Stellenausschreibung bei der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe

Im Akademienprojekt der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe (Laufzeit bis 2034) ist am Standort Detmold/Paderborn zum 1. Oktober des Jahres die Stelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters im Umfang von 85% einer TV-L-13-Stelle zu besetzen. Näheres entnehmen Sie bitte der nachfolgend verlinkten Ausschreibung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-4/stellenangebote/Kennziffer7249.pdf

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23611

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Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

Im Sommersemester 2026 wird die Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ an der Universität Rostock fortgesetzt. Die Veranstaltung wird von der Juniorprofessur für Digital Humanities in Kooperation mit dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) organisiert.

Die Vorträge finden im hybriden Format statt. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Sommersemester 2026:

13.04.2026
Julia Hintersteiner, Dr. Alan van Beek und Dr.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22643

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Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 8)

 

Adam Tooze - Wages of Destruction (Hörbuch) (Ökonomie der Zerstörung)

Eine Antwort besteht darin, dies als direkten „Kompromiss“ zwischen den widersprüchlichen Imperativen von Ideologie und Ökonomie zu deuten. Während die Ideologie die Beseitigung von Juden und Slawen verlangte, um Raum für deutsche Besiedlung zu schaffen, bestand die Ökonomie auf dem Bedarf an ausländischer Muskelkraft, um Deutschlands Arbeitskräftemangel auszugleichen. Trotz ihrer genozidalen Tendenzen mussten die Nationalsozialisten also die kräftigsten Juden und Slawen am Leben lassen, um ihre Kriegsmaschine am Laufen zu halten. Tooze bemerkt, dass angesichts der Vielzahl von Belegen zugunsten dieser „Kompromiss“-Deutung „kaum Zweifel daran bestehen könne, dass sie wesentliche Züge der NS-Politik erfasst“. Das Ergebnis war angesichts der grundlegenden Bedeutung sowohl des Rassenkampfes als auch der deutschen Kriegswirtschaft „eine gewisse Segmentierung der Politik, in der der SS gestattet wurde, dem ideologischen Imperativ der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung zu folgen“, während der Umgang mit ausländischen Arbeitskräften und einem kleinen Teil der jüdischen Bevölkerung schrittweise „ökonomisiert“ wurde, um den Bedürfnissen der Kriegswirtschaft Rechnung zu tragen.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/04/rezension-adam-tooze-wages-of_01179333606.html

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