Jung, nackt, männlich – Die visuelle Darstellung männlicher Körper in der twen

Zeitschriftenseite mit zwei Schwarzweißabbildungen eines Mannes, nackt und im Anzug, sowie Text
In der Dezemberausgabe 1967 wurde in der Zeitschrift „für junge Erwachsene“ twen ein Artikel mit dazugehörigen Fotografien publiziert, der für das Blatt eine kleine Revolution darstellte. Über dem Titel „Der propere Popo des Herrn Protopapa“ sieht man einen schlanken Mann, der seine Nacktheit spielerisch leicht mit den Händen vor dem eigenen Schambereich kaschiert.

Quelle: https://visual-history.de/2026/09/14/michal-jung-nackt-maennlich-die-visuelle-darstellung-maennlicher-koerper-in-der-twen/

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Rezension: Lorenz, Nachbilder. Rostock-Lichtenhagen und die blinden Flecken der Erinnerung

Weißes Buchcover mit Schrift und Foto: Schwarzweiß-Foto eines Mannes, der im weißen Fußballshirt und in Jogginghose den rechten Arm hebt; neben ihm ein lachender Mann mit verschränkten Armen.
Ein Mann im Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft, mit sichtbar eingenässter Jogginghose, den rechten Arm unzweideutig erhoben: Diese ikonische Fotografie ist eines der bekanntesten Bilder des rassistischen Pogroms in Rostock-Lichtenhagen. Der Literaturwissenschaftler Matthias N. Lorenz verwendet die Aufnahme als Frontmotiv und Ausgangspunkt für seine Analyse der visuellen Erinnerung an die rechte Gewalt der deutschen Transformationszeit.

Quelle: https://visual-history.de/2025/08/20/henningsen-rezension-lorenz-nachbilder/

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„Ich dachte, wenn ich die Umstände zeige, helfe ich, sie zu beseitigen …“

Foto einer Gruppe von Frauen an einem Fluss vor einer Brücke
Mihály Moldvay ist 1962 als „Gastarbeiter“ aus Jugoslawien in die Bundesrepublik gekommen. Statt – wie gedacht – nach einiger Zeit mit dem als Autoschlosser verdienten Geld in seine Heimat zurückzukehren, ist er geblieben. Moldvay machte eine Ausbildung zum Fotoreporter und arbeitete 35 Jahre lang als einer der wenigen festangestellten Fotojournalisten beim „Stern“. Vor etwas mehr […]

Quelle: https://visual-history.de/2025/03/04/rudolf-erinnerungen-an-den-stern-fotoreporter-mihaly-moldvay/

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Rezension: Gerhard Paul, Die Bundesrepublik. Eine visuelle Geschichte

Buchcover mit Schrift und ganz vielen bunten Aufklebern bzw. Ansteckern
  In der Einleitung bezeichnet Gerhard Paul etwas kokett die Bundesrepublik Deutschland als „alte Dame“, aus deren „Bilderschatz“ er ein „Album“ zusammengestellt habe (S. 15) – ist er doch selbst kaum jünger und somit ihre Geschichte mit der seinen nahezu deckungsgleich (Disclaimer: die des Rezensenten auch). Ganz in der Tradition mikrohistorischer Bildforschung stellt Paul fast […]

Quelle: https://visual-history.de/2025/02/19/rezension-gerhard-paul-die-bundesrepublik-eine-visuelle-geschichte/

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Der „Stern“ und die Fotografie

Zeitschriften-Cover mit Logo, Text und Fotografie von Männern in Uniform, die den Arm heben
In diesem Text soll, zwangsläufig ausschnitthaft, anhand verschiedener Beispiele aus dem Bildjournalismus eine quellengestützte Analyse der Illustrierten „Stern“, der behandelten Themen und gezeigten Fotografien aus der ersten Dekade ihres Erscheinens von 1948 bis 1959 erfolgen. Hierbei werden sowohl die personellen Kontinuitäten und ersten Umbrüche im generationellen Wechsel von Redakteuren und Fotografen[4] als auch inhaltliche Bezüge der verwendeten Fotografien zum NS-Staat betrachtet.

