La France occupée – ein neues Forschungsinstrument zur Geschichte Frankreichs im Zweiten Weltkrieg
Wo befanden sich in Frankreich während der Besatzungszeit deutsche Dienststellen, Behörden, Firmen und Banken, wo war ihr französisches Pendant und wie gestaltete sich deren Zusammenarbeit? Unter dieser Fragestellung hat das DHIP deutsche und französische Archivbestände (Behördenverzeichnisse, Diensttelefonbücher, Bottins administratifs etc.) ausgewertet und die Angaben in einer Datenbank gesammelt. Neben Paris und Vichy wurden daher nicht nur die Adressen der deutschen Militärverwaltung (Militärbefehlshaber in Frankreich bzw. ab 1942 auch der Kommandant im Heeresgebiet Südfrankreich), sondern auch die der französischen Regierungsstellen einschließlich der Präfekturen und Regionalpräfekturen in die Onlinepräsentation mit aufgenommen. Ergänzend wurden auf deutscher Seite auch die Dienststellen des Oberbefehlshabers West in Saint-Germain-en-Laye erfasst.
Unter der Adresse www.adresses-france-occupee.fr stellt das DHIP eine interaktive Karte bereit, die die deutschen und französischen Dienststellen in Frankreich während der Zeit der Besatzung in den Jahren 1940 und 1945 zeigt. Neben der historischen und der heutigen Adresse, der aktuellen Straßenansicht und – sofern vorhanden – einem historischen Foto gibt die Seite Aufschluss über die Aufgaben, Zuständigkeiten und Unterstellungsverhältnisse.
Gesucht werden kann nach Städten, Straßennamen oder der Bezeichnung von Gebäuden sowie nach Behörden, Dienststellen, Banken und Firmen. Je nach Art und Umfang der Abfrage vermittelt die Datenbank einen Eindruck vom Alltag, der Präsenz der deutschen Besatzungsmacht sowie nicht zuletzt auch deren Zusammenarbeit mit den französischen Behörden.
Für Recherche stehen dem Benutzer neben dem Suchefeld, der Wahl des entsprechendes Jahres sowie der Unterscheidung nach Ländern auch eine Suche nach Behörden und deren hierarchischem Aufbau zur Verfügung. Über eine entsprechende Auswahl in der Hierarchie sind kombinierte Suchergebnisse möglich. Die Ergebnisse werden entweder auf der Karte oder aber als Liste angezeigt und können exportiert werden (CVS oder PDF).
Die Angaben basieren auf einer systematischen Erfassung der deutschen Diensttelefonbücher und der französischen Behördenverzeichnisse aus der Zeit des Krieges. Sie wurden ergänzt durch Recherchen in deutschen und französischen Archiven, insbesondere den Archives municipales sowie der Auswertung der einschlägigen Nachschlagewerke und der Fachliteratur.
Die Datenbank wird kontinuierlich mit neuen Angaben angereichert, die sich aus den weiteren Forschungen ergeben. Sie erlaubt sowohl die einfache Visualisierung der Suchergebnisse auf einer Karte oder als Liste, als auch kombinierte Recherchen bis hin zum Export der Angaben als PDF-Datei oder in Form eines CSV und erfüllt so alle Anforderungen an ein modernes Forschungsinstrument.
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2324
La France occupée – ein neues Forschungsinstrument zur Geschichte Frankreichs im Zweiten Weltkrieg
Wo befanden sich in Frankreich während der Besatzungszeit deutsche Dienststellen, Behörden, Firmen und Banken, wo war ihr französisches Pendant und wie gestaltete sich deren Zusammenarbeit? Unter dieser Fragestellung hat das DHIP deutsche und französische Archivbestände (Behördenverzeichnisse, Diensttelefonbücher, Bottins administratifs etc.) ausgewertet und die Angaben in einer Datenbank gesammelt. Neben Paris und Vichy wurden daher nicht nur die Adressen der deutschen Militärverwaltung (Militärbefehlshaber in Frankreich bzw. ab 1942 auch der Kommandant im Heeresgebiet Südfrankreich), sondern auch die der französischen Regierungsstellen einschließlich der Präfekturen und Regionalpräfekturen in die Onlinepräsentation mit aufgenommen. Ergänzend wurden auf deutscher Seite auch die Dienststellen des Oberbefehlshabers West in Saint-Germain-en-Laye erfasst.
