt der Zauberer und Hexen in Kontakt kam. Alles wirkte auf eigenartige Weise vertraut und doch – ja, wie sollte man es anders beschreiben – magisch.
Aus der englischen Linguistik kommend, trug ich einige Fragen mit in das erste Semester meines Masterstudiums. Eine davon drängte sich besonders in den Vordergrund: Wo stehen die Digital Humanities in einer Welt, in der doch Natur- und Geisteswissenschaften so klar und fein säuberlich getrennt scheinen? Es mag genau dieser Schein sein, der trügt. Gerade in der Sprachwissenschaft ist diese Linie noch mit Leichtigkeit wegzudenken. Doch wie könnte man überhaupt versuchen, das menschliche Verlangen nach Bedeutung von sich und der Welt, welches über Jahrhunderte in Bild und Schrift festgehalten wurde, mit reduktiven Ansätzen zu quantifizieren? Ein Algorithmus könnte doch unmöglich die irrationalen und subtilen Gefühls- und Denkweisen nachvollziehen, die uns Menschen so vertraut sind.
[...]
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23496
#WAT26: Diskussionsforum “Zerrissen zwischen Pflicht und Kür – Auswege aus dem Dilemma eines kleineren Kommunalarchivs”
Vor rund 70 Archivarinnen und Archivaren führte Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus in das Thema ein, ...
Datenkompetenzen in informationswissenschaftlichen Studiengängen
Am 6. März 2026 organisierte das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft im Rahmen d...
Historical Theory in Videospielen: Möglichkeiten geschichtstheoretischer Ansätze beim Game Design
Rüdiger Brandis vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen hielt am 2...
Quelle: https://dhc.hypotheses.org/4067
Masterclass Komplexität
Wer ein Buch sucht, das verspricht, Komplexität zu „lösen” oder in fünf Schritten zur übersich...
Ein Nachbericht zur DHd2026 in Wien – als JupyterBook
von Nina Brolich:
Im Rahmen der DHd2026 in Wien hatte ich die Gelegenheit, dank eines Early Career Reisestipendiums an der Konferenz teilzunehmen. Für die Förderung möchte ich mich ausdrücklich bedanken, insbesondere bei NFDI4Memory, die das Stipendium finanziert haben.
Den zugehörigen Nachbericht habe ich in Form eines JupyterBooks umgesetzt. Damit erprobe ich dieses Format gezielt für die Konferenzberichterstattung, um Inhalte strukturiert, transparent und nachnutzbar aufzubereiten.
Das JupyterBook gliedert sich in drei Teile: einen Bericht zur Tagung entlang ausgewählter, für mich relevanter thematischer Schwerpunkte, einen Abschnitt zum DHd-Mentoringprogramm mit persönlicher Reflexion sowie einen Überblick über die Arbeitsgruppen des DHd-Verbands.
Zum Nachbericht: https://nina-bro.
[...]
Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23486
Bedroht hohe Vermögensungleichheit den gesellschaftlichen Zusammenhalt?
Mehr als 20 Billionen Euro Privatvermögen gibt es in Deutschland – doch es ist äußerst ungleich vert...