Standardisierung der Maße und Gewichte/Weißer Kittel

Im H-SOZ-U-KULT-Bericht über das Erste technikhistorische Forum für Doktorand/innen und Habilitand/innen der Gesellschaft für Technikgeschichte sind mir gleich die zwei zuerst vorgestellten Projekte besonders aufgefallen:

PETER KRAMPER (Freiburg) geht in seinem Habilitationsprojekt „‚The Battle of the Standards’. Messen, Zählen und Wiegen in Westeuropa 1750-1914“ der Frage nach, ob der Prozess der Standardisierung ein paradigmatisches Problem der Entstehung moderner Gesellschaften sei. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Maße und Gewichte Kristallisationspunkte des Übergangs von traditionellen Agrar- zu modernen Industriegesellschaften darstellten, als soziale Komponenten fungierten und integraler Bestandteil von wirtschaftlichen und sozialen Austauschbeziehungen waren. In der Diskussion wurde deutlich, dass die transnationalen Verflechtungen und ihr Einfluss auf die Standardisierung von Maßen und die internationale Organisation weiterer Forschung bedürfen. Soziale Konnotationen in Verbindung mit einem wissenschaftshistorisch angeregten Forschungsgegenstand zeigten sich auch in dem Promotionsprojekt von ZUZANNA PAPIERZ (Dortmund) „Der weiße Kittel. Repräsentationskultur in der Wissenschaft“. Am Beispiel des Kittels, seiner Verwendung, sich wandelnder Ausgestaltung und Bedeutung will sie diesen als epistemischen Zwischenraum, in dem sich der Prozess der Wissensproduktion zeigt, durch die Methode der qualitativen Dingbefragung untersuchen. In der Diskussion wurde auf die nicht zu vernachlässigende Bedeutung der Patienten, die ebenfalls eine wichtige Rolle in der Symboletablierung spielten und entscheidend durch ihre Wahrnehmungen zu selbiger beitrugen, verwiesen.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6499513/

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La Suisse restitue des archives archéologiques au Liban

Si elle n'avait pas été révélée par le quotidien Le Monde, l'affaire serait passée totalement inaperçue. L'université de Genève a restitué cet été - et dans le plus grand secret - un important fond d'archives archéologiques aux autorités libanaises.

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Quelle: http://www.infoclio.ch/de/node/21692

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Ö1-Radiokolleg: Alles, was Staub ist

Nach Hartmut Bitomskys Dokumentarfilm (vgl.) widmet sich nun das Ö1-Radiokolleg dem Thema Staub (6.-9.9.2010, jeweils 9:30-9:45):

Niemand kommt an ihm vorüber, es beginnt schon vor dem ersten Atemzug und hört auch nach dem letzten Atemzug nicht auf. Staub ist ein über das Leben hinaus ständiger Begleiter. Meist ist er lästig, man hustet ihn raus, saugt ihn weg, kehrt ihn zusammen, doch wirklich los wird man ihn nie. Und das hat auch seinen Grund: schließlich ist unser Universum überhaupt erst dank des Urknalls entstanden. Also hat der so ungeliebte Staub eine Kehrseite. Nämlich die, dass es ohne ihn gar nicht geht. Weder würden Blüten bestäubt, noch Speisen gewürzt, noch medizinische Pulver hergestellt und die Technik hätte einen wesentlichen Werkstoff weniger.

Unzählige wissenschaftliche Spezialgebiete beschäftigen sich mit den kleinen Partikelchen, die nicht nur in der Atmosphäre auftreten, sondern sogar im flüssigen Zustand zu finden sind. So paradox es klingen mag, selbst in Reinigungsmitteln sind sie unabkömmlich.

Den Staub einmal in seine Bestandteile zu zerlegen, seine neuesten umweltgefährdenden Quellen aufzuspüren, aber auch seine hoch wertvolle Seite zu beleuchten, ist Thema der Sendereihe von Ilse Huber.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6493339/

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How to preserve your own digital materials ?

Personal archiving of digital files is certainly going to grow as a major theme of the decades to come. As computer became a dominant, multi-task production tool, most of the documents we produce are today originally born in digital format (mail, photos, music, texts, etc.).

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Quelle: http://www.infoclio.ch/de/node/21664

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Symposion des Projekts "Franziszeischer Kataster", Wien 6.-7.9.2010

Das an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angesiedelte Projekt Franziszeischer Kataster veranstaltet nächste Woche ein Symposion zum Thema Der Franziszeische Grundsteuerkataster (1817-1865) als Forschungsproblem. Das Programm wurde über die Habsburg-List ausgesendet, die PDF-Version befindet sich auf der Projekthomepage.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6490166/

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Bildungsarbeit mit literarischen Texten von NS-Überlebenden aus den 1960er Jahren

Interview mit Dr. Jens Birkmeyer, OstR i.H. für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhems-Universität Münster

ReferentIn: 
Dr. Jens Birkmeyer

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Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/content/8725/2010-08-30-Bildungsarbeit-mit-literarischen-Texten-von-NS

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