zeit.punktNRW
Ende 2022 lief die zweite Förderphase des vom nordrhein-westfälischen Miniisteriums für Kultur und Wissenschaft gefördeten Landesprojektes zur Zeitungsdigitalisierung[1] aus. Aus diesem Anlass sollen die bisher erzielten Projektergebnisse aus rheinischer Perspektive dargestellt und die noch ausstehenden Arbeiten skizziert werden.
Betrachten wir zunächst die Gesamtzahlen:
In den vergangenen drei Jahren ist das Portal um weitere 7.800.000 Seiten angewachsen. Grundlage der Digitalisierung war wie in der ersten Förderphase (2017-2019) der Mikrofilm – insgesamt wurden innerhalb von 36 Monaten in den beiden Digitalisierungsstätten in Münster und Brauweiler 4.602 Mikrofilme aus nordrhein-westfälischen Gedächtniseinrichtungen, in der Regel kommunale Archive, gescannt. Dazu kam die Digitalisierung von Mikrofiches aus 13 rheinischen und westfälischen Archiven durch einen hessischen Dienstleister.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2023/05/zeit-punktnrw/
Unde venis? – Provenienz-recherche in Bonn
Im vergangenen Dezember hielt die Provenienzforschung mit einem auf zwei Jahre angelegten, vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekt erstmaligen Einzug an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB).
Konkret befasst sich das achtköpfige Projektteam unter der Leitung von Veronica Albrink und Dr. Michael Herkenhoff mit der Ermittlung von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Beständen in der ULB, so genanntem NS-Raubgut, nach den als ‚Washingtoner Prinzipien‘ bezeichneten Grundsätzen von 1998[1]. Das Projekt ist damit eines von momentan drei laufenden Projekten zur Provenienzforschung in Bonn und der engeren Umgebung.[2] Es ergänzt den Bonner Wissenschaftsstandort der Historischen Grundwissenschaften und vor allem der Provenienzforschung, der in jüngerer Vergangenheit mit der „Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutz“,[3] welche am Kunsthistorischen Institut sowie dem Institut für Deutsches und Internationales Zivilverfahrensrecht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn beheimatet ist, eine bedeutende Aufwertung erfahren hat.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/03/provenienzrecherche-bonn-ulb/
Wiedererlangte Schätze

Stammbuch des Wilhelm Weyer, Enkel des Johann W. Weyer (1515-1588), ULB Bonn, S 1945, fol. 5v, Foto: Thomas Mantel/ULB
Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB) hat im Herbst 2018 aus belgischem Privatbesitz zahlreiche Handschriften und Drucke zurückerhalten, die seit der Nachkriegszeit in ihrem Bestand fehlten. Es handelt sich insgesamt um 645 Bände, darunter elf mittelalterliche Handschriften, zwei neuzeitliche Handschriften, zwei mittelalterliche Urkunden, zwei historische Karten, 39 Inkunabeln – davon sechs leider nur fragmentarisch – sowie zahlreiche Drucke des 16. bis 20. Jahrhunderts. Die Rückgabe der Bestände ist am 11. April 2019 in einem öffentlichen Festakt, an dem auch die bisherige Besitzerin, Frau Tania Grégoire aus Brüssel, teilnahm, feierlich begangen worden.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2019/08/wiedererlangte-schaetze/
„Geehrte Aufträge“
Dr. Graham Jefcoate beleuchtet die Geschäftsbeziehungen zwischen Friedrich Gottlieb Welcker, dem Direktor der 1818 neu gegründeten Bonner Universitätsbibliothek, und Hermann Bothe, einem in London tätigen deutschen Buchhändler. Deren Verhältnis war zunächst sehr fruchtbar, gestaltete sich dann aber zunehmend schwierig. Eine schlechte Zahlungsmoral von Kunden gab es auch schon im 19. Jahrhundert…
Dr. Graham Jefcoate: „Geehrte Aufträge“: eine Londoner Buchhandlung und der Aufbau der Sammlungen der Universitätsbibliothek Bonn, 1819-1827
Montag, 25. März 2019
16:00 s.t.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2019/03/geehrte-auftraege/

