Von wegen Konvent?

Einem Scherz zufolge können Historiker*innen im Gegensatz zu Gott auch die Vergangenheit verändern. Wenn Jesse Spohnholz mit seiner Geschichte des “Konvents von Wesel” 1568 Recht hat, werden die Möglichkeiten der Zunft sogar noch stark unterschätzt: Wer sich seine Vergangenheit erfindet, bildet Traditionen und damit Möglichkeiten, die eine langfristige Wirkung entfalten – im Falle der niederländischen Nationalkirche und des “Konvents von Wesel” bis heute.

Die Fragen von Wirkung und Vergangenheitsbildung, die Konfessionsbildung am Niederrhein und in den Niederlanden sowie nicht zuletzt die Geschichte des “Konvents von Wesel” untersucht – besser: hinterfragt – der amerikanische Historiker Jesse Spohnholz (Washington State University) in seinem jüngsten Buch von 2017. Die hier folgende Vorstellung des Bandes gibt nicht nur den eigenen Leseeindruck wieder, sondern greift auch Punkte von David Luebke (University of Oregon), Ute Lotz-Heumann (University of Arizona) und Yair Mintzker (Princeton University) beim Round Table auf der German Studies Association Conference am 4. Oktober 2019 in Portland (Oregon, USA) auf.

Aus Wesel nichts Neues? – Was der “Konvent von Wesel” sein sollte



[...]

Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2019/11/rezension-konvent-von-wesel/

Weiterlesen

Stellenausschreibung: Webprogrammier*in 60%, Stellenbeginn 1. Januar 2020 oder nach Vereinbarung, Bern

An der Forschungsstelle Jeremias Gotthelf der Universität Bern wird im Rahmen der Umsetzung der digitalen Historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke und Briefe von Jeremias Gotthelf (dHKG) befristet bis Ende
2020 die Stelle eines/einer Webprogrammierer*in ausgeschrieben.

Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2020.

Aufgaben

Mitarbeit an der Umsetzung des Webkonzepts der Edition (bes. GUI, Repräsentation der Editionsdaten, Programmierung des Gestaltungskonzepts, Mitwirkung an der Anpassung von Webtools etc.) in Zusammenarbeit mit einem weiteren Webprogrammierer.



[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12443

Weiterlesen

#aussichten Perspektivierung von Geschichte, Oct 31, 2019

Neueste Beiträge in ‘aussichten’: #schleissheim Neueröffnung eines DB-Service-Stores am S-Bahnhof »ᴏʀᴛsɢᴇsᴄʜᴇʜᴇɴ #dasdom Stabwechsel am Freisinger Dom-Gymnasium. Manfred Röder löst Alfons Strähuber ab (Sommer 2009) #museumsreport compact: Burgmuseum Grünwald #schleissheim Der Revolutionsführer Ludwig Gandorfer stirbt bei einem Autounfall nahe Schleißheim (10.11.1919) »ᴀʟʟɢᴇᴍᴇɪɴ #vabosh Personalsuche im Vorfeld der anstehenden Neuwahlen #ww1 Feldzeitungen aus dem 1. Weltkrieg in […]

Quelle: https://www.einsichten-online.de/2019/10/10699/

Weiterlesen

Talking About the Stars: August Ludwig Schlözer

As 190 years have passed since the publication, August Ludwig Schlözer has contributed to the development of the teaching of universal history and didactics of history in Russia.

The post Talking About the Stars: August Ludwig Schlözer appeared first on Public History Weekly.

Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/7-2019-28/schlozer-russia-history/

Weiterlesen

NEUE REZENSIONEN: H-SOZ-KULT

NEUE REZENSIONEN: H-SOZ-KULT

Wien, Innere Stadt, 11. Juli 2009, Fotografin: Ellen Munro. Quelle: Flickr, Lizenz: CC BY 2.0

Roland Meyer: Operative Porträts. Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook

Konstanz University Press – KUP, Konstanz 2019

Rezensiert von Valentin Groebner, redaktionell betreut durch Jan-Holger Kirsch

 



[...]

Quelle: https://www.visual-history.de/2019/10/30/neue-rezensionen-h-soz-kult-11/

Weiterlesen

GAG214: Hedy Lamarr – Hollywoodstar und Erfinderin

Quelle: https://www.geschichte.fm/podcast/zs214/

Weiterlesen

Was sich Historiker*innen von Archiven wünschen: eine Umfrage

„Geschichtswissenschaft und Archive im digitalen Zeitalter: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen“, so lautet der Titel meines Vortrags, den ich beim 3. Berliner Archivtag am 20. November 2019 halten darf. Große Ehre, aber auch Verantwortung, wenn vielfältige Aktivitäten überblickt werden sollen, und so entstand die Idee, den Teil des Vortrags, der sich mit den Bedarfen digital arbeitender Historiker*innen beschäftigt, über Twitter zu crowdsourcen und die Community zu fragen, was sie sich von Archiven wünscht. Denn die Wünsche und Interessen der Archiv-Benutzer*innen sind “überraschend unerforscht”[1].

Irgendwie traf die Frage einen Nerv und es entstand eine muntere, interessante und vor allem sehr konstruktive Diskussion, an der sich viele Personen beteiligten. Überraschend war für mich, dass die Wunschliste zunächst die grundlegenden Arbeitsbedingungen vor Ort in Archiven betraf (z.

[...]

Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/6107

Weiterlesen