Intellectual History
Wikipedia/Copy/Paste im Geschichtsunterricht
Ich möchte hier anlässlich des heute erschienenen NZZ-Beitrags zur Rolle des Internets und insbesondere von Wikipedia für den Geschichtsunterricht einige kurze, ergänzende Überlegungen zur Wikipedia-Nutzung und des Copy/Paste-Phänomens (oder – wahlweise- : der Plagiats-Seuche) in den Schulen und damit auch im Geschichtsunterricht anbringen. Eine zentrale, oft gestellte Frage: Haben die Schüler/innen kein Unrechtsempfinden? Hebeln sie [...]
Workshop Geschichtswissenschaften und Web 2.0, Basel 12.11.2010
Wird nun von Histnet offiziell angekündigt: Der Workshop Geschichtswissenschaften und Web 2.0, der am 12.11.2010 in Basel stattfindet. Passend dazu bringt die NZZ einen auf den Forschungen von Peter Haber und Jan Hodel beruhenden Beitrag über den Nutzen der Wikipedia für die geschichtswissenschaftliche Forschung.
AHA Today – Geschichtsblog des Monats August 2010
Weblogs von Institutionen, Organisationen oder Verbände laufen Gefahr, entweder zu reinen Verlautbarungskanälen zu verkommen, in denen die Institutionen ihre Medienmitteilungen publizieren, oder zu Spielwiesen leitender Angestellter, die im institutionellen Windschatten ihre persönliche Sicht der Dinge einer nicht sonderlich interessierten Öffentlichkeit kundtun. Dass es auch anders geht, zeigt der Weblog der American Historical Asscociation (AHA) mit [...]
Geschichtswissenschaften und Web 2.0 – ein Workshop am 12. November in Basel
Die Geschichtswissenschaften sind im Web 2.0 angekommen. Wikipedia, Weblog, Twitter, RSS oder Flickr sind auch für viele Historikerinnen und Historiker keine Fremdworte mehr. Das Web 2.0 wird verwendet – passiv oder aktiv – ohne dass man sich über Nutzen und Vorteil, über Risiken und Nebenwirkungen allzu viele Gedanken machen würde. An einem eintägigen Workshop in [...]
Die Benutzung ist eine Dienstleistung oder: Dem Sprache seine Tücken
Die Stunde der Praktikanten?
William Gibson: Zero History
Wird für die Futurezone von Marcus Hammerschmitt rezensiert:
Gibson, William: Zero History. New York u.a.: Putnam, 2010.
Gibson, William: Zero History. New York u.a.: Putnam, 2010.
Welt-Porträt von Doron Rabinovici
Hausnummerierung in Füssen
Die Stadt Füssen stellt auf ihrer Homepage Informationen über die dortige Hausnummerierung zur Verfügung:
Nach dem Vorbild Frankreichs erfolgte 1784 eine fortlaufende Häusernummerierung. Angefangen mit dem Rathaus, das die Nummer 1 erhielt und dem Kloster St. Mang mit der Nummer 2 wurde die Nummernfolge in der Rittergasse fortgesetzt, dann in der Hinteren Gasse, in der westlichen Seite der Reichenstraße, in der Schrannengasse usw. In dieser Art erhielten 259 Gebäude ihre Hausnummer.
Mit der Entstehung weiterer Wohngebäude zeigten sich die Nachteile dieses Systems. Der Uneingeweihte konnte anhand der Hausnummer nicht mehr nachvollziehen, wo das Gebäude stand.
(...)
Mit einer ortspolizeilichen Vorschrift, die am 8. April 1909 im Füssener Blatt erschien, führte der Stadtrat eine sinnvollere Hausnummerierung ein. Sie galt jeweils nur für eine Straße. Das Hausnummernschild musste die Größe von mindestens 17x12 cm haben und aus Eisenblech mit Emailüberzug bestehen. Auf blauem Grund mit weißer Farbe standen Straßenname und Hausnummer, wie wir es heute noch kennen.
Zumindest eine der alte Hausnummern hat sich erhalten:
Eine der alten Hausnummern befindet sich heute noch an dem Haus Bahnhofstraße 6, und zwar an der Mauer zur Augustenstraße. Es ist die Nummer 446. Dieses Haus wurde 1908 von Rudolf Leinweber gebaut und 1909 an den Bankier Anton Alletag verkauft. Das Haus mit der Nummer 445 stand in der Theresienstraße, das Haus Nummer 448 dagegen schon wieder in der Ludwigstraße, der heutigen Von-Freyberg-Straße.
Nach dem Vorbild Frankreichs erfolgte 1784 eine fortlaufende Häusernummerierung. Angefangen mit dem Rathaus, das die Nummer 1 erhielt und dem Kloster St. Mang mit der Nummer 2 wurde die Nummernfolge in der Rittergasse fortgesetzt, dann in der Hinteren Gasse, in der westlichen Seite der Reichenstraße, in der Schrannengasse usw. In dieser Art erhielten 259 Gebäude ihre Hausnummer.
Mit der Entstehung weiterer Wohngebäude zeigten sich die Nachteile dieses Systems. Der Uneingeweihte konnte anhand der Hausnummer nicht mehr nachvollziehen, wo das Gebäude stand.
(...)
Mit einer ortspolizeilichen Vorschrift, die am 8. April 1909 im Füssener Blatt erschien, führte der Stadtrat eine sinnvollere Hausnummerierung ein. Sie galt jeweils nur für eine Straße. Das Hausnummernschild musste die Größe von mindestens 17x12 cm haben und aus Eisenblech mit Emailüberzug bestehen. Auf blauem Grund mit weißer Farbe standen Straßenname und Hausnummer, wie wir es heute noch kennen.
Zumindest eine der alte Hausnummern hat sich erhalten:
Eine der alten Hausnummern befindet sich heute noch an dem Haus Bahnhofstraße 6, und zwar an der Mauer zur Augustenstraße. Es ist die Nummer 446. Dieses Haus wurde 1908 von Rudolf Leinweber gebaut und 1909 an den Bankier Anton Alletag verkauft. Das Haus mit der Nummer 445 stand in der Theresienstraße, das Haus Nummer 448 dagegen schon wieder in der Ludwigstraße, der heutigen Von-Freyberg-Straße.