Unter der Adresse www.adresses-france-occupee.fr stellt das DHIP eine interaktive Karte bereit, die die deutschen und französischen Dienststellen in Frankreich während der Zeit der Besatzung in den Jahren 1940 und 1945 zeigt. Neben der historischen und der heutigen Adresse, der aktuellen Straßenansicht und – sofern vorhanden – einem historischen Foto gibt die Seite Aufschluss über die Aufgaben, Zuständigkeiten und Unterstellungsverhältnisse.
Gesucht werden kann nach Städten, Straßennamen oder der Bezeichnung von Gebäuden sowie nach Behörden, Dienststellen, Banken und Firmen. Je nach Art und Umfang der Abfrage vermittelt die Datenbank einen Eindruck vom Alltag, der Präsenz der deutschen Besatzungsmacht sowie nicht zuletzt auch deren Zusammenarbeit mit den französischen Behörden.
Für Recherche stehen dem Benutzer neben dem Suchefeld, der Wahl des entsprechendes Jahres sowie der Unterscheidung nach Ländern auch eine Suche nach Behörden und deren hierarchischem Aufbau zur Verfügung. Über eine entsprechende Auswahl in der Hierarchie sind kombinierte Suchergebnisse möglich. Die Ergebnisse werden entweder auf der Karte oder aber als Liste angezeigt und können exportiert werden (CVS oder PDF).
Die Angaben basieren auf einer systematischen Erfassung der deutschen Diensttelefonbücher und der französischen Behördenverzeichnisse aus der Zeit des Krieges. Sie wurden ergänzt durch Recherchen in deutschen und französischen Archiven, insbesondere den Archives municipales sowie der Auswertung der einschlägigen Nachschlagewerke und der Fachliteratur.
Die Datenbank wird kontinuierlich mit neuen Angaben angereichert, die sich aus den weiteren Forschungen ergeben. Sie erlaubt sowohl die einfache Visualisierung der Suchergebnisse auf einer Karte oder als Liste, als auch kombinierte Recherchen bis hin zum Export der Angaben als PDF-Datei oder in Form eines CSV und erfüllt so alle Anforderungen an ein modernes Forschungsinstrument.
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2324
Bände 1-20 der „Instrumenta“-Reihe online
In der Reihe “Instrumenta” veröffentlicht das DHIP Hilfsmittel für die Forschung: Inventare, Kataloge, Führer, Texteditionen und Bibliographien. Die Bände 1-20 sind nun auch online auf perspectivia.net kostenlos verfügbar.
Philippe Depreux: Prosopographie de l’entourage de Louis le Pieux (781–840)
Inhalt
Introduction – Palais ou entourage ? – Louis le Pieux et ses hommes – Prosopographie
Andreas Wilkens: Archivführer Paris 19. und 20. Jahrhundert. Zentrale Bestände zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Archiven und Bibliotheken
Inhalt
Einleitung – Die großen Archive – Staatliche Organe, Ministerien und Zentralbehörden – Internationale Organisationen – Allgemeine Bibliotheken – Die großen Bibliotheken und Archive zur Zeitgeschichte – Spezialbibliotheken und Spezialarchive – Archive der Wirtschaft – Politische Parteien, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände – Ausländische Bibliotheken und Forschungseinrichtungen – Ein Sonderfall
Henri Stein: Catalogue des Actes de Charles le Téméraire (1467–1477). Mit einem Anhang: Urkunden und Mandate Karls von Burgund, Grafen von Charolais (1433–1467)
Inhalt
Einleitung – Das Material – Der Inhalt – Der Aufbau der Regesten – Die Problematik der Fremdaussteller – Regesten
