Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022220792/
Das nenne ich doch einen schönen Lemmatabereich, den der neu erschienene Band 3 des bei Argument herauskommenden Historisch-kritischen Wörterbuch des Feminismus abdeckt: Von Kollektiv bis Liebe!
Geheimdienst-Dokumente zu Eric Hobsbawm und Christopher Hill
Ach wie schön, es wird möglich sein, die Geschichte der britischen Geschichtswissenschaft auch aus Perspektive des englischen Geheimdienstes zu schreiben: Der heutige Guardian (vgl. auch hier) berichtet, wie intensiv Eric Hobsbawm und Christopher Hill über Jahrzehnte hinweg vom MI5 überwacht wurden, die entsprechenden Akten wurden nun von den National Archives freigegeben: http://www.nationalarchives.gov.uk/news/communists-suspected-communists-oct-14.htm
Pech also für jene HistorikerInnen, die sich nicht in der britischen KP betätigten!
[via FB/Kritische Geschichte]
Pech also für jene HistorikerInnen, die sich nicht in der britischen KP betätigten!
[via FB/Kritische Geschichte]
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022220484/
Neu erschienen: Herwig/Tantner: Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft

Nun halte ich es auch als Papierbüchlein in den Händen:
Herwig, Jana/Tantner, Anton: Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft. (=Wiener Vorlesungen im Rathaus; 177). Wien: Picus, 2014. ISBN 978-3-85452-577-6, 56 Seiten, 8,90 Euro, Verlagsinfo, Bestellung als E-Book
Verlagstext:
Was heute Geheimdiensten Backdoor zum Zugriff auf die Server der Internetkonzerne ist, waren in der Frühen Neuzeit die auf Papier basierenden Aufschreibesysteme sowie klassische Formen der persönlichen Kontrolle. Jana Herwig und Anton Tantner enthüllen die Daten als neu entdeckten Rohstoff der digitalen Ära, dessen Ausbeutung im 21. Jahrhundert allmählich Fahrt aufnimmt.
Reminder: Eine Präsentation des Büchleins findet am Donnerstag, 30.10.2014 um 19 Uhr im Literaturbuffet Lhotzky (Rotensterngasse 2, 1020 Wien) statt: http://www.literaturbuffet.com/zu-den-historischen-wurzeln-der-kontrollgesellschaft/
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022220211/
Neue Hausnummern für Thandorf
Breaking News aus der Welt der Hausnummer: Diesmal ist das in Mecklenburg-Vorpommern gelegene Thandorf an der Reihe mit der Neusortierung der Hausnummern, wie so oft wird als Argument angeführt, dass unlogisch angeordnete Hausnummern den Rettungskräften Probleme bereiteten. Vorbild ist die Gemeinde Utecht, dessen BewohnerInnen laut Gadebusch-Rehnaer Zeitung bei der vor etwa fünf Jahren erfolgten Umnummerierung übrigens besonders kreativ waren:
Sie schraubten ihre bisherigen Schilder ab und boten sie in der Gemeinde bei einer Tauschbörse an. So sparten sie ihr Geld für neue Hausnummern-Schilder.
Sie schraubten ihre bisherigen Schilder ab und boten sie in der Gemeinde bei einer Tauschbörse an. So sparten sie ihr Geld für neue Hausnummern-Schilder.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022220099/
Sade im Musée d’Orsay und bei stw
Das Musée d'Orsay zeigt bis Mitte Jänner 2015 die Ausstellung Sade. Die Sonne angreifen (Kritik heute in der FAZ/Paywall) und passend dazu erscheint bei Suhrkamp (leider nicht als E-Book):
Jauch, Ursula Pia (Hg.): Sade. Stationen einer Rezeption. Berlin: Suhrkamp stw 2115, 2014.
http://www.suhrkamp.de/buecher/sade-_29715.html
Jauch, Ursula Pia (Hg.): Sade. Stationen einer Rezeption. Berlin: Suhrkamp stw 2115, 2014.
http://www.suhrkamp.de/buecher/sade-_29715.html
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022218258/
Nikola Langreiter: Weibliches Handarbeiten – zwischen Notwendigkeit und Überfluss…
Schade, dass ich da Pragbedingt nicht kommen kann:
Vortrag: Weibliches Handarbeiten - zwischen Notwendigkeit und Überfluss
Do, 16.10.2014, 18:00
Im Rahmen der Austellung Arbeiten ruthenischer Flüchtlinge im Ersten Weltkrieg: Stick- und Knüpfmusterstücke (Objekte im Fokus), die noch bis 02.11.2014 zu sehen ist!
