Studienbegleitendes Zertifikatsstudienangebot zu Digital Humanities in Jena startetab WS 2021/2022

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Zum Wintersemester 2021/2022 startet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Zertifikatsstudienangebot für Digital Humanities.

Das Zertifikatsstudium Digital Humanities ist studienbegleitend angelegt und dauert in der Regel 12 Monate. Es ermöglicht eine anwendungsorientierte Qualifizierung und umfasst Kurse im Umfang von insgesamt 30 ETCS-Leistungspunkten. Damit werden folgende Kompetenzen erworben:

1. Informatische Grundkompetenzen

  • Kenntnisse über Grundkonzepten und Anwendungen der Programmierung und deren Umsetzung
  • Kenntnis über Typen, Funktionsweisen und Anwendungen von Datenbanken
  • Kenntnisse über Konzepte, Abläufe und Methoden der informatischen Modellierung und des Software-Engineering


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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16569

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Über die Verwendung von Exposés

In ihrem auch sonst sehr lesenswerten, erstmals 1974 erschienenem Roman Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura ist folgender dialektischer Vorschlag zur Verwendung von Exposés zu finden; gilt in diesem Fall für den literarischen Bereich, vielleicht hat sich seither schon wer gefunden, die/der dies auf Exposés im Studien- bzw. Wissenschaftsbetrieb umformuliert hat:

1. Theoretische Grundlagen des Verbesserungsvorschlags (These)

Romanexposés sind unnötig. Denn Schriftsteller, die sich dran halten, sind keine. (...)

2. Praktische Grundlagen des Verbesserungsvorschlags (Antithese)

Romanexposés sind nötig. Denn Verleger, die keine verlangen, sind keine (mehr).

3. Schlußfolgerung (Synthese)

Der dialektische Verlag macht aus der Not eine Tugend und bemißt die Honorare nach dem Abweichgrad (AG).

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022686288/

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Die Geschichte der Kartographie forschend erlernen. Präsentation einer virtuellen Forschungsumgebung

Julia Breittruck, Gerda Brunnlechner, Bernhard Fechner (Fernuniversität Hagen)

Montag, 4. Oktober 2021, 11:00-11:30 Uhr

Das Historische Institut der FernUniversität bietet im Rahmen des Masterstudiengangs ‚Geschichte Europas‘ einen Kurs zum Erlernen und Erforschen der Geschichte der vormodernen Kartographie an. Die Studierenden erwerben anhand von Studienbriefen Kenntnisse und können das erworbene Wissen in virtuellen sowie Präsenzveranstaltungen vertiefen. Die Open Source-Software ‚Digital Mappa‘ bietet besondere Funktionen digitalen Lehrens und Lernens, die im Rahmen des Projekts an die Bedürfnisse der FernUniversität angepasst wurden. Studierende betrachten, vergleichen und diskutieren auf einem virtuellen ‚Schreibtisch‘ historische Karten und rufen verknüpfte Hintergrundinformationen ab. Auch können Karten aus unterschiedlichen Archiven in einer Zusammenschau betrachtet und in Teams bearbeitet werden.Neben didaktischen und technischen Konzepten gehen wir auf Herausforderungen ein, die die Projektbeteiligten auf eine lange Reise schickten. Die Odyssee führte von einer vorhandenen Cloud-Anbindung (und Möglichkeiten, wie man davon loskommt) zu einer Auftragsdatenverarbeitung und Gedanken an eine externe internationale Ausschreibung.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3927

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Oral history digital. Audiomining und andere Sprachtechnologien zur (Sekundär)Analyse biographischer Interviews. Forschungsstand und Perspektiven

Almut Leh, Dennis Möbus (Fernuniversität Hagen) und Peter Kompiel (Freie Universität Berlin)

Montag, 4. Oktober 2021, 10:00-10:30 Uhr

Oral History-Interviews sind ebenso attraktive wie anspruchsvolle Quellen für die zeithistorische Forschung. Zudem gewinnt angesichts des Verschwindens der Zeitzeugen die Sekundärauswertung an Bedeutung. Dabei stellen OH-Interviews nicht nur als qualitative Quellen, sondern auch als audiovisuelle Daten eine große Herausforderung für die Analyse dar.

Audiomining bietet eine für Oral History-Daten optimierte Spracherkennung, integriert in eine Arbeitsumgebung, die eine nutzerspezifische Recherche bei direktem Zugriff auf das Audiosignal und sekundengenauer Trefferanzeige ermöglicht. Dadurch wird die Ermittlung und Bereitstellung relevanter Daten für Sekundäranalysen erheblich verbessert.



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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3922

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