Regina M. Delacor: Attentate und Repressionen. Ausgewählte Dokumente zur zyklischen Eskalation des NS-Terrors im besetzten Frankreich 1941/42
Inhalt
Einführung – Anatomie der Edition – Dokumente 1-128
Wolfgang Hans Stein: Inventar von Quellen zur deutschen Geschichte in Pariser Archiven und Bibliotheken. Band 2: Archive im Bereich des Verteidigungsministeriums, Archive des Außen- und Finanzministeriums, Stadtpariser Archive und Bibliotheken
Inhalt
Einleitung – Archive im Bereich des Verteidigungsministeriums (Ministère de la Défense) – Archive des Außen- und des Finanzministeriums – Stadtpariser Archive und Bibliotheken
Werner Paravicini: Invitations au mariage. Pratique sociale, abus de pouvoir, intérêt de l’État à la cour des ducs de Bourgogne 1399–1489
Inhalt
Introduction – Un échantillon – La réaction des invités – Pourquoi accepter? – Abus de pouvoir ou pratique sociale? – Le cadre chronologique, le cadre géographique – Les raisons du jeu – La signification pour l’histoire de l’Etat et des pratiques sociales – Documents 1-125
Stefan Martens (Hg.): Frankreich und Belgien unter deutscher Besatzung 1940–1944. Die Bestände des Bundesarchiv-Militärarchivs Freiburg
Inhalt
Frankreich und Belgien unter deutscher Besatzung und das Schicksal der deutschen Akten nach dem Zweiten Weltkrieg – Technisches Vorwort – Verzeichnis der Bestände – I. Frankreich – II. Belgien und Nordfrankreich
Brigitte Englisch: Zeiterfassung und Kalenderprogrammatik in der frühen Karolingerzeit. Das Kalendarium der Hs. Köln DB 83–2 und die Synode von Soissons 744
Inhalt
Einleitung – Der Kontext des Kalendariums – die Handschrift Köln DB 83-2 – Komputistisches Wissen als präfiguratives Strukturelement des Kalenders – Antike Handbuchkosmologie und frühmittelalterliche Kalender – Die Heiligen des Kalenders der Hs. Köln DB 83-2. – Heortologische Hinweise zur Lokalisierung des Basiskalendariums – Die Synode von Soissons 744 und das Osterproblem des Jahres 740 – Der Archetyp von Soissons und sein Verhältnis zum »Lorscher Prototyp« – Ergebnis
Inhalt
Einleitung – Das erste Protokollbuch – Anhang 1: Die Aufzeichnungen des Wappenkönigs Toison d’or zu den Ordensfesten – Anhang 2: Regesten der den Orden vom Goldenen Vlies betreffenden Schreiben (1430-1467) – Anhang 3: Die Ordensstatuten
Petra Ehm-Schnocks, Harm von Seggern (Hg.): »Recueil du Fay«. Die Briefsammlung des Claude de Neufchâtel zur Geschichte Karls des Kühnen 1474–1477 (1505)
Inhalt
Einführung – Die Familie Neufchatel – Luxemburg, Lothringen und Burgund: Claude de Neufchatel und die Herzöge von Burgund – Nach dem Tod Karls des Kühnen: der Kampf für Maria von Burgund – Der Briefwechsel – Die Handschriften – Edition
Malte Prietzel (Hg.): Guillaume Fillastre d. J., Ausgewählte Werke. Mit einer Edition der Kreuzzugsbulle Pius’ II. »Ezechielis prophète«
Inhalt
Einleitung – Die Überlieferung der Texte – Texte
Sonja Dünnebeil (Hg.): Die Protokollbücher des Ordens vom Goldenen Vlies. Band 2: Das Ordensfest 1468 in Brügge unter Herzog Karl dem Kühnen
Inhalt
Einleitung – Das zweite Protokollbuch – Anhang 1: Akten zum Streit der Brüder Neufchatel – Anhang 2: Regesten
Catherine Bébéar, Henri Dubois (Hg.): Le livre des délibérations de la Grande Saunerie de Salins (1466–1481)
Inhalt
Introduction – Le document – La Comté et le sel – La saunerie et la production du sel – La saunerie et le marché – La saunerie et la concurrence – La saunerie et son personnel – Bibliographie sommaire – Règles de transcription – Table des figures – Édition