Von Nikola Langreiter
Europäische Ethnologin, Textilservice Wortstellerei, Lustenau
Das Selbermachen mag auf den ersten Blick harm- und belanglos scheinen. Doch viele rezente soziale, kulturelle, politische und ökonomische Entwicklungen kommen in diesem Phänomen zum Ausdruck. Strategien des Umgangs mit diesen Entwicklungen lassen sich beobachten und Erkenntnisse über Kultur und Gesellschaft gewinnen. Ganz allgemein wird gefragt, warum Menschen jeweils selber machen und wie sie das in ihren Bedeutungshaushalt einbauen. Die aktuelle DIY-Welle ist ambivalent: Selbermachen passt zu neoliberalen Konzepten (Entrepreneurship, Eigenverantwortung) und kann zugleich als Widerständigkeit interpretiert werden (Konsumverweigerung, ökosoziale Verantwortung, Selbstbestimmung). Neben dem traditionellen Handarbeiten und Heimwerken sind die neuen DIY-Nischenökonomien und auch das Radical Crafting hier ein Thema.
Anhand von Beispielen aus diesen unterschiedlichen Feldern des Selbermachens beleuchtet der Vortrag Sinnstiftungen der Akteurinnen und Akteure sowie das Spannungsfeld Notwendigkeit und Überfluss.
Die Vortragende war von 1995 an vor allem freiberuflich als Kulturwissenschaftlerin tätig; Vertragsassistenzen an den Universitäten Wien und Innsbruck, Lehraufträge ebendort und am IFF/Universität Klagenfurt; dazwischen Verlags- und Redaktionsarbeit. Forschungsschwerpunkte: Biografieforschung, Tourismus im Alpenraum, Wissenschaftskulturen, DIY mit einem anhaltenden Interesse für Geschlechterfragen; betreibt seit 2014 die Wortstellerei: http://www.wortstellerei.at
http://www.volkskundemuseum.at/jart/prj3/volkskundemuseum/main.jart?content-id=1360933676396&rel=de&article_id=1406530110276&event_id=1406530110297&reserve-mode=active
Vortrag: Weibliches Handarbeiten - zwischen Notwendigkeit und Überfluss
Do, 16.10.2014, 18:00
Im Rahmen der Austellung Arbeiten ruthenischer Flüchtlinge im Ersten Weltkrieg: Stick- und Knüpfmusterstücke (Objekte im Fokus), die noch bis 02.11.2014 zu sehen ist!
Von Nikola Langreiter
Europäische Ethnologin, Textilservice Wortstellerei, Lustenau
Das Selbermachen mag auf den ersten Blick harm- und belanglos scheinen. Doch viele rezente soziale, kulturelle, politische und ökonomische Entwicklungen kommen in diesem Phänomen zum Ausdruck. Strategien des Umgangs mit diesen Entwicklungen lassen sich beobachten und Erkenntnisse über Kultur und Gesellschaft gewinnen. Ganz allgemein wird gefragt, warum Menschen jeweils selber machen und wie sie das in ihren Bedeutungshaushalt einbauen. Die aktuelle DIY-Welle ist ambivalent: Selbermachen passt zu neoliberalen Konzepten (Entrepreneurship, Eigenverantwortung) und kann zugleich als Widerständigkeit interpretiert werden (Konsumverweigerung, ökosoziale Verantwortung, Selbstbestimmung). Neben dem traditionellen Handarbeiten und Heimwerken sind die neuen DIY-Nischenökonomien und auch das Radical Crafting hier ein Thema.
Anhand von Beispielen aus diesen unterschiedlichen Feldern des Selbermachens beleuchtet der Vortrag Sinnstiftungen der Akteurinnen und Akteure sowie das Spannungsfeld Notwendigkeit und Überfluss.
Die Vortragende war von 1995 an vor allem freiberuflich als Kulturwissenschaftlerin tätig; Vertragsassistenzen an den Universitäten Wien und Innsbruck, Lehraufträge ebendort und am IFF/Universität Klagenfurt; dazwischen Verlags- und Redaktionsarbeit. Forschungsschwerpunkte: Biografieforschung, Tourismus im Alpenraum, Wissenschaftskulturen, DIY mit einem anhaltenden Interesse für Geschlechterfragen; betreibt seit 2014 die Wortstellerei: http://www.wortstellerei.at
http://www.volkskundemuseum.at/jart/prj3/volkskundemuseum/main.jart?content-id=1360933676396&rel=de&article_id=1406530110276&event_id=1406530110297&reserve-mode=active
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022218162/
Buchpräsentation „Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft“,…
Dieser Tage erscheint bei Picus das Bändchen "Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft", die schriftliche Version meiner letzten November gehaltenen Wiener Vorlesung mit Kommentar von Jana Herwig.
