Lexikon zur Computergeschichte: EMM386.EXE
Der EMM386.EXE (in den ersten Jahren seiner Verbreitung auch EMM386.SYS) war ein 187/88 auf den Markt gekommener Systemtreiber, der es ermöglichte die Upper Memory Blocks (UMB), also den Speicherbereich zwischen 640 KB und 1024 KB zu nutzen. Dies war insbesondere für eine hardwareunabhängige EMS-Verwendung relevant, da die EMS-Pages stets in die UMB´s geladen wurden. Ferner […]
Lexikon zur Computergeschichte: Konventioneller Speicher
Als Konventionellen Speicher bezeichnete man in der x86-Architektur die ersten 640 KiB RAM (unterhalb von A0000hex), welche ohne weitere Umwege von Betriebssystem und Prozessor direkt addressiert werden konnten. Da dies das zehnfache des Speichers des ersten IBM-PCs Anfang der 1980er Jahre darstellte, rechnete man nicht so schnell mit einem Überschreiten dieser Grenze. Andere Techniken wie […]
Lexikon zur Computergeschichte: Datasette
Bezeichnung für ursprünglich von Commodore verwendete und in den 1980er Jahren weit verbreitete Technik, mittelst derer herkömmliche Audiokassetten sowie spezielle Datenkassetten zur Datenspeicherung verwendet wurden. Nachteil war die lineare Denspeicherung, die beispielsweise ein manuelles Spulen der Kassette zu bestimmten Datenpunkten erforderlich machte.
Lexikon zur Computergeschichte: Pentium (Prozessor)
Pentium bezeichnet sowohl den unmittelbar nach der i486-Familie entwickelten Prozessor, als auch die von diesem wiederum abstammende Prozessorenfamilie und weitergehende technische Prozessorenbezeichnungen. Während die Fachwelt 1993 mit der Fortführung der x86-Linie mit einem i586 rechnete, brachte Intel die Bezeichnung Pentium, entlehnt von der griechischen Zahl fünf, als Name auf den Markt. Der Pentium konnte in […]
Lexikon zur Computergeschichte: User Datagram Protocol – UDP
UDP ist ein 1977 entwickeltes Protokoll zur Übertragung von Daten, wobei beispielsweise aufgrund fehlender Fehlerkorrektur und Verschlüsselung eine höhere Datendurchsatzrate erreicht werden kann. UDP eignet sich daher nur für fehlertoleranten Datenverkehr wie beispielsweise Sprachübertragung.
Lexikon zur Computergeschichte: DoubeSpace / DriveSpace
Unter MS-DOS 6.0 wurde erstmals mit DoubleSpace ein Programm zur OnTheFly-Kompression von Festplattenspeicher ausgeliefert. Es war über Kommandozeilen steuerbar und ermöglichte die Erhähung von Festplattenspeicher um ein vielfaches. Mit MS-DOS 6.2x wurde aus urheberrechtlichen Gründen das von Format und Architektur unterschiedliche Programm DriveSpace distribuiert, welches in Funktionalität und Bedienung allerdings DoubeSpace glich. Das Programm wurde […]
Lexikon zur Computergeschichte: Transmission Control Protocol – TCP
Das heute unter dem kombinierten Akronym TCP/IP bekannte Transmission Control Protocol geht auf eine Veröffentlichung des IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers) aus dem Jahre 1974 zurück und wurde zwischen 1974 und 1981 entwickelt. Es stellt im TCP/IP-Protokollstapel, welcher die Kommunikation über Netzwerke erst möglich macht, die Transportschicht dar, während IP die Vermittlungsschicht ist.
Angebliche Zeitzeugenberichte. Gedanken zum Buch „Ingenieure bauen die Schweiz. Technikgeschichte aus erster Hand“
Update 17.11.13: Die Kritik von Herbert Bruderer am Buch Franz Betschon, Stefan Betschon, Jürg Lindecker, Willy Schlachter (Hg.): Ingenieure bauen die Schweiz. Technikgeschichte aus erster Hand, Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013 wurde auf Bitten des NZZ-Verlages und mit Einverständnis des Autors aus dem Web zurückgezogen.
Angebliche Zeitzeugenberichte. Gedanken zum Buch „Ingenieure bauen die Schweiz. Technikgeschichte aus erster Hand“
Der folgende Blog-Beitrag wurde von Herbert Bruderer (ETH Departement Informatik) verfasst. Vollständiger Titel: Angebliche Zeitzeugenberichte. Gedanken zum Buch "Franz Betschon, Stefan Betschon, Jürg Lindecker, Willy Schlachter (Hg.): Ingenieure bauen die Schweiz. Technikgeschichte aus erster Hand, Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013".
Lexikon zur Computergeschichte: Commodore 64 – C64
Der Commodore 64 kam 1982 auf den Markt und stellte einen nicht IBM-compatiblen Heimcomputer dar. Wegen seines erschwinglichen Preises wurde der C64er in den 1980er Jahren zumeist von Jugendlichen für Spiele, aber auch für Sofwareentwicklung benutzt. Er verfügte über 64 KiB RAM sowie mehrere ROM-Chips. Anders als die IBM-PCs hatte der C64 keine Massenspeichermedien, weshalb […]