Karl Ferdinand Werner: Enquêtes sur les premiers temps du principat français (IXe–Xe siècles)/Untersuchungen zur Frühzeit des französischen Fürstentums (9.–10. Jahrhundert)
Inhalt
Untersuchungen zur Frühzeit des französischen Fürstentums (9.-10- Jahrhundert)/ Enquêtes sur les premiers temps du principat français (IXe–Xe siècles) – Les premiers Robertiens et les premiers Anjou (IX. siècle-début X. siècle)
Holger Kruse, Werner Paravicini (Hg.): Die Hofordnungen der Herzöge von Burgund. Band 1: Herzog Philipp der Gute 1407–1467
Inhalt
Einleitung – Ein langer Weg zum Werk – Hofordnungen und tägliche Gagenabrechnungen – Überlieferungsarten – Wie vollständig ist die vorliegende Edition? – Hofordnungen, die es nicht gibt – Zeitgenössische Funktion – Quellenwert – Editionsgrundsätze – Dank – Genealogische Tafel – Edition
Pierre Cockshaw (Hg.): Prosopographie des secrétaires de la cour de Bourgogne (1384–1477)
Inhalt
Introduction – Catalogue – Les secrétaires de la chancellerie ducale – Les secrétaires des duchesses et des comtes héritiers (de Nevers ou de Charolais) – Les fonctionnaires ducaux appelés secrétaires – Les ecclésiastiques appelés secrétaires – Les secrétaires des rois de France et des ducs – Les secrétaires »aux honneurs« – Les clercs de secrétaires
Ulrich Pfeil: Vorgeschichte und Gründung des Deutschen Historischen Instituts Paris. Darstellung und Dokumentation
Inhalt
Darstellung – Einleitung – Paul Fridolin Kehrs Pläne zur Gründung einer deutschen historischen Forschungsstätte in Paris (1902/03) – Theodor Mayers Pläne zur Gründung eines Deutschen Historischen Instituts in Paris (1941-1943) – Eine Deutsche Historische Forschungsstelle »sur base universitaire« (1958) – Zusammenfassung ‑ Quellenlage und Quellenauswahl – Aufbau der Dokumentation ‑ Quellen- und Literaturverzeichnis – Kurzbiographien – Dokumentation
Monique Sommé (Hg.): La correspondance d’Isabelle de Portugal, duchesse de Bourgogne (1430–1471)
Inhalt
Introduction – I. Les lettres closes – Les caractéristiques – La suscription – Le texte – Les signatures – Les correspondants et les thèmes – II. Principes d’édition – Édition
Sonja Dünnebeil (Hg.): Die Protokollbücher des Ordens vom Goldenen Vlies. Band 3: Das Ordensfest 1473 in Valenciennes unter Herzog Karl dem Kühnen
Inhalt
Einleitung – Das dritte Protokollbuch – Regesten – Verzeichnisse
Sophie Glansdorff: »Comites in regno Hludouici regis constituti«. Prosopographie des détenteurs d’offices séculiers en Francie orientale, de Louis le Germanique à Charles le Gros 826–887
Inhalt
Note introductive – Aperçu des sources principales – Tableau des comptes – Les modalités de l’office – 1. L’entrée en fonction – 2. Le retrait – 3. Familles et successions – Les comtes et le roi : la »Königsnähe« – 1. Le royaume de Bavière (826–840) – 2. Le royaume de Francie orientale (840–876)
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2214
Virtueller Rundgang durch die Bibliothek des DHIP
Ab sofort kann die Bibliothek des DHIP auf Flickr besucht werden. Der virtuelle Rundgang zeigt den um mehrere Plätze erweiterten Lesesaal, die Abläufe von der Anmeldung und Auskunft bis zur Ausleihe sowie alle Angebote und Serviceleistungen der Institutsbibliothek.
