Zivilstrategie gegen den Krieg

Mariupol gleicht Aleppo, die russische Armee zerstört vorrangig zivile Ziele und begeht permanent Kriegsverbrechen. Um das zu sagen, braucht es keinen Richterspruch, denn im 21. Jahrhundert sitzen wir am Fernseher und schauen im Internet nach und werden sehenden Auges Zeug*innen der Verbrechen. Die Verbrechen sind und werden dokumentiert, viele Menschen beteiligen sich daran, Beweise zu sammeln, um sie dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zur Verfügung zu stellen. Niemand weiß, ob und wann es zu Verurteilungen kommen wird, zumal die Russische Föderation dem UN-Abkommen nicht beigetreten ist. Trotzdem ist es bedeutend, dass sofort mit Ermittlungen und Beweissicherungen begonnen wurde, die sich klarerweise auf das gesamte Kriegsgeschehen beziehen. Mit zivilen Mitteln – das schließt jede nicht-kriegerische Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ein – gegen einen Krieg vorzugehen, erscheint wenig erfolgversprechend. Und es gibt daher genug Stimmen, die einfordern, andere Wege zu gehen, z. Angriffswaffen an die Ukraine zu liefern. Eine kriegerische Eskalation bringt jedoch keine Lösung, da die Eskalationsspirale erst endet, wenn der Dritte Weltkrieg im Gange ist.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/zivilstrategie-gegen-den-krieg/

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Zwei Stellenausschreibungen in den Literaturarchiven der ETH-Bibliothek

In den Literaturarchiven der ETH-Bibliothek sind aktuell folgende Stellen ausgeschrieben:

  • Fachspezialist*in digitale Projekte und Editionen (m/w/d) 80% für die Gruppe Literaturarchive
  • Fachspezialist*in digitale Edition (m/w/d) 80% für ein Projekt des Max Frisch-Archivs
    • Arbeitsort: Zürich, befristet
    • Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: 
      https://www.jobs.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=17642

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Mehrere Stellenangebote beim LVR (Landschaftsverband Rheinland)

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

  • Wissenschaftliche Volontärin/ Wissenschaftlicher Volontär (m/w/d) für die LVR-Museumsberatung im LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit in Köln

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=17639

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Veranstaltungshinweis: Unheil bannen – Ordnung stiften. Frühmittelalterliche Segen, Beschwörungen und Zaubersprüche zwischen Religiosität, Magie und Medizin

Vom 31. August 2022 bis zum 2. September 2022 wird im Kloster Lorsch ein von PD Dr. Tina Terrahe (Universität Marburg) und Dr. Hermann Schefers (UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch) organisiertes und von der Fritz Thyssen Stiftung unterstütztes Wisenschaftliches Colloquium zu den frühmittelalterlichen Segen, Beschwörungen und Zaubersprüchen stattfinden, dessen Abstract wir hier gerne mitteilen. Programm und Konzept der Tagung wurde als PDF auf der Seite der Universität Marburg veröffentlicht.

Abstract

Frühmittelalterliche Segen, Beschwörungen und Zaubersprüche gehören zu den ältesten volkssprachlichen Schriftzeugnissen und sie entstehen vor einem praktisch-apotropäischen Interessenshorizont: Man möchte mit ihnen Krankes heilen, Wertvolles schützen und Gefahren abwenden. Aufgrund ihrer narrativen Elemente handelt es sich bei diesen Texten um Kleinst-Epik, die zugleich auch performative Aspekte und Handlungsanweisungen integriert. Mit medizinischen, religiösen oder auch (pseudo-) magischen Mitteln versucht diese Literatur, eine aus den Fugen geratene Ordnung wiederherzustellen.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1578

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