Kanada als 28. Mitglied der EU? Die Rede Mark Carneys auf dem Weltwirtschaftsforum Davos

Will Kanada 28. EU-Mitglied werden? Der kanadische Premierminister Mark Carney zeigte in seiner vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos, 20. Januar 2026, gehaltenen Rede Europa einen in der aktuellen Situation der Liquidierung des nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten internationalen Systems gangbaren Weg auf. Es handelt sich inhaltlich um eine Europa-Rede – mit Kanada als Motor.

Kanada als Motor auch für die EU

[1] Mark Carneys Rede vom 20. Januar 2026 vor dem Weltwirtschaftsforum Davos beschäftigt die Medien auch drei Wochen später noch, und das mit Recht. Er zeigt nicht zuletzt Europa einen in der aktuellen Situation der Liquidierung des nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten internationalen Systems gangbaren Weg auf. Es handelt sich inhaltlich um eine Europa-Rede – mit Kanada als Motor.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/02/11/eu-und-kanada-mark-carney/

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Die „Europa-Rede“ Wolodymyr Selenskyjs auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

Am 22. Januar 2026 hielt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Rede liefert eine Tour d’horizon aktueller Konflikte – Grönland, Iran, der russische Krieg gegen die Ukraine etc. – und arbeitet zu jedem Konflikt aus Sicht des Präsidenten die jeweilige Schwäche Europas heraus. In gewissem Sinn ist es eine Europa-Rede.

Selenskyjs Kritik an Europa

Kurz zusammengefasst lauten die Kritikpunkte wie folgt: Er, Selenskyj, habe schon 2025 auf dem Davoser Forum gesagt, Europa müsse lernen, sich selbst zu verteidigen, aber nichts sei passiert. 2026 stehe er wieder hier und müsse dasselbe feststellen, doch warum laufe das so?

Es laufe deshalb so, weil (unvermeidlich) andauernd etwas passiere und Europa immer ratlos sei.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/01/27/die-europa-rede-wolodymyr-selenskyjs-auf-dem-weltwirtschaftsforum-in-davos/

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Europäische Identität – Hat sie eine Zukunft?

Wie sich Identitäten entwickeln, lässt sich schwer vorhersagen, da die Methoden, die für ökonomische, demografische und andere Prognosen eingesetzt werden, hier nicht greifen. Auch die Wahrscheinlichkeitsrechnung hilft hier nicht. Was man machen kann, ist, sich auf dem Fundament der Geschichte einer Analyse der aktuellen Konstellation zu widmen. Jedwede historische Konstellation – auch die aktuelle ist eine historische – enthält Komponenten der kurzen, der mittleren und der langen Dauer. Vor allem letztere erlauben den Blick in die weitere Zukunft, da sich Identitäten meistens sehr langsam verändern.

Der vollständige Text steht zum Download bereit:

https://uscholar.univie.ac.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2025/12/12/europaeische-identitaet-hat-sie-eine-zukunft/

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Kann Demokratie überhaupt noch im einzelstaatlichen (nationalen) Rahmen praktiziert werden?

Wir haben Donald Trump nicht gewählt und trotzdem bestimmt er über unser Leben in Europa mindestens genauso viel wie die jeweilige eigene Regierung. Das Argument, er sei ja demokratisch gewählt worden, besitzt hier keine Relevanz.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/kann-demokratie-ueberhaupt-noch-im-einzelstaatlichen-nationalen-rahmen-praktiziert-werden/

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Frankreich im Niedergang – und Europa mit?

Für die meisten überraschend löste der französische Präsident Emmanuel Macron am Abend der Europawahlen vom 9. Juni 2024 die Nationalversammlung auf. Seitdem haben Spekulationen über seine „wahren“ Motive und die Zukunft Frankreichs und Europas Hochkonjunktur.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/frankreich-im-niedergang-und-europa-mit/

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Mehr Demokratie in Europa wagen – sagt Emmanuel Macron in seiner zweiten Sorbonner Europarede

Der französische Präsident Emmanuel Macron hielt am 25. April 2024 eine zweite Europarede an der Sorbonne in Paris. Sie setzt die erste Europarede an der Sorbonne vom 26. September 2017 fort.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/mehr-demokratie-in-europa-wagen-sagt-emmanuel-macron-in-seiner-zweiten-sorbonner-europarede/

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Frieden für die Ukraine

In der Ukraine fordern die Angriffe der Russischen Föderation täglich Menschenleben, in den Städten und Dörfern und an den Fronten. Lebensgrundlagen werden vernichtet, Infrastruktur zerstört, bevorzugt werden zivile Einrichtungen angegriffen. Nichts von all dem, was derzeit politisch zum Thema Frieden verlautbart wird, wird der Situation gerecht, sondern vermittelt vielmehr den Eindruck des Zynismus.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/frieden-fuer-die-ukraine/

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Nach zwei Jahren Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine: Hat die EU nun eine Strategie?

Nach zwei Jahren Krieg der Russischen Föderation gegegn die Ukraine stellt sich mit Nachdruck die Frage, was die EU dazugelernt hat und ob sie der derzeit unwägbaren Zukunft adäquat entgegentritt.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/nach-zwei-jahren-krieg-der-russischen-foederation-gegen-die-ukraine-hat-die-eu-nun-eine-strategie/

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Europa und europäische Identität – die Geschichte einer Idee

Über „europäische Identität“ zu sprechen, bedeutet, über etwas zu sprechen, das Länder und Menschen europäisch übergreift. Individuelle, sozialgruppenspezifische, lokale, regionale, nationale und ggf. globale Eigenheiten färben darauf ab. Der Blogeintrag konzentriert sich auf die historischen Rahmengebungen, innerhalb derer sich so etwas wie „europäische Identität“ entwickelt hat.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/europa-und-europaeische-identitaet-die-geschichte-einer-idee/

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