Die Bibliothek des DHIP ist eine wissenschaftliche Fachbibliothek mit einem Bestand von rund 110 000 Medieneinheiten und 420 Zeitschriften. Darüber hinaus bietet sie ein ausgedehntes Online-Angebot mit Zugang zu Fachdatenbanken, Online-Publikationen und zu weiteren Hilfsmitteln für die bibliographische Suche. Regelmäßig werden Onlineseminare zur Weiterentwicklung von Informationskompetenz angeboten, die von zwei Blogs begleitet werden: Auf Germano-Fil und Franco-Fil finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wertvolle Hinweise zu den neusten Ressourcen für ihre Forschung.
Das nächste Album ermöglicht einen Blick in den Altbestand der Bibliothek, mit Fotos von unserem ältesten Buch, einem Druck aus dem Jahr 1512: Fasciculus temporum omnes antiquorum cronicas succincte complectens von Werner Rolevinck[1]
- Informationen zu Autor und Buch finden sich bei: Klaus Graf, Studien zum Kartäuser Werner Rolevinck, in: Archialia, 6.7.2014, http://archiv.twoday.net/stories/917272035/.
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2186
Die elektronische Datenbank der Korrespondenz von Constance de Salm (1767-1845) ist jetzt online!
Von November 2011 bis März 2013 hat ein am Deutschen Historischen Institut in Paris angesiedeltes vierköpfiges Team (Dr. Eva Dade, Eva Knels, Hannah Schneider, unter der Leitung von Florence de Peyronnet-Dryden) die reichhaltige Korrespondenz von Constance de Salm (über 7000 Briefe) inventarisiert, die sich im Archiv der Société des Amis du Vieux Toulon et de sa Région befindet. Die Ergebnisse dieses Projekts sind nun in einer elektronischen Datenbank einzusehen, die auf dem Forschungsnetzwerk und Datenbanksystem der Universität Trier (FuD) beruht. In dieser Datenbank kann der interessierte Forscher nach Schlagwörtern, Personen- und Ortsnamen, Datum usw. suchen. Außerdem bietet das Inventar eine Zusammenfassung über den Inhalt jedes einzelnen Dokuments. Auf Anfrage haben registrierte Leser zudem Zugriff auf das digitalisierte Abbild der Dokumente.
Mehr darüber: www.constance-de-salm.de
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2094
Das DHIP und Open Access – ein Überblick zur Open Access Woche #oaweek13
Vom 21. bis 27. Oktober 2013 findet weltweit die Open Access Woche statt. Mit Veranstaltungen, Vorträgen, Aktionen in den sozialen Medien, Blogbeiträgen und Publikationen etc. wird dabei der Open-Access-Gedanke verbreitet. Das DHIP unterstützt mit seinen digitalen Angeboten auf verschiedene Weise die Open-Access-Bewegung:
Digitalisierung
Seit 2007 digitalisiert das Institut in Zusammenarbeit mit der BSB München auf der Plattform perspectivia.net die folgenden Publikationen, die im Open Access zugänglich sind:
- Die Zeitschrift Francia
- die Buchreihen Beihefte der Francia, Pariser Historische Studien.
Derzeit in Arbeit ist die Digitalisierung der Buchreihen Instrumenta und Studien zur Gallia Pontificia, die Mitte 2014 ebenfalls online frei zugänglich sein werden.
Aktuelle Open Access Publikationen
Das DHIP publiziert die OA-Zeitschriften Francia-Recensio und Trivium sowie die OA-Buchreihen discussion auf perspectivia.net und Ateliers in Zusammenarbeit mit dem Oldenbourg-Verlag. Eine OA-Einzelveröffentlichung im Rahmen der Reihe Scholar Guide ist die Publikation “Faire de l’histoire en Allemagne“.
Die deutschsprachige Blogplattform für die Geisteswissenschaften de.hypotheses.org wird gemeinsam mit der Max-Weber-Stiftung sowie dem französischen Partner OpenEdition betrieben. Alle Blogs sind Open Access zugänglich, so beispielsweise die Blogs Germano-Fil und Franco-Fil zur Vermittlung von Informationskompetenz in einem deutsch-französischen Rahmen.
Das DHIP veröffentlicht außerdem auf seiner Website Podcasts und Videos von Veranstaltungen, die im Hause statt gefunden haben. Die Neuzugänge bei den Podcasts können über RSS-Feeds abonniert werden.
