Ach, Brandenburg … Fotografie im Dialog 1996 | 2026
Welche Rolle spielt die Fotografie für unsere Erinnerung? Bilder lenken unseren Blick, prägen unser Bildergedächtnis und beeinflussen damit, wie und woran wir uns erinnern. Inwiefern formt Fotografie unseren Zugang zur Vergangenheit?
Quelle: https://visual-history.de/2026/10/05/ach-brandenburg-fotografie-im-dialog-1996-2026/
Jung, nackt, männlich – Die visuelle Darstellung männlicher Körper in der twen
In der Dezemberausgabe 1967 wurde in der Zeitschrift „für junge Erwachsene“ twen ein Artikel mit dazugehörigen Fotografien publiziert, der für das Blatt eine kleine Revolution darstellte. Über dem Titel „Der propere Popo des Herrn Protopapa“ sieht man einen schlanken Mann, der seine Nacktheit spielerisch leicht mit den Händen vor dem eigenen Schambereich kaschiert.
Randgebiete in Deutschlands Mitte
Ulrich Kneise gehört zu den führenden Fotografen Thüringens. Gemeinsam mit Juliane Stückrad realisierte er eine fotografisch-ethnologische Vermessung der deutschen Einheit in einem ehemaligen Randgebiet, das „heute in die Mitte Deutschlands gerückt“ ist.
Quelle: https://visual-history.de/2026/03/23/lindner-randgebiete-in-deutschlands-mitte/
Rezension: Lorenz, Nachbilder. Rostock-Lichtenhagen und die blinden Flecken der Erinnerung
Ein Mann im Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft, mit sichtbar eingenässter Jogginghose, den rechten Arm unzweideutig erhoben: Diese ikonische Fotografie ist eines der bekanntesten Bilder des rassistischen Pogroms in Rostock-Lichtenhagen. Der Literaturwissenschaftler Matthias N. Lorenz verwendet die Aufnahme als Frontmotiv und Ausgangspunkt für seine Analyse der visuellen Erinnerung an die rechte Gewalt der deutschen Transformationszeit.
Quelle: https://visual-history.de/2025/08/20/henningsen-rezension-lorenz-nachbilder/
„Ich dachte, wenn ich die Umstände zeige, helfe ich, sie zu beseitigen …“
Mihály Moldvay ist 1962 als „Gastarbeiter“ aus Jugoslawien in die Bundesrepublik gekommen. Statt – wie gedacht – nach einiger Zeit mit dem als Autoschlosser verdienten Geld in seine Heimat zurückzukehren, ist er geblieben. Moldvay machte eine Ausbildung zum Fotoreporter und arbeitete 35 Jahre lang als einer der wenigen festangestellten Fotojournalisten beim „Stern“. Vor etwas mehr […]
Quelle: https://visual-history.de/2025/03/04/rudolf-erinnerungen-an-den-stern-fotoreporter-mihaly-moldvay/
Rezension: Gerhard Paul, Die Bundesrepublik. Eine visuelle Geschichte
In der Einleitung bezeichnet Gerhard Paul etwas kokett die Bundesrepublik Deutschland als „alte Dame“, aus deren „Bilderschatz“ er ein „Album“ zusammengestellt habe (S. 15) – ist er doch selbst kaum jünger und somit ihre Geschichte mit der seinen nahezu deckungsgleich (Disclaimer: die des Rezensenten auch). Ganz in der Tradition mikrohistorischer Bildforschung stellt Paul fast […]
Der „Stern“ und die Fotografie
In diesem Text soll, zwangsläufig ausschnitthaft, anhand verschiedener Beispiele aus dem Bildjournalismus eine quellengestützte Analyse der Illustrierten „Stern“, der behandelten Themen und gezeigten Fotografien aus der ersten Dekade ihres Erscheinens von 1948 bis 1959 erfolgen. Hierbei werden sowohl die personellen Kontinuitäten und ersten Umbrüche im generationellen Wechsel von Redakteuren und Fotografen[4] als auch inhaltliche Bezüge der verwendeten Fotografien zum NS-Staat betrachtet.
Quelle: https://visual-history.de/2025/02/03/hartmann-der-stern-und-die-fotografie/
Auflistungen von Fotografen, Redakteuren und Verlegern in der Bundesrepublik der 1950er Jahre
Um Vergleiche und Bewertungen von personellen Kontinuitäten im Bildjournalismus der Bildillustrierten „Stern“ im Beitrag von Reiner Hartmann „Der ‚Stern‘ und die Fotografie. NS-Kontinuität im (Bild-)Journalismus nach 1945“, erschienen am 3. Februar 2025 in Visual History, besser nachvollziehen zu können, werden hier mehrere aktuell (Stand: Januar 2025) in Bearbeitung befindliche Zusammenstellungen veröffentlicht. Weitere Bearbeitungsfortschritte sollen gegebenenfalls […]
CfP: Internationales Forschungsatelier zur Architekturfotografie: „Man weiß nur, was man sieht“
Hauptziel des Ateliers ist es, einen Ort des Austausches zwischen Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Disziplinen Architektur, Stadtplanung und Denkmalpflege sowie den Geschichtswissenschaften und insbesondere der Zeitgeschichte zu schaffen.
Migrantische Stimmen erzählen
Wolfsburg wurde, mehr noch als andere Städte, von Zuwanderung geprägt. Insbesondere „Gastarbeiter“ aus Italien und ihre nachgezogenen Familien machten seit den 1960er Jahren einen großen Anteil der Bevölkerung und insbesondere der Belegschaft des Volkswagenwerks aus. In den letzten Jahren fand diese Facette Wolfsburgs zunehmend auch Niederschlag in der stadtgeschichtlichen Forschung sowie der lokalen Erinnerungspolitik.









