Die Geschichte des deutschen Rentensystems erzählen „Eine Frage der Gerechtigkeit?“ – das ist der Ti...
Rezension: Hartmut Kaelble – Kalter Krieg und Wohlfahrtsstaat. Europa 1945-1989
Hartmut Kaelble – Kalter Krieg und Wohlfahrtsstaat. Europa 1945-1989
Am Ende des Zweiten Weltkriegs teilte der Großteil Europas ein ähnliches Schicksal: vom Krieg verheert stand der Kontinent vor den Trümmern seiner Zivilisation. Seine Vorrangstellung war zerstört, und an ihrer statt beherrschten nun zwei Supermächte die internationale Politik. Wohl nur wenige Zeitgenoss*innen dürften sich damals erhofft haben, dass wenigstens im westlichen Europa binnen 20 Jahren eine neue, gemeinsame Zukunft erbaut werden würde, die allen früher gekannten Wohlstand in den Schatten stellen würde. Selbst im östlichen Europa lebte es sich besser und sicherer als vor dem Krieg, wenngleich die Knute der Sowjetherrschaft eine klare Obergrenze einzog. Hartmut Kaelble versucht in diesem Buch, die kulturelle und wirtschaftliche Geschichte der Nachkriegszeit (großzügig bis 1989 definiert) nachzuzeichnen, ohne dabei die politische Dimension komplett aus den Augen zu verlieren. Den Blick stets auf Gesamteuropa gerichtet hält er die beiden entscheidensten Faktoren dieser Epoche im Blick: einerseits die Teilung des Kontinents durch den Ost-West-Konflikt, andererseits den durch den Wohlfahrtsstaat erreichten neuen Lebensstandard breiter Bevölkerungsschichten.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2023/02/rezension-hartmut-kaelble-kalter-krieg_0120533247.html
Vermessungen: Aktuelle Ausstellung im Port 25
Ein schwer zu identifizierender Rhythmus erfüllt den Raum. In seiner Monotonie erinnert das Geräusc...
Vortrag: Selbstbilder in der nationalsozialistischen Verfolgung
Fotoalben der Familie Chotzen © Inbar Chotzen
Familien halten ihren Alltag fotografisch fest, seitdem Mitte der 1920er Jahre die private Fotografie erschwinglich und einfach handhabbar wurde. So auch die Familie Chotzen, deren außergewöhnliche fotografische Sammlung ihr Leben bis in die frühen 1940er Jahre abbildet. Auf den ersten Blick stehen die Alltags- oder Urlaubs-Aufnahmen quer zu gängigen Vorstellungen jüdischen Lebens im Nationalsozialismus. Doch die Bilder und Alben sind vielschichtige Zeugnisse, in denen sich Erfahrungen des Ausschlusses und der Verfolgung oft auf subtile Art vermitteln.
Der Historiker Robert Mueller-Stahl (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und die in Israel lebende Künstlerin und Nachfahrin der Familie Inbar Chotzen nähern sich den Familienbildern auf ihre ganz eigenen Weisen an und kommen darüber in einen Austausch über diese Dokumente der Selbstbehauptung, ihre Forschung und Kunst.
Moderation: Heike Hartmann
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Quelle: https://visual-history.de/2023/02/17/vortrag-selbstbilder-in-der-nationalsozialistischen-verfolgung/
Der Fabrikant als Politiker
Zur Rolle der Industrieunternehmer in der Kommunalpolitik um 1900 am Beispiel der Kleinstadt Ahaus A...
Quelle: https://hiko.hypotheses.org/2656
ChatGPT im AktArcha-Test
von Elsbeth Bösl Ende November 2022 brachte OpenAI, ein privates Forschungsinstitut, das sich auf di...
Stuttgarter auf der Titanic?
Die Geschichte der Titanic muss hier nicht noch einmal ausführlich erzählt werden. Nach rund einem ...
Neues von correspSearch: 200.000 Briefe, neue Funktionen & mehr
Der Webservice correspSearch weist nun über 200.000 edierte oder wissenschaftlich erschlossene Briefe nach. Zu den jüngsten Datenlieferungen aus der Community gehören u.a. die Briefe von und an Theodor Fontane (Fontane-Archiv Potsdam), die Korrespondenz von Paul d’Estournelles de Constant (Anne Baillot & Team), The Mary Hamilton Papers (David Denison et al.) sowie mehrere Editionen zu Arthur Schnitzler (Martin Anton Müller & Team). Darüber hinaus wurde die Korrespondenz von Edvard Munch (eMunch) im Rahmen des Projekts NorKorr zur Verfügung gestellt – weitere norwegische Korrespondenzen kommen demnächst dazu. Vielen Dank an dieser Stelle den vielen Institutionen, Editionsvorhaben und Wissenschaftler:innen, die ihre Korrespondenzmetadaten im Sinne von Open Data bereitstellen – ohne sie würde correspSearch nicht funktionieren!
Wer mitmachen und Daten bereitstellen möchte, kann sich nun (neben der bisherigen umfangreichen Dokumentation & FAQ) auch in unserer neuen Videoreihe „correspSearch – erklärt“ informieren.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19033
2. Zwischenbericht des „SFB 1853“ – ‘Die Datenlaube’ ist nun zu dritt, beim DatenlaubeJam auch mehr, und wird bald 5
Von Jens Bemme, Christian Erlinger und Matthias Erfurth ‘Die Datenlaube’ ist das Citizen Science-Pro...
Straßennamen – Erinnerung an Archäologinnen im öffentlichen Raum (1)
von Doris Gutsmiedl-Schümann Bei unseren Recherchen sind wir auch auf Straßen gestoßen, die nach arc...