Datenbanken: Erschließungsprojekte im Open Access
Vor kurzem wurde der Archiv-Nachlass von Emmanuel Herzog von Croÿ (1718-1784) inventarisiert und digitalisiert. Inventar und Digitalisate sind im Netz frei zugänglich. Die Digitalisate wurden als “public domain” rechtefrei zur Verfügung gestellt[1].
Kurz vor Abschluss steht auch das Projekt einer Elektronischen Datenbank der Korrespondenz der Constance de Salm (1767-1845). Das Inventar wird frei im Netz zugänglich sein, den Zugriff auf die Digitalisate regelt das Archiv in Toulon[2].
Bereits seit längerem zugänglich sind die OA-Publikationen:
- Frankreich im Zweiten Weltkrieg. Lageberichte des Militärbefehlshabers Frankreich und Synthesen der Berichte der französischen Präfekten, 1940-1944,
- Adressbuch der Deutschen in Paris 1854[3]
- Prosopographia Burgundica, Internetportal zum Hof von Burgund im 15. Jahrhundert
Veranstaltungen
Das DHIP organisiert seit 2010 die Veranstaltungsreihe Digital Humanities am DHIP, in deren Rahmen auch dieses Blog hier entstanden ist. Open Access ist dabei immer ein zentrales Thema, zuletzt beispielsweise im Manifest des wissenschaftlichen Nachwuchs in den Digital Humanities.
Bibliothek und Vermittlung
Die Bibliothek des DHIP unterstützt Open Access, in dem sie die Open Access-Plattform OpenEdition, die mit einem Freemium-Modell teilfinanziert ist, abonniert[4]. Die Bibliothek stellt außerdem auf ihrer Website neben den unter Lizenz stehende Abonnements bevorzugt OA-Produkte vor. Im Seminar “Acceder à la documentation et aux ressources scientifiques sur l’Allemagne” wird der Schwerpunkt ebenfalls auf die Vermittlung von Open-Access-Produkten gelegt.
In Blogbeiträgen und Übersetzungen wird außerdem für ein Transfer der Open-Access-Angebote zwischen Deutschland und Frankreich gesorgt. Beispiele sind der Mittwochstipp auf Franco-Fil[5]. und die Suggestion du jeudi auf Facebook bzw. auf Germano-Fil[6].Hinzu kommt ein Engagement in den sozialen Medien, neben den bereits erwähnten Blogs findet das bei Facebook, Twitter und Academia.edu statt.
Zuletzt wurde die Petition “I love Open Access” übersetzt und für deren Verbreitung im deutschsprachigen Raum gesorgt. Die Petition ist weiterhin online – die aktuelle Woche ist ein guter Anlass, um die Petition zu zeichnen!
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- Siehe dazu: Archivnachlass von Emmanuel Herzog von Croÿ (1718-1784) inventarisiert und digitalisiert, http://dhdhi.hypotheses.org/1879.
- Zum Projekt siehe: Elektronische Datenbank der Korrespondenz der Constance de Salm (1767-1845) in der Testphase, http://dhdhi.hypotheses.org/1575.
- Siehe dazu auch: Adressbuch der Deutschen in Paris von 1854, http://19jhdhip.hypotheses.org/20.
- Siehe dazu: Emotion und Open Access: die Diskussion in den französischen Geisteswissenschaften, http://dhdhi.hypotheses.org/1630.
- Siehe z.B. den Mittwochstipp 15: Open Access Week: Die Veranstaltungen vom 21.-25.10.2013 in Paris, http://francofil.hypotheses.org/1361.
- Siehe z.B. Les revues littéraires et scientifiques des Lumières – la collection des revues de la bibliothèque numérique de l’Université de Bielefeld, http://germano-fil.hypotheses.org/1820.