Quelle: https://visual-history.de/2025/02/03/hartmann-der-stern-und-die-fotografie/

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Auflistungen von Fotografen, Redakteuren und Verlegern in der Bundesrepublik der 1950er Jahre

Schwarz-Weiß-Fotografie von vier Männern, die um einen Tisch mit Entwürfen stehen.
Um Vergleiche und Bewertungen von personellen Kontinuitäten im Bildjournalismus der Bildillustrierten „Stern“ im Beitrag von Reiner Hartmann „Der ‚Stern‘ und die Fotografie. NS-Kontinuität im (Bild-)Journalismus nach 1945“, erschienen am 3. Februar 2025 in Visual History, besser nachvollziehen zu können, werden hier mehrere aktuell (Stand: Januar 2025) in Bearbeitung befindliche Zusammenstellungen veröffentlicht. Weitere Bearbeitungsfortschritte sollen gegebenenfalls […]

Quelle: https://visual-history.de/2025/02/03/hartmann-auflistungen-von-fotografen-redakteuren-und-verlegern-in-der-bundesrepublik-der-1950er-jahre/

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CfP: Internationales Forschungsatelier zur Architekturfotografie: „Man weiß nur, was man sieht“

weiße Hausfassade vor blauem Himmel
Hauptziel des Ateliers ist es, einen Ort des Austausches zwischen Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Disziplinen Architektur, Stadtplanung und Denkmalpflege sowie den Geschichtswissenschaften und insbesondere der Zeitgeschichte zu schaffen.

Quelle: https://visual-history.de/2024/05/20/cfp-internationales-forschungsatelier-zur-architekturfotografie/

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Migrantische Stimmen erzählen

Buntes Buchcover: Grafik von einer Frau und einem Mann im Mantel und mit Koffer
Wolfsburg wurde, mehr noch als andere Städte, von Zuwanderung geprägt. Insbesondere „Gastarbeiter“ aus Italien und ihre nachgezogenen Familien machten seit den 1960er Jahren einen großen Anteil der Bevölkerung und insbesondere der Belegschaft des Volkswagenwerks aus. In den letzten Jahren fand diese Facette Wolfsburgs zunehmend auch Niederschlag in der stadtgeschichtlichen Forschung sowie der lokalen Erinnerungspolitik.

Quelle: https://visual-history.de/2024/05/15/santos-migrantische-stimmen-erzaehlen-rezension-percorsi-di-vita/

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Aktuelles Heft der „FOTOGESCHICHTE“: Vom Lichtbild zum Foto

Screenshot: Banner der Fotogeschichte: ein Mann mit Melone, ein rodelndes Kind, das vom Schlitten gefallen ist; das Heft der „Fotogeschichte“ ; Fotografie einer Frau im orangen Badeanzug mit oranger Badekappe

Trümmerfotografie, photokina und Subjektive Fotografie. Modernes „Foto“ auf der einen, konservatives „Lichtbild“ auf der anderen Seite. In Schlagworten und Begriffen wie diesen wurde und wird die westdeutsche Fotografie der unmittelbaren Nachkriegszeit oft beschrieben. Doch spiegeln diese starren Kategorisierungen die Komplexität und die Vielfalt der fotografischen Strömungen in den ersten Jahren nach 1945 angemessen wider? Die Fotografie der 1950er Jahre ist stark von Aufbruch und Unsicherheit, vom Neuanfang und dem Wunsch nach Kontinuität geprägt. Noch gab es kaum offizielle Institutionen oder Sammlungen, die die Deutungen und Diskurse über die Fotografie vorgaben. Welche Strukturen sollte und wollte man nach der NS-Zeit und dem Zweiten Weltkrieg fortführen, mit welchen Traditionslinien brechen?

Das Themenheft vermisst die westdeutsche Fotoszene der unmittelbaren Nachkriegszeit neu. Die Autorinnen und Autoren untersuchen in ihren Fallstudien zentrale Aspekte der Nachkriegsfotografie.

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Quelle: https://visual-history.de/2023/10/12/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-vom-lichtbild-zum-foto/

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