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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23523
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
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Die DHd 2026 ist die erste große Digital Humanities Konferenz für uns beide und wir würden lügen, würden wir sagen, wir hätten keinen Respekt vor der uns erwartenden Woche. Erst im vergangenen Oktober haben wir unsere Stellen als Doktorand*innen im Graduiertenkolleg „Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartkulturen“ an der FAU Erlangen-Nürnberg angetreten. Die nächsten Jahre beschäftigen wir uns beide mit Projekten, die uns in den Digital Humanities verorten, auch wenn wir aus unterschiedlichen Blickrichtungen auf dieses komplexe Fachgebilde blicken.
Luise: Ich habe im Bachelor noch Deutsch und Musik auf Lehramt studiert. Meinen Master habe ich dann in Germanistik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft gemacht. Mein erster Berührungspunkt mit den DH entstand durch einen Corona-Zufall: In der zähen Zeit des Zoom-Studiums wollte ich mit einer Freundin aus der Anglistik einen Kurs zusammen belegen – das war nur möglich im Wahlpflichtmodul „Einführung in die digitale Literaturwissenschaft“. Bei der digitalen DHd 2022 war ich dann bereits als Hilfskraft dabei und begann, im Team von Peer Trilcke an dem Annotationsprojekt von Henny Sluyther-Gäthje zu arbeiten. Noch bei der Digital Humanities Winter School der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem 2023 fand ich die vorgestellten Methoden zwar wahnsinnig interessant, war mir aber sicher, meine eigenen Forschungsfragen nicht computergestützt verfolgen zu können. Ich interessiere mich vor allem für Gegenwartsliteratur und hatte die DH und die CLS bislang nur im Kontext historischer Forschungsgegenstände kennengelernt.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23518
Fast 600 Menschen kamen zur DHd 2026 unter dem Motto „Not only text, not only data“ an einer der ältesten Universitäten des deutschsprachigen Raums zusammen – und damit zugleich in einer Stadt, in der Kaffeehäuser seit 2011 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählen. In fünf Tagen bot die Konferenz eine Mischung aus Workshops, Panels und Postern – einige davon sind mir besonders in Erinnerung geblieben und stehen in diesem Blog-Post noch einmal kurz im Mittelpunkt.
Wie für die DHd üblich, fanden an den ersten beiden Tagen Workshops statt – insgesamt 18 an der Zahl. Am Montag entschied ich mich für den Workshop „Beyond the Cloud: Democratizing GPU Access for the Digital Humanities with DHInfra.at“, der von Forschenden der Universität Graz und der Universität für Weiterbildung Krems ausgerichtet wurde. Vorgestellt wurde mit DHInfra ein Forschungsinfrastrukturprojekt, das GPU-Ressourcen bereitstellt, um lokale Hardwaregrenzen und Abhängigkeiten von kommerziellen Cloudlösungen zu überbrücken.
Im Workshop erhielten die Teams Zugriff auf DHInfra und arbeiteten mithilfe von Jupyter Notebooks und Large Language Models an der Bereinigung eines historischen Datensatzes mit fehlerhafter OCR. Das Vorgehen war dreistufig angelegt: Zunächst ging es um reines Prompt Engineering, anschließend um das Feinjustieren der Modellparameter, und in einem dritten Schritt wurden synthetische Beispiele erzeugt, um die Genauigkeit weiter zu steigern.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23520
Ich konsumiere Informationen in der Form von Zeitungsartikeln meist genauso routiniert und auch sch...
Quelle: https://wub.hypotheses.org/3386
Volltextrecherchen profitieren von Ideen. von offenen Daten, Inhalten, Texten, Zahlen, Illustratione...
Quelle: https://osl.hypotheses.org/22328
Stunde null in Jülich: Wer die Luftaufnahmen der Stadt nach der Bombardierung vom 16. November 1944 ...
Die Rolle der Frauen innerhalb der polnischen Konspiration und im gegenwärtigen Aufstand ist bekannt...
Die Schlacht von Midway hat für den Pazifikkrieg in etwa dieselbe Rolle, die Stalingrad für die Ostfront hat: eine Art Wendepunkt im Kriegsgeschehen, der Moment, in dem sich das Kriegsglück für die Achsenmächte wendete. Die Schlacht im Juni 1942 endete für Japan mit dem Verlust von vier Flugzeugträgern und dem Ende ihres Offensivpotenzials. Entsprechend fasziniert ist sie für Militärhistoriker*innen seither. Man kann die Menge an Veröffentlichungen zu dieser Schlacht in Festmetern messen. Die Frage, wozu es ein neues, mehrere hundert Seiten starkes Wort über eine Schlacht braucht, die im Endeffekt in einigen Stunden entschieden war, beantworten die Autoren mit starken Fehlinterpretationen, die es auszuräumen gelte. Sie beruhten darauf, dass im westlichen (sprich: amerikanischen) Diskurs viele japanische Quellen und der Stand der japanischen Forschung nicht bekannt seien, die einige Fehlannahmen über die japanische Seite ausgeräumt habe. Vor allem werfen die Autoren ihren Kolleg*innen vor, sich nicht genug mit japanischer Doktrin und der Funktionsweise japanischer Flugzeugträger auszukennen und deswegen einerseits frühe japanische Quellen unkritisch zu übernehmen und andererseits unzulässig von amerikanischer Doktrin und Technik zu extrapolieren.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/03/rezension-jonathan-parshallanthony.html
Archive geraten unter Druck: Sie werden zwischen politischen Fronten zerrieben, in der Prioritätenli...
In Deutschland wurde am 18. März 2026 erstmals der „Tag der Demokratiegeschichte“ begangen. Die Schirmherrschaft lag beim deutschen Bundespräsidenten, der Deutsche Bundestag war beteiligt, es gab ein recht umfassendes Medienecho, an rund 250 Orten wurden Veranstaltungen – über den 18.3. hinaus – durchgeführt, und einen Wikipedia-Artikel gab es auch schon. Treibende Kraft war/ist die (Bundes-)Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. Über die Aktivitäten des Tages selbst sowie der nachfolgenden berichtet eine eigene Seite: https://tag-der-demokratie-geschichte.de/.
Die Stiftung titelt in Fettdruck: „Wir feiern die Geschichte unserer Demokratie!
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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/03/19/tag-der-demokratiegeschichte/