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2040
Bände 20-29 der Pariser Historischen Studien online
Die Online-Stellung der seit 1962 im DHIP erscheinende Reihe »Pariser Historischen Studien« (PHS) geht weiter:Verfügbar sind jetzt auch die Bände PHS 20-29. Die digitalen Ausgaben der PSH erscheinen als pdf auf der Publikationsplattform der Max Weber Stiftung perspectivia.net im Open Access. Alle bisher erschienen Bände werden in einem Rhythmus von circa 10 Bänden pro Monat retrodigitalisiert. Eine Übersicht über alle bisher vorhanden Bände gibt es auf der Startseite der PHS bei perspectivia.net.
Hier die Liste der aktuell online gestellten Ausgaben:
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Siehe auch:
Die ersten elf Bände der Pariser Historischen Studien online verfügbar, in: Digital Humanities am DHIP, 17.10.2013, http://dhdhi.hypotheses.org/1290.
Pariser Historische Studien ab Herbst im Open Access online, in: Digital Humanities am DHIP, 20.6.2012, http://dhdhi.hypotheses.org/847.
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2023
Archivnachlass von Emmanuel Herzog von Croÿ (1718-1784) inventarisiert und digitalisiert
Am 11. Juli 2013 um 18 Uhr präsentiert das DHIP zusammen mit dem LWL-Archivamt für Westfalen das elektronische Inventar des Nachlasses von Emmanuel Herzog von Croÿ im Erbdrostenhof in Münster. Emmanuel de Croÿ, Feldherr, Diplomat und aufgeklärter Grandseigneur, interessierte sich für alle Entdeckungen und Erfindungen seiner Zeit, sei es auf dem Gebiet der Natur- und Geisteswissenschaften, Literatur, Volkswirtschaft oder Kunst und Musik.
Ein Jahr lang haben die beiden Institutionen in diesem Kooperationsprojekt ausgewählte Teilbestände aus dem Croÿ’schen Archiv in Dülmen (Westfalen) inventarisiert und digitalisiert. Insgesamt handelt es sich um etwa 30.000 Digitalisate von gut 50.000 Seiten, darunter die wertvollen Memoiren des Herzogs über sein Leben am französischen Hof und in den Feldzügen des Österreichischen Erbfolgekrieges und des Siebenjährigen Krieges, Korrespondenzen und Privatakten sowie zahlreiche Dossiers über seine Recherchen und weltanschauliche Betrachtungen.
Diese für die Forschung über den Hochadel, die Politik und die Kulturgeschichte Europas im 18. Jahrhundert äußerst wichtigen Archivalien können dank der freundlicher Genehmigung von Rudolph Herzog von Croÿ der Forschung online zur Verfügung gestellt werden. Aus dem Inventar heraus wird direkt auf das jeweilige Digitalisat verlinkt. Alle Digitalisate werden gemeinfrei, d.h. ohne Rechtebeschränkung bereit gestellt (Creative Commons Public Domaine Mark 1) und sind frei verfügbar[1].
Die offizielle Vorstellung des Projekts und des Online-Inventars wird von Lektüren von Textauszügen aus dem Archiv sowie musikalischen Intermezzi aus der Zeit des Emmanuel de Croÿ umrahmt. Nach dieser Vorstellung wird das Inventar für die Öffentlichkeit freigeschaltet.
Ergänzung, 13.7.2013: Link zum Inventar und zu den Digitalisaten: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=451&id=2158&tektId=365
Einführung: Dr. Wolfgang Kirsch (Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe), Dr. Stefan Martens (Stellvertretender Direktor des DHIP), Rudolph Herzog von Croÿ.
Präsentation des Archivs: Dr. Antje Diener-Staeckling (LWL-Archivamt für Westfalen), Florence de Peyronnet-Dryden (DHIP).
Musikalische Umrahmung: Caroline Kirchhoff (Cembalo)
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Abbildung: Notizen von Emmanuel Herzog von Croÿ über das Attentat von Robert François Damiens auf König Ludwig XV., 1757, Creative Commons Public Domaine Mark 1.
- Mit Dank an Klaus Graf für seine Hinweise in dieser Sache, insbesondere für den Hinweis auf seinen Artikel: Die Public Domain und die Archive, in: Schmitt, Heiner (Hrsg.): Archive im digitalen Zeitalter: Überlieferung, Erschließung, Präsentation ; 79. Deutscher Archivtag in Regensburg. Fulda 2010, S. 177-185 <http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/1790/>.
