Habil zur NS-Agrargesellschaft online

Die Druckfassung von Ernst Langthalers Habilitationsschrift zum alltäglichen Wirtschaften in der NS-Agrargesellschaft steht Open Access zur Verfügung:

Langthaler, Ernst: Schlachtfelder. Alltägliches Wirtschaften in der nationalsozialistischen Agrargesellschaft 1938-1945. (=Sozial- und wirtschaftshistorische Studien; Bd. 38). Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2016.
http://www.boehlau-verlag.com/download/164398/978-3-205-20065-9_OpenAccess.pdf

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022543357/

Weiterlesen

Präsentation des AK Vorrat: Von der Vorratsdatenspeicherung zum Polizeilichen Staatsschutzgesetz

In der Abschlusseinheit meiner Vorlesung Die Anfänge der Kontrollgesellschaft waren gestern Elena Koptschalijski und Werner Reiter vom AK Vorrat zu Gast und haben zum Thema Von der Vorratsdatenspeicherung zum Polizeilichen Staatsschutzgesetz vorgetragen. Ihre Präsentation ist unter http://de.slideshare.net/WernerReiter/akvorrat-von-der-vorratsdatenspeicherung-zum-polizeilichen-staatsschutzgesetz abrufbar.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022541095/

Weiterlesen

Meldewesen in China zur Zeit der Sung-Dynastie

Der dem chinesischen Schriftsteller Schi Nai-an zugeschriebene Roman Die Räuber vom Liangschan wurde im 14. Jahrhundert verfasst und spielt zur Zeit der Sung-Kaiser um 1100. Spannend, dass neben allerlei Grausamkeiten und Menschenfressereien darin auch folgende Passage über die Einführung einer Meldepflicht zu finden ist:

Gerade an diesem Tag war eine neue Verordnung herausgekommen, wonach die Herbergswirte jeden Abend von den Gästen, die bei ihnen übernachten wollten, Familien- und Rufnamen, woher sie kämen und wohin sie wollten sowie ihren Beruf oder die Angelegenheit, in der sie unterwegs wären, in eine amtlich gestempelte Liste eintragen sollten. Nun konnte der Wirt Wang, bei dem wir eingekehrt waren, nicht schreiben, und er bat mich, diese Liste allabendlich für ihn zu führen.

NAI-AN, Schi: Die Räuber vom Liangschan. 2 Bände. Leipzig: Insel, 1974, Bd.1, S. 366.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022538360/

Weiterlesen