GAG401: Amerika und die Weltkarte von Waldseemüller

Eine Geschichte über Kartografie

Im Jahr 1507 veröffentlicht Martin Waldseemüller eine Weltkarte, die heute zu den bekanntesten kartografischen Werken überhaupt zählt. Denn auf dieser Karte wird der wiederentdeckte Kontinent auf der anderen Seite des Atlantiks zum ersten Mal „America“ genannt – zu Ehren von Amerigo Vespucci.

Die Waldseemüller-Karte gibt der Forschung aber bis heute Rätsel auf, denn der Kartograf zeichnet „America“ als freistehenden Kontinent ein und trifft den Verlauf der Westküste Südamerikas erstaunlich genau. Wie kann das sein, wo Waldseemüller in einer kleinen Stadt in den Vogesen – abseits der großen Seefahrtzentren – arbeitet, offenbar selbst nicht von seiner Darstellung überzeugt ist und die europäischen Schiffe noch gar nicht in den Pazifik vorgedrungen sind?

Literatur: Martin Lehmann, Die Cosmographiae Introductio Matthias Ringmanns und die Weltkarte Martin Waldseemüllers aus dem Jahre 1507: ein Meilenstein frühneuzeitlicher Kartographie.

Amerika und die Waldseemüllerkarte. Der ausgedachte Kontinent, den es wirklich gab, Spektrum Geschichte 2/22



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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag401/

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Kolloquium “Beginen in Köln”

Das Projekt “Beginen in Köln” lädt herzlich ein zu einem Kolloquium zum Thema “Kooperationsmöglichkeiten von Mediävistik und eHumanities am Beispiel des DFG-Projekts “Beginen in Köln”” am 23. Juni 2023. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 8. Forschungskolloquiums der Forschungsstelle Geschichte Kölns statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Programm:

14:00 Uhr – Letha Böhringer (Forschungsstelle Geschichte Kölns) und Jonathan Blumtritt (CCeH): Begrüßung

14:15 Uhr – Letha Böhringer: Von der Projektgenese zur Datensicherung: Die Kölner Beginen in Urkunden und Schreinsbüchern

15:00 Uhr – Benedikte Löbbert (CCeH), Jan Bigalke (CCeH) und Jonathan Blumtritt: Strategien für die digitale Datenaufbereitung anhand der Regesten im Beginen-Projekt



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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2023/05/kolloquium-beginen-in-koeln/

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Rezension: Jürgen Osterhammel – Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts (Teil 3)

 

Teil 1 hier, Teil 2 hier.

Jürgen Osterhammel - Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts

Die Nahrungsaufnahme veränderte sich im 19. Jahrhundert aber auch jenseits des Verschwindens von Hungersnot. Während manche Einflüsse bereits abgeschlossen waren - etwa die Verbreitung von Erdnuss und Maniok in Afrika, der Kartoffel in Europa oder weißen Reis', Zuckers und Weizens in China - verbreiteten sich andere Ideen durch Einwanderung vor allem in den USA, von denen sie dann wieder ausstrahlten. Dazu gehörte auch das Restaurant, das im 19. Jahrhundert gleich mehrfach erfunden wurde (unter anderem, wenig überraschend, in Paris). Neue Technologie wie Kühlschiffe erlaubte völlig andere Konsumformen. Auch das Aufkommen von Warenhäusern gegen Ende des 19. Jahrhunderts globalisierte den Konsum zunehmend.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2023/05/rezension-jurgen-osterhammel-die.html

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