Lexikon zur Computergeschichte: Advanced Technology Format – AT-Format
Das AT-Format, welches bis zum Ende des letzten Jahrtausends einen Standard für Gehäuse, Platinen und Kabelführung darstellte wurde erstmals 1984 mit dem IBM PC-AT eingeführt, wobei AT für Advanced Technology steht. Der ursprünglich von IBM für seine PCs eingeführte Standard entwickelte sich folglich zu einem Industriestandard, welcher das XT-Format ersetzte und 1996 durch das neue […]
Lexikon zur Computergeschichte: Centronics
Benannt nach dem gleichnamigen Druckerhersteller aus den 1970er Jahren bezeichnet Centronics den Parallel-Standard zum Anschluss von Druckern. Obwohl ursprünglich proprietär entwickelte sich Centronics zu einem Industriestandard, der erst 1994 durch IEE 1284 eine Normierung erfuhr. Heute bezeichnet man mit Centronics umgangssprachlich Kabel zum Anschluss von Druckern sowie die Schnittstelle zum Drucker, während die zum Rechner […]
aussichten Nr. 36 [30.06.2012]: Neue Einträge bei aussichten-online.net; Digest 01.05.2013-30.06.2013
rücksichten: Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 http://www.aussichten-online.net/2013/05/4355/ Andreas C. Hofmann 8:13pm May 10 Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-31070Am 10. Mai 1933 ließen die Nationalsozialisten zehntausende unliebsame Bücher – vor allem die jüdischer Autoren – öffentlich verbrennen. Es war der Höhepunkt einer widerlichen Kampagne, die deutsche Studenten initiiert hatten. …………………………………………. Bettenworth, Anja: Gastmahlszenen in der […]
Lexikon zur Computergeschichte: Gopher
Gopher ist ein 1991/92 von der University of Minnesota entwickeltes Protokoll zum Datentransfer, um das aus damaliger Sicht umständliche FTP abzulösen. Sein Vorteil bestand in einer menügesteuerten Nutzerführung sowie einer einfacheren Syntax. Nachdem die University of Minnesota 1993 Gopher für kommerzielle Zwecke kostenpflichtig machte, begann das Ende des Dienstes. Mittlerweile wird das Protokoll von den […]
Lexikon zur Computergeschichte: Virtual 86 Mode
Die Einführung des Protected Mode mit den 286er brachte entgegen früher Erwartungen kein Aussterben von Programmen, welche nur im Real Mode liefen. Bekanntermaßen sollte sich insbesondere DOS ja noch eine Zeit lang als das maßgebende Real-Mode-Betriebssystem halten. Um diese Probleme zu beheben, wurde mit dem 386er der Virtual 86 Mode geschaffen, welcher mehrere Real-Mode-Programme parallel […]
Lexikon zur Computergeschichte: Real Mode
Mit der Einführung des Protected Mode mit dem 286er wurde aus Gründen der Abwärtskompatibilität ein Modus eingeführt, der dem des 8086 entsprach – der Real Mode. Der Real Mode ist somit eine optionale Fortführung der Arbeitsweise des 8086 und 80186. Da der Prozessor im Real-Mode nur über 20 Adressleitungen zur Speicheradressierung verfügt, konnten nur bis […]
Lexikon zur Computergeschichte: Accelerated Graphics Port – AGP
Der von Intel speziell für Grafikkarten entwickelte Standard kam erstmals 1997 auf den Markt. Auch wenn er eine Weiterentwicklung des PCI-Standards darstellt, ist er sowohl technisch, als auch mechanisch mit diesem nicht Kompatibel. Sein Vorteil besteht darin, dass er eine direkte Verbindung zwischen Grafikkarte und Chipsatz bildet. Bei einer Auslastung des Arbeitsspeichers der Grafikkarte kann […]
Lexikon zur Computergeschichte: Advanced Research Projects Agency Network – ARPANET
Das Advanced Research Projects Agency Network beruhte auf der seit Beginn der 1960er Jahre insbesondere am MIT entwickelten Idee einer dezentralen Kommunikation für strategsich relevante Verteidigungsprojekte in den USA. Der Startschuss war die Inbetriebnahme des Netzwerkknotens Leonard Kleinrocks an der Universität von Kalifornien im September 1969, die erste Datenübermittelung fand am 29. Oktober 1969 um […]
Lexikon zur Computergeschichte: Extended Industry Standard Architecture – EISA
Der Extended Industry Standard Architecture Bus stellte die Ende der 1980er Jahre etablierte Erweiterung des ISA-Buses auf 32 Bit dar. EISA war abwärtskompatibel, d.h. dass herkömmliche ISA-Karten ohne Probleme verwendet werden konnten. Durch verschiedene Modi konnten erheblich höhere Datendurchsatzraten erreicht werden. EISA fand wegen der hohen Kosten allerdings keine weite Verbreitung.
Lexikon zur Computergeschichte: Graphics Interchange Format – GIF
Das Graphics Interchange Format wurde 1987 erstmals auf den Markt gebracht. Auch wenn es streng genommen nur 256 Farben gleichzeitig anzeigen kann (8 Bit Farbtiefe), entwicklete es sich in der Anfangszeit des Internet zu einem Standard, da die Peripherie ohnehin in der Regel nicht mehr als 8 Bit anzeigen konnte. Bis zu 24 Bit Farbtiefe […]