Eine Präsentation gibt es Ende Oktober im geschätzten Literaturbuffet Lhotzky:
Zeit: Donnerstag, 30.10.2014, 19.00 Uhr
Ort: Lhotzkys Literaturbuffet, Rotensterngasse 2, 1020 Wien (U2 Station Taborstraße)
http://www.literaturbuffet.com/zu-den-historischen-wurzeln-der-kontrollgesellschaft/
Jana Herwig und Anton Tantner präsentieren: "Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft"
Was heute Geheimdiensten Backdoor zum Zugriff auf die Server der Internetkonzerne ist, waren in der Frühen Neuzeit die auf Papier basierenden Aufschreibesysteme sowie klassische Formen der persönlichen Kontrolle. Jana Herwig und Anton Tantner enthüllen die Daten als neu entdeckten Rohstoff der digitalen Ära, dessen Ausbeutung im 21.Jahrhundert allmählich Fahrt aufnimmt.
Jana Herwig ist Medienwissenschafterin. In ihrem Dissertationsprojekt erforscht sie die Möglichkeiten und Paradoxien der »digitalen Berührung« und koreferiert Antons Tantners Beitrag aus datenkritischer Perspektive.
Anton Tantner ist Historiker und Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Wien. Veröffentlichungen u.a. »Vor Google. Eine Mediengeschichte der Suchmaschine im analogen Zeitalter« (Hg. gemeinsam mit Thomas Brandstetter und Thomas Hübel, 2012).
Jana Herwig und Anton Tantner
Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft
Wiener Vorlesungen Band 177
56 Seiten, Picus, EUR 8,90
Eine Präsentation gibt es Ende Oktober im geschätzten Literaturbuffet Lhotzky:
Zeit: Donnerstag, 30.10.2014, 19.00 Uhr
Ort: Lhotzkys Literaturbuffet, Rotensterngasse 2, 1020 Wien (U2 Station Taborstraße)
http://www.literaturbuffet.com/zu-den-historischen-wurzeln-der-kontrollgesellschaft/
Jana Herwig und Anton Tantner präsentieren: "Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft"
Was heute Geheimdiensten Backdoor zum Zugriff auf die Server der Internetkonzerne ist, waren in der Frühen Neuzeit die auf Papier basierenden Aufschreibesysteme sowie klassische Formen der persönlichen Kontrolle. Jana Herwig und Anton Tantner enthüllen die Daten als neu entdeckten Rohstoff der digitalen Ära, dessen Ausbeutung im 21.Jahrhundert allmählich Fahrt aufnimmt.
Jana Herwig ist Medienwissenschafterin. In ihrem Dissertationsprojekt erforscht sie die Möglichkeiten und Paradoxien der »digitalen Berührung« und koreferiert Antons Tantners Beitrag aus datenkritischer Perspektive.
Anton Tantner ist Historiker und Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Wien. Veröffentlichungen u.a. »Vor Google. Eine Mediengeschichte der Suchmaschine im analogen Zeitalter« (Hg. gemeinsam mit Thomas Brandstetter und Thomas Hübel, 2012).
Jana Herwig und Anton Tantner
Zu den historischen Wurzeln der Kontrollgesellschaft
Wiener Vorlesungen Band 177
56 Seiten, Picus, EUR 8,90
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022217639/
Workshop „Equal Under Procedure? Implementation of Enlightened Reforms and the…
Kommenden Freitag referiere ich in Prag bei dem von Pavel Himl organisierten Workshop Equal Under Procedure? Implementation of Enlightened Reforms and the Egalitarisation of Society, 17501850 zur Kulturtechnik der Nummerierung im ausgehenden 18. Jahrhundert.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022217463/
Rechtsextreme Hetze gegen Schweizer HistorikerInnen
Zuletzt haben Schweizer Rechtsextreme eine Kampagne gegen die Medizinhistorikerin Iris Ritzmann gefahren, nun werden Svenja Goltermann und Philipp Sarasin diffamiert. Letzterer wird dazu im Tagesanzeiger interviewt.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022217462/
Trotzkis Wiener Adressen
Das Wiener Zeitung-Extra bringt heute (11./12.10.2014, S.35, noch nicht online) einen Beitrag zu Trotzkis Wienaufenthalt, der von 1907 bis 1914 währte. Erwähnt werden folgende Adressen (wobei er samt Familie noch öfters übersiedelte):
Hüttelbergstraße 55 (ab Oktober 1907)
Sieveringer Straße 19
Weinberggasse/Rodlergasse 25/2
Hüttelbergstraße 55 (ab Oktober 1907)
Sieveringer Straße 19
Weinberggasse/Rodlergasse 25/2
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022217227/