Knoten knüpfen sich nicht von allein – Bericht vom GND-Forum Text+ am 15. Juni 2022

Normdaten sind wichtig und bilden für einige NFDI-weit diskutierte Themen die Grundlage, auf der bspw. Knowledge Graphen oder Linked Open Data praktisch umgesetzt werden können. Ein ganz wesentlicher Baustein ist in diesem Zusammenhang die GND, die Gemeinsame Normdatei, die als etabliertes und ausgereiftes Werkzeug die Vernetzung von unterschiedlichen Datenressourcen miteinander ermöglicht. Bislang nutzen überwiegend Bibliotheken dieses Werkzeug, aber im Zuge der digitalen Transformation gewinnt die GND auch in weiteren Bereichen von Kultur und Forschung an Relevanz. Auch für NFDI ist die GND ein naheliegender Anknüpfungspunkt, um die Forschungsdatenbestände in den einzelnen Konsortien zu vernetzen, sichtbar zu machen und neue und innovative Forschungsansätze zu ermöglichen. 

Was aber können Forschende tun, um ihre Forschungsdaten der Sprach- und Textwissenschaften mittels der Gemeinsamen Normdatei sichtbarer, vernetzter und interoperabler zu machen? Diese und andere Fragen wurden bei der Auftaktveranstaltung GND-Forum Text+ am 15. Juni 2022 von bis zu 70 Teilnehmenden anhand konkreter Anwendungsfälle und entlang der Datendomänen von Text+ diskutiert.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18107

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Stellenangebot: Softwareentwickler/in (m/w/d, TV-L E 13, unbefristet) am Digital Humanities Center, Universität Tübingen

Bewerbungsfrist: 10.07.2022

Das Digital Humanities Center der Universität Tübingen unterstützt gemeinsam mit dem Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum Forschungsprojekte beim Aufbau innovativer digitaler Strukturen vornehmlich für Projektvorhaben in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb und die Weiterentwicklung des Forschungsdatenmanagements, vorzüglich für die genannten Fachbereiche. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Softwareentwickler/in (m/w/d, E 13 TV-L, 100%)

Ihre Aufgaben:

  • Konzeption, Aufbau und Betreuung von Forschungswerkzeugen und Datenbanksystemen im Bereich Digital Humanities in Kooperation mit Wissenschaftler/innen und Fachbereichen
  • Entwicklung und Optimierung von Webanwendungen (Backend und Frontend), insbesondere die projektbezogene Weiterentwicklung der am Digital Humanities Center entwickelten virtuellen Forschungsdatenumgebung Spacialist


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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18100

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Stellenangebot: IT-Berater/in für Digital Humanities Forschungsprojekte (m/w/d, 100% TV-L E13, unbefristet), Universität Tübingen

Bewerbungsfrist: 10.07.2022

Das Digital Humanities Center der Universität Tübingen unterstützt gemeinsam mit dem Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum Forschungsprojekte beim Aufbau innovativer digitaler Strukturen vornehmlich für Projektvorhaben in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb und die Weiterentwicklung des Forschungsdatenmanagements, vorzüglich für die genannten Fachbereiche. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

IT-Berater/in für Digital Humanities Forschungsprojekte (m/w/d, E 13 TV-L, 100%)

Ihre Aufgaben:

  • Beratung und Unterstützung von Forschenden bei der Konzeption von digitalen Prozessen für das Forschungsdatenmanagement in Projektanträgen
  • Entwicklung, Kommunikation und Dokumentation von Anforderungen und Erfordernissen an der Schnittstelle zwischen beratenen Forschungsprojekten, institutionellem Forschungsdatenmanagement, und der Entwicklung forschungsunterstützender Software am eScience-Center 


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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18096

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Ein unerwarteter Sprung ins kalte Wasser: Auftakt zur #DHd10 Blogparade

Autor: Patrick Helling (Köln)

Ehrlicherweise verbinde ich mit dem DHd-Verband meinen unerwarteten Kaltstart in die deutschsprachige DH-Community. Einen wissenschaftlichen Verband mit dem Einstieg in eine Community zu verbinden mag zunächst nicht direkt verwundern. Allerdings sah ich mich ziemlich am Anfang meiner wissenschaftlichen Laufbahn unmittelbar mit der gesamten DHd-Community „konfrontiert“, ohne vorher aktiv Teil der Selbigen gewesen zu sein. Meine Zeit begann nach dem Studium am Data Center for the Humanities (DCH) an der Universität zu Köln im September 2017. Gespannt der Dinge, die dort auf mich warteten, dominierten mit jedem neuen Tag die Vorbereitungen zur DHd-Jahreskonferenz 2018 „Kritik der digitalen Vernunft“, deren Gastgeber wir in Köln sein sollten, meinen Arbeitsalltag. Das alles mit dem Ergebnis, dass ich nach kurzer Zeit vollkommen in die Konferenzorganisation eingebunden war. ConfTool-Verwaltung, Erstellung des Book of Abstracts, Organisation des Rahmenprogramms, Vorbereitung des Konferenzsekretariats… in der Tat, es waren sehr intensive erste Wochen und Monate, die ich damals verbracht habe.

Logo DHd 2018 Köln

Es war jede Sekunde wert.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18088

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Aufruf zur Blogparade zum 10. Jahrestag der Gründung des DHd-Verbands #DHd10

Am 17. Juli 2022 jährt sich die Gründung des DHd-Verbands in Hamburg zum 10. Mal! Aus diesem freudigen Anlass wollen wir mit der Community unter dem Motto „Der DHd-Verband feiert sein 10. Jubiläum – Ich feiere mit!“ kräftig feiern und gemeinsam in Vergangenheit und Zukunft schauen. 

Im Rahmen des 10. Jahrestages rufen wir daher zu einer Jubiläums-Blogparade auf, d. h.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18082

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Rezension: Art Spiegelman – Maus

 

Rezension: Art Spiegelman - Maus

Es ist nicht das erste Mal, das ich "Maus" lese, und auch nicht das zweite. Aber ich habe mich zu dem Graphic Novel hingezogen gefühlt, nachdem ich in Krakau im "Galicia Jewish Museum" die dortige Ausstellung "Sweet Home Sweet" gesehen habe. Diese befasste sich mit der Geschichte eines Holocaust-Überlebenden, aber mit dem ungewöhnlichen Zugang, seine Nachkommen in Oral History zu Wort kommen zu lassen. Was mir dabei besonders auffiel war das intergenerationelle Trauma, das in all den Zeugnissen zum Ausdruck kam. Der Holocaust hatte seine Spuren auch noch in der zweiten und dritten Generation hinterlassen, etwa wenn die Kinder nicht verstehen konnten, wie egal ihrem Vater ihre Probleme oftmals waren, weil sie neben der Vernichtung des Rests der Familie in den Gaskammern nie Signifikanz erzielen konnten. Neben der Haupthandlung des Überlebens in Auschwitz, die bisher bei "Maus" mein Hauptaugenmerk eingenommen hatte, thematisiert die Geschichte ja aber auch genau dieses intergenerationelle Trauma, das der nach dem Krieg geborene Art Spiegelman von seinem Vater Vladek indirekt mitbekam. Unter dem Eindruck des Jüdischen Museums, des Schindler-Museums und natürlich der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau selbst, die ich vergangene Woche mit Schüler*innen besucht habe, fühlte ich mich stark zu einer neuen Lektüre des Graphic Novel hingezogen.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2022/07/rezension-art-spiegelman-maus.html

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