Quelle: https://visual-history.de/2022/07/25/bischoff-departure-neuaubing/
„LINDENHOTEL“ – Fotografien von Manfred Paul
1990 erhält der Fotograf Manfred Paul den Auftrag, die gerade verlassenen Innenräume der damaligen Stasi-Haftanstalt und heutigen Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam zu fotografieren. Bis zum 17. Juli werden die atmosphärischen Schwarz-Weiß-Fotos des bedeutenden Vertreters ostdeutscher Fotografie erstmals öffentlich im Kunsthaus sans titre gezeigt.
„Lindenhotel“ – so wird im Zuge der Friedlichen Revolution der Haft- und Gerichtsort für politisch Verfolgte in der Potsdamer Lindenstraße im Volksmund genannt. 1989 wird die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit geschlossen und an die Stadtzurückgegeben. Die Innenräume bleiben für kurze Zeit so bestehen, wie sie zurückgelassen wurden. 1990 erhält der Fotograf Manfred Paul den Auftrag, diesen Zustand für die Ausstellung „Im Namen des Volkes? – Über die Justiz im Staat der SED“ fotografisch zu dokumentieren.
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Quelle: https://visual-history.de/2022/07/11/lindenhotel-fotografien-von-manfred-paul/
Wir hatten ein normales Leben. Ukraine 2006-2022
Am 31. Mai 2022 wurde in Hamburg eine Open-Air-Ausstellung unter dem Titel „Wir hatten ein normales Leben. Ukraine 2006-2022“ eröffnet – zu sehen bis 3. Juli 2022. Es ist ein gemeinsames Projekt der Fotograf:innen-Agenturen Focus (Hamburg) und MAPS (Brüssel). Die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg ermöglichte das Projekt durch ihre Förderung. Das Mahnmal St. Nikolai, Hamburgs zentraler Erinnerungsort für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, stellte den Raum zur Verfügung und unterstützte das Team bei der Ausstellung und beim Rahmenprogramm, das auch in Kooperation mit dem ZEIT-Verlag entstanden ist. Bei der Ausstellung wirkte ich als freier Co-Kurator mit.
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Quelle: https://visual-history.de/2022/06/21/rojkowski-wir-hatten-ein-normales-leben-ukraine-2006-2022/
Depot des Wiener Tramwaymuseums, Traiskirchen

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022690068/
Besprechung der Marchfeld-Ausstellung im Augustin
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022689450/
Ausstellung: Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990
Screenshot Museum für Hamburgische Geschichte Ausstellung: WIR SIND VON HIER. TÜRKISCH-DEUTSCHES LEBEN 1990
Dem Istanbuler Fotografen Ergun Çağatay (1937–2018) ist die umfangreichste Bildreportage zur türkischen Einwanderung in Deutschland zu verdanken. Im Zeitraum März bis Mai 1990 besuchte er auf einer Fünf-Städte-Reise Hamburg, Köln, Werl, Berlin und Duisburg und machte Tausende von Aufnahmen aus Arbeitswelt, Gemeinschafts- und Privatleben der ersten und zweiten Generation der sogenannten „Gastarbeiter*innen“, von denen viele blieben und die deutsche Staatsbürgerschaft annahmen. Anlässlich des 60. Jahrestags des zwischen Bonn und Ankara geschlossenen Anwerbeabkommens (1961) zeigt das Museum für Hamburgische Geschichte die Ausstellung „Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay“ mit den 120 eindrucksvollsten Bildern aus Çağatays Reportage in teils großformatigen Abzügen.
Almanya’daki Türk göçünü en kapsamlı fotoröportaj serisiyle belgeleyen kişi İstanbullu fotoğrafçı Ergun Çağatay (1937–2018) olmuştur.
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Quelle: https://visual-history.de/2022/02/03/ausstellung-wir-sind-von-hier-tuerkisch-deutsches-leben-1990/
Luise. Archäologie eines Unrechts
Fałków, 1941. Der junge Pole Walerian Wróbel wird zur Zwangsarbeit nach Bremen verschleppt. Auf dem Hof bleibt er nur zehn Tage, hat Sprachprobleme, bekommt Heimweh. Plötzlich brennt die Scheune. Die Bäuerin lässt ihn von der Gestapo abholen. Er wird ins KZ Neuengamme gebracht. An ihm soll ein Exempel statuiert werden.
Seit 2018 beschäftigt sich der Fotograf Stefan Weger (*1986 in Bremen) mit dieser Geschichte, die mit seiner eigenen Familiengeschichte verknüpft ist. In seinem Projekt Luise.
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Quelle: https://visual-history.de/2022/02/21/weger-luise-archaeologie-eines-unrechts/
AUSSTELLUNG: MISSING STORIES
Screenshot Freundeskreis Willy-Brandt-Haus (FkWBH): Ausstellung MISSING STORIES. Forced Labor under Nazi Occupation. An Artistic Approach
„Missing Stories. Forced Labor under Nazi Occupation. An Artistic Approach“ ist eine Ausstellung des Goethe-Instituts Serbien mit Unterstützung von der Stiftung EVZ im Willy-Brandt-Haus.
Für das länderübergreifende künstlerische Projekt haben Künstler:innen aus Serbien, Montenegro, Albanien und Deutschland Werke zum Thema Zwangsarbeit im Dritten Reich aus der Perspektive der Bewohner:innen des Balkans erstellt. Einige der Künstler:innen haben einen autobiographischen Bezug zur Thematik.
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Neue Initiative #LastSeen
Am 28. April 1942 holte die Gestapo die Familien Löwenstein, Meyberg, Erna Levy und Henriette Schlesinger mit einem Lastwagen aus Hohenlimburg ab und brachte sie nach Hagen, Fotograf: Rudolf Ante, 28.4.1942, Stadtarchiv Hagen, Quelle: #LastSeen | Arolsen Archives
Wer waren die Menschen, die zwischen 1938 und 1945 aus dem Deutschen Reich in Ghettos oder Lager verschleppt wurden? Die Initiative #LastSeen sucht nach Bildern der NS-Deportationen und mehr Informationen dazu. Die meisten der Männer, Frauen und Kinder sind auf den Bildern ein letztes Mal zu sehen – bevor die Nationalsozialisten sie in die Vernichtungslager brachten und ermordeten. #LastSeen startet am 20. Januar 2022, 80 Jahre nachdem bei der Wannsee-Konferenz hochrangige NS-Funktionäre die Umsetzung des Massenmordes an allen europäischen Jüdinnen und Juden besprachen.
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Ausstellung: COUNTER IMAGES | GEGENBILDER
Screenshot Rautenstrauch-Joest-Museum: Ausstellung COUNTER IMAGES | GEGENBILDER
Fast 200 Jahre nach ihrer Erfindung ist die Fotografie zu einem globalen Medium geworden. Noch nie waren so viele Bilder im Umlauf und zu keiner Zeit wurden tagtäglich so viele Bilder produziert und in Umlauf gebracht wie heute. Auf ganz andere Weise global war die Fotografie von Anfang an, denn das damals neue Medium war unter anderem eng mit dem Kolonialismus verknüpft. Mit dem Anspruch von Authentizität und Objektivität schufen Fotograf*innen Bilder von Menschen, Gegenständen und Landschaften weltweit. Oftmals wurden Porträts erschaffen, um Menschen anhand äußerer Merkmale im Namen einer sog. rassenanthropologischen Wissenschaft zu kategorisieren. So trugen sie wesentlich zur Bildung noch heute wirksamer Stereotype bei.
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Quelle: https://visual-history.de/2022/01/19/ausstellung-counter-images-gegenbilder/