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/1879
Elektronische Datenbank der Korrespondenz der Constance de Salm (1767-1845) in der Testphase
Die Online-Datenbank der Korrespondenz der Dichterin und Salonnière Constance de Salm, die im vergangenen Jahr von einer Forschergruppe am DHI Paris erschlossen wurde, befindet sich zur Zeit in der Testphase.
Nach dieser Testphase können interessierte Forscher in dem riesigen Bestand (fast 8.000 Briefe) aus dem Fonds Salm der Société des Amis du Vieux Toulon et de sa Région online recherchieren, u.a. nach Schlagwörtern, Personennamen, Ortsdatum, Datum. Die Datenbank gibt darüber hinaus eine Zusammenfassung über den Inhalt jedes einzelnen Briefes. Vom Archiv autorisierte Nutzer haben außerdem Zugriff auf die digitalisierten Briefe
Die Onlinestellung der Datenbank ist für Ende März 2013 geplant.
Weitere Informationen zum Projekt: Der „virtuelle Salon“ der Constance de Salm – ein Erschließungsprojekt am DHIP : http://dhdhi.hypotheses.org/902
Forschergruppe Constance de Salm
Projektkoordination: Florence de Peyronnet-Dryden
Mitarbeiterinnen: Dr. Eva Dade, Eva Knels, Hannah Schneider
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/1575
Katalogdaten der Veröffentlichungen des DHIP als Open Data CC0 bereit gestellt
Zur diesjährigen Open Access-Woche leistet auch das DHIP einen kleinen Beitrag: Wir haben die Katalogdaten der von uns seit 1958 herausgegebenen Veröffentlichungen als Open Data mit einer CC0-Lizenz (Public Domain) zur Verfügung gestellt. Behilflich war uns dabei der Gemeinsame Bibliotheksverbund GBV, an den unsere Bibliothek seit 2007 angeschlossen ist, und dem an dieser Stelle herzlich gedankt sei.
Es handelt sich um 9.185 Datensätze; der ganz überwiegende Teil sind Katalogdaten von gedruckten Aufsätzen, die in unseren Buchreihen und der Zeitschrift Francia seit 1958 erschienen sind. Diese Datensätze, die von den Mitarbeiter/innen unserer Bibliothek über die Jahre katalogisiert wurden, sind über eine Creative-Commons-Lizenz CC0 als gemeinfrei gekennzeichnet, d.h. es wird auf urheberrechtliche und verwandte Schutzrechte verzichtet. Jeder kann diese Daten nutzen. Das Projekt hat aufgrund der vergleichsweise niedrigen Zahl an Datensätzen sicherlich in erster Linie symbolischen Charakter: Wir wollen damit erneut das Engagement des DHI Paris in Sachen Open Access unterstreichen und andere Spezialbibliotheken zur Nachahmung anregen.
Der Export der Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Paris wird fast täglich aktualisiert unter:
http://uri.gbv.de/downloads/database/proj-dhip/
Neben dem PICA+ Format gibt es eine sehr rudimentäre RDF-Variante. Weitere Formate (MARC) werden im Laufe der nächsten Monate folgen. Angedacht ist ebenso, die Daten zu verlinken (Linked Open Data), etwa mit den Daten aus der Gemeinsamen Normdatei. Neben den bibliographischen Daten gibt es auch eine aktuelle Statistik der Datensatztypen und eine Statistik der Verteilung der Veröffentlichungstypen über die Jahre.
Die Einstiegsseite des GBV zu Open Data-Projekten aus dem Verbund – von denen es in Zukunft hoffentlich mehr geben wird – sowie aus anderen Verbünden findet sich hier: http://uri.gbv.de/downloads/
Großes Vorbild für die offene Bereitstellung von Katalogdaten ist der Open-Data-Katalog der BnF, den wir natürlich weder in Quantität (Anzahl der Datensätze) noch in der Qualität – und hier insbesondere die schöne Umsetzung als Linked Open Data – erreichen können.
Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/1321
